Verspieltes Potential – Epsons Fitness-Tracker Runsense SF-710 im Test

epson-runsense-sf-710-test

Die Sportuhr Runsense SF-710 misst Strecke, Kalorienverbrauch oder Zeit beim Laufen, oder Rad Fahren. Ein zusätzlicher Brustgurt setzt die Daten sogar mit der Herzfrequenz in Verbindung. Die eigene Fitness lässt sich somit prima überwachen und verbessern, oder? Wir haben´s probiert.

Wer schön sein will, muss leiden. Damit beispielsweise die Pfunde purzeln, schadet es nicht, täglich ausreichend in Bewegung zu sein. Gleichzeitig dient eine ausgewogene, körperliche Aktivität auch der Gesundheit. Kleine Alltags- oder Sportbegleiter am Handgelenk können aus jedem Arbeitstag oder Hobby-Rennen eine Statistik ziehen. Und die kann aufdecken, wenn man sich selbst sportliche Aktivität oder Bestzeiten nur vorlügt.

In Puncto Wearables und Fitness-Tracker war auch dieses Jahr wieder viel in Bewegung, nicht zuletzt dank Apples Smartwatch, die jedoch erst Anfang 2015 Marktreife erlangen wird. Zum Ende des Sommers warf dann sogar Epson, weltweit bekannt für seine Druckgeräte, eine ganze Reihe an Fitness-Tracker fürs Handgelenk auf den Markt. Durch die Verwendung eigener Sensoren und die ausgefeilte Kombination aller Daten möchte man mit seinen Runsense- und Pulsense-Modelle der Konkurrenz enteilen.

Technisch haben die Wearables durchaus etwas auf dem Kasten, optisch befindet man sich zwischen angedeuteter Herrenmode, schlichtem Sportleraccessoire und dem Game Boy von Nintendo. Nun, um es schöner zu formulieren, sie ist schicker als eine nerdige Baby-G aber doch nicht edel genug, als dass man sie seinem Bruder mit reinstem Gewissen zur Hochzeit schenken würde.

Während die beiden, soeben erwähnten, Pulsense-Armbänder PS-100 und PS-500 in den Farben Schwarz oder Türkis sowie mit eingebautem Herzfrequenzmesser und Schlaftracking-Funktion, doch ohne GPS-Modul eher ein Wearable für den etwas zu trägen Mann oder die von Kilos geschundene Frau ist, das bei der Gewichtsabnahme eine sehr gute Hilfe sein kann, richten sich die vier Runsense-Modelle vorrangig an den ambitionierten Sportler, der sich in der Freizeit mit allen Mitteln auf den bevorstehenden Marathon vorbereiten möchte.

Wir haben uns aus Epsons neuer Wearable-Reihe die Runsense SF-710 herausgegriffen, um nicht nur unsere Herzfrequenz zu messen, sondern auch den Fitness-Tracker auf Herz und Nieren zu überprüfen.

Links die Epson Runsense SF-710, rechts der Herzfrequenzmesser, der an den Brustgurt (vorne) geklipst wird.

Links die Epson Runsense SF-710, rechts der Herzfrequenzmesser, der an den Brustgurt (vorne) geklipst wird.

Was hat die SF-710 drauf?

Wie alle Runsense-Uhren hat sie ein GPS-Modul von Epson verbaut und kombiniert es mit Zeit-, Entfernungs- sowie Runden-Modi, nach denen man Laufen, Gehen oder Fahrrad fahren kann. Hat man außerdem den separaten Brustgurt umgelegt, teilt einem die Uhr darüber hinaus nicht nur Schritte oder den Kalorienverbrauch, sondern auch noch die eigene Herzfrequenz mit. Das mit 350 Euro teuerste Modell, die Runsense SF-810, die erst ab November in den Handel kommen wird, braucht als einziger Epson-Fitness-Tracker in Armbanduhrenform keinen Brustgurt zur Bestimmung der Herzfrequenz.

Sie registriert mit einem spektroskopischen Verfahren die Anzahl der roten Blutkörperchen, genauer gesagt die Hämoglobinmenge, die unterhalb der Uhr durch den Arm fließt. Abhängig von der Herzfrequenz ist diese Menge im ständigen Wechsel und absorbiert unterschiedlich viel Licht. Diese Zusatzleistung schraubt auch am Akku der SF-810, der bei eingeschaltetem GPS 20 Stunden herhält. Die anderen Modelle, unter anderem die SF-710, die wir in diesem Test näher beleuchten werden, schaffen 30 Stunden, die beiden Pulsense-Geräte sogar 36 Stunden.

Zusätzlich zu Epsons GPS-Sensor ist auch ein Smart Stride-Sensor verbaut, der individuelle Lauftechniken speichert, um die Schrittlänge des Läufers zu kalibrieren. Das ermöglicht auch bei Verlust des GPS-Signals eine genaue Entfernungsmessung.

Per App oder Web-Anwendung lassen sich die eigenen Daten dann analysiern und auswerten. Zudem kann das anpassbare Display der SF-710 per Tap-Funktion, also einer simplen Touchgeste, zwischen den Displays wechseln, das Bildschirmlicht aktivieren oder die Anzahl der Runden anzeigen. Da die Uhr aber nur einen Bewegungssensor besitzt und keinen berührungsempfindlichen Bildschirm, werden die allermeisten Touchgesten leider gar nicht erst erkannt.

Insgesamt lassen sich vier Displays anlegen, zwischen denen man wechseln kann. Sie präsentieren dem Nutzer verschiedene Messungen, beispielsweise Gesamtstrecke und -zeit, die Daten der letzten Runde oder die Herzfrequenz mit eingeblendeter Grafik. Zwischen welchen vier Anzeigen man wechseln kann, lässt sich im Menü außerdem manuell einstellen. Dazu im späteren Video mehr.

Vor einem Lauf kann man außerdem ein Entfernungs- oder Zeitziel festlegen und darauf basierend eine Erfolgsauswertung in Echtzeit erhalten. Nach 50 und 90 Prozent seiner vordefinierten Strecke erinnert ein Vibrationsalarm an die erreichten Erfolge. Insgesamt lässt sich aus vielen Messungen wählen, so beispielsweise Entfernung, Rundendistanz, Richtdistanz, Tempo, Rundentempo, Durchschnittstempo, Geschwindigkeit, Zwischenzeit, Rundenzeit, Zeit, Richtzeit, Verbrannte Kalorien, Schrittlänge, Steigung, Höhe, Kumulativer Höhenanstieg, Kumulativer Höhenabstieg oder Gradient.

Per Bluetooth Smart lassen sich dann nach der Sporteinheit die Daten synchronisieren, wobei die SF-710 auch Speicherplatz für „bis zu 400 Informationseinheiten“ beziehungsweise Runden zur Verfügung stellt. Neben der Uhr-, Datums- und Akkuanzeige hat Epson der SF-710 auch einen Indoor-Modus spendiert und sie für einen Druck von bis zu 5 bar wasserdicht gemacht. Damit lässt sich also bis zu 50 Meter in die Tiefe tauchen.

Die SF-710 von hinten. Das anthrazite Plastik ist leider sehr starr und endet erst nach einer Krümmung ins Armband.

Die SF-710 von hinten. Das anthrazite Plastik ist leider sehr starr und endet erst nach einer Krümmung ins Armband.

Design

Schwarzes Gummiband, metallisch glänzende und leicht gebürstete Akzente am Verschluss und um das Display sowie drei Schwarze und ein silberner Bedienknopf, zu denen die Anmerkungen „Disp.“, „Light“, „Start/Stop“ und „Lap“ auf dem ebenfalls silbernen, das Display umfassenden Ring gehören. Der grün-graue Bildschirm mit 128 mal 128 schwarzen Pixel muss natürlich so reduziert sein, um einigermaßen angenehme Akkulaufzeiten zu gewährleisten. Das Game-Boy-Feeling samt der Stoppuhr-Elemente nimmt der Runsense SF-710 letztlich die Möglichkeit auch etwas außergewöhnliches für´s Auge zu bieten, sich abzugrenzen und vielleicht sogar Eindruck zu schinden. Doch einem wahren Sportler, dem es auch nichts ausmacht, schweißgebadet durch die belebte Stadt zu laufen, kümmert das wohl nur wenig. Wir haben bezüglich der beschriebenen Modelle mit Dr. Christine Theiss, der 23-fachen Kickboxweltmeisterin und TV-Moderatorin, gesprochen.

Bedienung und Komfort

Vier kleine Knöpfe, je im Winkel von 90 Grad zueinander. Wirklich intuitiv funktioniert die Bedienung der Runsense SF-710 nicht, eigentlich gar nicht. Und selbst die Bedienungsanleitung nahm uns nicht den Eindruck, erst einmal ein Wochenende die Funktionen und Kombinationen zu studieren, um auf der Strecke wirklich alle Optionen zu erreichen. Ganz ehrlich, für den von Touch Displays verwöhnten Kunden ist es anfangs etwas zu kompliziert. Wer sich mal wieder an die Zeit um die Jahrtausendwende zurückerinnern möchte – Die Runsense-Modelle sind genau dein Ding.

OK, nach ein wenig Zeit des Einlesens und Herumspielens mit der Uhr hatte ich den Dreh raus und wirklich Probleme bereitete mir nur noch das Ablesen meiner Herzfrequenz sowie die Kopplung mit dem Smartphone. Die Herzfrequenz wurde gelegentlich automatisch, begleitet von einer Vibration (so hatte ich das auch eingestellt) für wenige Sekunden angezeigt. Wie ich sie dauerhaft einsehen konnte, war mir anfangs ein Rätsel. Letztlich stellte sich heraus, dass ich in den Mess-Einstellungen unter „Anzeige“ bei der Wahl einer solchen auch zu „Herzfrequenz und Grafik“ wechseln konnte. Von nun an war eines der vier Anzeigenfenster, zwischen denen man mit „Disp.“ wechsel kann, durchgehend mit der Herzfrequenz und dazugehöriger Grafik belegt.

Epson Runsense SF-710

Bild 1 von 41

Einfach schnörkellos: Die Begrüßung.

Links oben bei Light findet man etwas viel wichtigeres, als nur das Licht, nämlich – wenn man länger drauf drückt – das Menü. Während eines aktiven Laufs, also wenn die Zeit gemessen wird, gelangt man über den Befehl in das entsprechende Menü für die Messeinstellungen. Ansonsten führt das lange Drücken des Light-Knopfes zu Einstellungsoptionen wie Uhrzeit oder Sprache und auch das Deaktivieren des nervigen Piepsens (das sollte man wirklich sofort ausstellen).

Über den rechten oberen Knopf, Start/Stop, kann man bei längerem Druck die GPS-Verbindung herstellen. Während einer aktiven Messung aktualisiert der längere Druck die Daten, beendet sodann die Messung und wechselt zur Uhrenanzeige zurück. Einmal kurz drauf gedrückt wird von der Uhr als Start oder Stopp beziehungsweise Pause der Messung interpretiert. Gleichzeitig dient die Taste aus „Rauf“ in den vertikal aufgelisteten Menüeinstellungen.

Dieser Logik schließt sich der darunter liegende „Lap“-Knopf an, der für „Runter steht. Ein kurzer Druck darauf listet überdies die vergangenen Rennen als Datensätze mit Datumsanzeige auf. Drückt man länger auf „Lap“, versucht die Epson SF-710 eine Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone herzustellen. Innerhalb einer Messung lässt sich mit einem längeren Druck in verschiedenen Slots abspeichern.

Der Knopf „Disp.“ links unten wechselt zwischen den Anzeigen der Messung oder bestätigt eine Eingabe beziehungsweise Auswahl. Wer ihn länger drückt schaltet die SF-710 aus.

Das flexible, doch strenge Gummiband ist natürlich dem Zweck eines Sportutensils geschuldet. Das schwarze Gummiband mündet rein optisch quasi fließend in das Uhrengehäuse selbst. An der in Anthrazit gehaltenen Unterseite ist das harte Gehäuse jedoch ein wenig länger und biegt sich relativ schnell gen Handgelenk. Das sorgt leider dazu, dass man die Runsense-Modelle nicht nahe des Gelenks tragen wird, da sie hier spürbar und unangenehm gegen den Arm drücken. Meine schwachen, zierlichen Unterarme sind hier wohl kaum das Problem. Die Pulsense P-100, die wir ebenfalls in der Redaktion vorliegen haben, ist übrigens auch in Größe S/M deutlich zu eng für einen normalen männlichen Unterarm. Ein Glück, dass es sie wenigstens auch in M/L gibt. Wer erst noch sportlich werden möchte und mit seinem Gewicht vielleicht schon deutlich im dreistelligen Kilogramm-Bereich liegt,  könnte unter Umständen mit sämtlichen Modellen ein Problem haben.

Auf der Strecke – Zu Land und zu Wasser

Die größte Frage ist natürlich: `Wie macht sich die Runsense SF-710 im täglichen Gebrauch und beim Sport?´. Im Alltag bietet die SF-710 nur wenig Vorteile. Die Uhrzeit samt Datum ist freilich ein sinnvolles Element, aber logischerweise kein Alleinstellungsmerkmal. Ansonsten war es oftmals sehr interessant seine Radfahrten zur Arbeit oder zu Freunden zeitlich und bezüglich der Strecke zu messen, auch wenn das natürlich nur eine Spielerei für Leute, die auf Zahlen stehen, ist.

Wirklich auszeichnen kann sich die Runsense SF-710 erst im sportlichen Umfeld von Läufern, Radfahrern und Wanderern. Dann misst sie die zurückgelegte auf etwa fünf Meter genau und bietet noch einiges mehr. Wie genau das letztlich klappte, zeigen wir im folgenden Video.

Eine Besonderheit der SF-710 ist die Wegpunkt-Funktion. Dabei lässt sich während einer Messung in den Einstellungen die aktuelle Position speichern. Zu einem späteren Zeitpunkt kann dieser Wegpunkt aufgerufen werden – man wird zwar nicht dorthin navigiert, erhält auf dem Display aber die Richtung und Entfernung der Luftlinie sowie den Höhenunterschied zwischen gespeichertem Punkt und Ausgangslage. Hat man den gespeicherten Punkt sodann wieder erreicht, ertönt ein Alarm. Während meines Tests blieben die Mühen um das Einspeichern eines Wegpunktes aber leider vergeblich.

Von 0 auf 100 in gut zwei Stunden- Akku und App

Der Akku wird über eine mitgelieferte Docking-Station, die per USB an einen Computer oder nicht mitgelieferten Adapter angeschlossen werden muss, über die offen liegenden Anschlüsse der wasserdichten Runsense SF-710, zwischen ihren beiden linken Bedienungsknöpfen, geladen. Das ging auch recht schnell vonstatten, so lud der Akku binnen zwei Stunden von 0 auf 100%. Bei eingeschaltetem GPS soll das dann für 30 Stunden Einsatzzeit reichen, bei einer Stunde Sport am Tag käme man nach Adam Riese und Eva Klein auf ein Monat, aber man nutzt die SF-710 ja nicht nur zum Sport, sondern – sofern man möchte – den ganzen Tag als Uhr. In diesem Fall, wenn beispielsweise GPS nicht mehr aktiviert ist, hält der Akku laut Epson 20 Tage.

Wir trugen die Runsense SF-710 ohne GPS tatsächlich über zwei Wochen, bis wir sie wieder in die Docking-Station klemmen mussten. Diese Zeiten lassen sich durchaus sehen, zumindest seit wir von den Smartwatches der Smartphone-Hersteller Asus, Sony, Samsung, Motorola, LG oder Apple auf durchschnittliche Akkulaufzeiten zwischen einem und drei Tagen konditioniert wurden. Dort ziehen natürlich die deutlich höher auflösenden und Farben darstellenden Displays am kleinen Energieriegel.

Etwas mehr Strom zieht demzufolge auch das beleuchtete Display, das man über die Light-Taste für etwa zehn Sekunden aktivieren kann. Eine diesbezüglich intelligente Funktion ist der Standby-Modus, bei dem selbst das Display schläft und gar nichts mehr anzeigt. Er aktiviert sich automatisch, sobald die Runsense-Uhr für etwa fünf Minuten einfach nur herumliegt – beispielsweise nachts. Nimmt man sie dann morgens wieder auf, reagiert der Bewegungssensor und zeigt nach maximal zwei Sekunden die Uhrzeit an.

Hat sich der Akku einmal vollständig entladen, fragt das Gerät beim nächsten Einschalten zum Leid des Nutzers erneut ab, welche Sprache, Längeneinheit, Körpergröße, -gewicht, Geburtsjahr, Datum und Geschlecht gespeichert werden sollen. Nur gut, dass die erstmalig gemachten Eingaben noch vorhanden waren und man lediglich bestätigen musste. Sparen hätte man sich dieses Prozedere trotzdem können, schließlich startete im Anschluss daran erneut die „Automatische Zeitanpassung“, die über GPS die Uhrzeit erkennen soll. Nur blöd, wenn man sich gerade nicht im Freien aufhält. Dann fand die SF-710 in unserem Test nämlich entweder gar keine Information und gab lediglich „Fehler“, verwendete die Winterzeit, fünf Wochen vor der Zeitumstellung, oder zeigte schlicht die falsche Uhrzeit an.

Die Docking-Station verfügt nur über einen USB-Anschluss. Das Sportarmband wird vorne in die Docking-Station hineingesetzt.

Die Docking-Station verfügt nur über einen USB-Anschluss. Das Sportarmband wird vorne in die Docking-Station hineingesetzt.

Die App Runsense View ist für Android und iOS kostenlos erhältlich. Zu Beginn muss man sich unter anderem anmelden beziehungsweise eine neue Epson Sense ID anlegen. Leichter gesagt als getan, so erklärte die App sämtliche Mail-Adressen ohne Angabe von Gründen für ungültig. Hinzu kam, dass die einzig verbliebene Option in der Android-App das Koppeln des Smartphones und der Epson Runsense SF-710 war – und auch das gelang nicht. Eigentlich sollten die Geräte via Bluetooth einander finden, indem die Uhr einen sechsstelligen Code generiert, der im Smartphone eingegeben werden muss. Doch so oft man es auch versuchte, es wurde einzig ein Fehler ausgegeben. Es sei jedoch erwähnt, dass diese ärgerlichen Probleme nicht bei jedem Benutzer auftreten müssen.

Technische Spezifikationen

Display: LCD mit 128 mal 128 Pixel, Diameter 28,2 Millimeter

Konnektivität: GPS, Bluetooth 4.0, USB

Sensoren: Bewegungssensor

Kompatibilität: iOS, Android, , Windows 7/8, Web-Anwendung für Safari, Chrome, Firefox, Internet Explorer 9 oder höher

Akku: 30 Stunden bei eingeschaltetem GPS, 20 Tage ohne GPS

Speicher: 400 Runden

Wasserdicht: 5 ATM

Abmessungen: 44,2 mal 13,6 Millimeter

Gewicht: 59,3 Gramm

Ausführungen / Farbe: Schwarz

Preis: 250 Euro UVP

Lieferumfang: Dockingstation mit USB-Anschluss, Handbücher. Der zur Messung der Herzfrequenz benötigte Brustgurt samt Sensor (SFHRM01) muss zusätzlich erworben werden.

gizrank-big-30

Fazit

Oh, Epson, was hast du mich geplagt. 3 von 5 Sterne für die zahlreichen Optionen für Läufer sowie die relativ gut funktionierenden Sensoren und der Schrittlängentechnik. Einige Kleinigkeiten, beispielsweise die Anmeldung, die erneute Bestätigung der persönlichen Daten nach dem Entladen des Akkus, Probleme bei der automatischen  Zeiterfassung und dem Erstellen eines Kontos sowie der Kopplung mit dem Smartphone trübten die Stimmung bei der Benutzung der SF-710 allerdings – dauerhaft. Die meisten dieser Probleme müssen aber nicht zwangsläufig bei jedem eintreten und das macht die Bewertung so schwer.

Mit 3 von 5 Sternen versuchen wir deshalb einen Mittelweg zu gehen. Wenn die Kopplung mit dem Smartphone klappt, man die eigentlich praktische App (auf einem iPad macht sie wirklich Spaß, das hat Epson bei seiner Präsentation bewiesen) benutzen kann und auch den Dreh mit der Sportuhr selbst heraus hat, wird ein ambitionierter Läufer oder Radfahrer das Epson-Wearable nämlich gerne und regelmäßig tragen. Wer die SF-710 nun tatsächlich ins Auge fasst, sollte aber darüber nachdenken, ob er nicht für etwas mehr Geld gleich die SF-810 kauft, für die kein zusätzlicher Brustgurt angelegt werden muss, um die Herzfrequenz zu messen.

plus Umfangreiche Optionen für Läufer, Geher oder Radfahrer

plus Gute Sensoren

minus Armband an den Gehäuseenden zu starr

minus Separater Brustgurt zur Herzfrequenzmessung benötigt

minus Erhebliche Probleme beim Koppeln sowie der Kontoerstellung innerhalb der App

Tags :Quellen:Epson
  1. Hallo Andreas,
    ein toller und wirklich ausführlicher *Erfahrungs*bericht.. nicht bloßes abschreiben und vergleichen von Katalogwerten.
    Was mich interessieren würde, wie hast Du es letztendlich geschafft, die Uhr mit dem Smartphone zu koppeln?
    Habe die SF-810, und sie bringt mich zur verzweiflung. Ist die Epson-App der einzige weg, eine BT-Kopplung aufzubauen?
    … für eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Idioten wäre ich Dir dankbar…

    Habe die Runsense-App auf Android 4.3 installiert, BT aktiviert, BT über ‚Lap‘ an der Uhr aktiviert, Uhr erscheint in der Geräteliste – aber connected nicht :(

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising