Kfz-Versicherung mit Smartphone-App belohnt umsichtiges Fahren

(Bild: sijox)

Sijox heißt die Kfz-Versicherung, die es jungen Fahrern ermöglicht, durch umsichtiges Fahren Geld zu sparen. Dafür benötigen sie eine App und einen Stecker fürs Auto, der das Fahrverhalten auswertet.

Sijox gehört zu Signal Iduna. Deren AppDrive-Tarif richtet sich an Fahrer unter 30 Jahren. Wer die Police abschließt, soll 15 Prozent weniger zahlen als ohne. Die technische Lösung, die AppDrive erst möglich macht, kommt dabei von TomTom.

Die Kunden erhalten dazu den OBD-Stecker TomTom LINK 100. Das Kürzel OBD steht für On-Board-Diagnose. Das heißt: Das Fahrverhalten wird mit Hilfe des Steckers dokumentiert und analysiert.

Eine Ortung findet dagegen nicht statt, da das System ohne GPS auskommt. Der TomTom LINK 100 verbindet sich via Bluetooth mit AppDrive, das man auf iOS- und Android-Smartphones installieren kann. Aufgrund der Daten zum Fahrverhalten berechnet das System, um wieviel Prozent sich der Versicherungsbeitrag eines Nutzers aufgrund dessen Verhalten verringert. Eine Hochstufung gibt es allerdings nicht – die Gefahr von Nachzahlungen ist nicht vorhanden.

  1. ” – die Gefahr von Nachzahlungen ist nicht vorhanden.”

    Momentan noch nicht. Kommt halt dann nächstes Jahr oder das darauf. Wer so etwas nutzt, besorgt sich wohl auch noch gleich den günstigen Fitnesstracker von der Krankenversicherung. Da steht mir doch der Verstand still.
    Aufwachen!!!!! Oder habt ihr echt nichts in den letzten zwei Jahren gelernt? Nur Daten, die nicht erhoben werden sind sicher.

  2. Gleich erstmal wegen Altersdikriminierung anklagen. Derartigen Stasigeschäftsmodellen in jeder möglichen Form das Leben schwer machen.

  3. Und irgendwann beschwert man sich dann über den Datenschutz, weil die Versicherung alles über den Fahrer und seine Fahrweise weiß. Und was heute noch freiwillig ist, wird morgen zur Pflicht gemacht. Dann aber mit allen Bewegungsdaten und vor allem mit GPS.

  4. Dies sind die Vorboten der “Mobilen Verkehrsüberwachung” … Bald braucht es keine Blitzer mehr, weil dann alle Daten ausgewertet werden und so alle Verstöße, insbesondere die der Geschwindigkeit, rote Ampel etc … sofort auffallen und man sich dann über einen vollen Briefkasten ohne “Vorwarnung” freuen kann.

    1. Vieles ist verboten…
      jedoch werden LKWs schon längst über GPS überwacht.
      Man kann auch die Fahrerkarte auslesen und dadurch feststellen auf welchem Km-Abschnitt welche Verstöße begangen wurden….

  5. Ich glaube nicht, dass die Versicherung aus der “Privatwirtschaft” den Staatlichen Organen etwas liefern will. Das ist nicht “Eigennützig” Wichtiger sind die Datensammlungen um Profiele zu erstellen denn da kann richtig Geld gemacht werden. Die Versicherung interessiert NULL ob man strafe zahlen muss… es kommt nur auf den Fahrstil an um das Unfallrisiko zu berechnen.
    Zudem ist es sogar für staatliche Organe verboten Beweise vor einer Ortnungswiedrigkeit bzw. straftat zu sammeln. Heist erst rechtswiedriges Verhalten dann Beweise sichern, in der 30er Zone 100 fahren dann blizen.

    Deshalb darf auch kein Video im Verkehr gemacht werden um Delikte zu beweisen.
    Zum Glück!!!

    Aber am Ende nur wer dumm ist und einem Coolen Trent folgen will soll sich überwachen lassen. Dann kann er gleich seine Hirn und Freiheit abgeben. Und wenn es genug sind, werden wir zur Chinaprovinz.

    Ich will frei sein und selber entscheiden können ob ich mein bürgerliches Recht in anspruch nehme oder nicht!!!

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