Test: TrekStor SurfTab Wintron 10.1 – Was kann das 200 Euro Volks-Tablet? [Testvideo]

Trekstor SurfTab Wintron 10.1 Aufmacher gizranked

„Ein 10 Zoll Windows 8 Tablet für unter 200 Euro? Das kann ja nichts werden!“, wird sich hier der ein oder andere denken. Aber was Trekstor mit dem SurfTab Wintron 10.1 abliefert, kann sich durchaus sehen lassen. Wir haben das TrekStor SurfTab Wintron 10.1 als einer der ersten bereits im Test und verraten dir, ob sich der Kauf des günstigen Volks-Tablets in Kooperation mit Bild.de lohnt.

Trekstor SurfTab Wintron 10.1

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Das Trekstor SurfTab Wintron 10.1 ist da! Es bietet unter anderem einen echten USB-Anschluss.

Verarbeitung

Optisch erwartet den Käufer beim TrekStor SurfTab Wintron 10.1 Standardkost. Das Tablet kommt mit den Maßen 259 mm x 173 mm x 10 mm, ist also verhältnismäßig dick. Auch das Gewicht von 661 g (bzw. 668 g in der 3G-Variante) ist nicht gerade wenig. Dennoch wirkt das TrekStor SurfTab Wintron 10.1 nicht schwer.

Das Gerät besteht komplett aus Plastik, an den Rändern kommt eine silberne Leiste in Chrome-Optik zum Einsatz. Die schwarze Plastikrückseite kommt mit einer angedeuteten Perforation, ähnlich wie wir es von Samsung Galaxy S5 kennen. Allerdings ist die Plastik im Gegensatz zum S5 glatt und nicht gummiert. Fingerabdrücke bleiben nicht zurück.

Insgesamt ist die Verarbeitungsqualität in Ordnung. Wer hier für 200 Euro jedoch Premiumqualität erwartet, erwaret zu viel.

Hier unser ausführliches Testvideo zum Trekstor SurfTab Wintron 10.1.

Display

Das 10 Zoll Display löst mit 1.280 x 800 Pixel auf und kommt damit auf eine Pixeldichte von 150 ppi. Das ist für ein Tablet in Ordnung, allerdings sind einzelne Pixel bei genauerem Betrachten deutlich zu erkennen.

Trekstor SurfTab Wintron 10.1

Trekstor verbaut beim SurfTab Wintron 10.1 ein IPS Panel, welches für stabile Blickwinkel sorgen soll. Auch diese sind in Ordnung, ohne jedoch begeistern zu können. Überrascht war ich von der Helligkeit des Displays. Im direkten Vergleich mit dem Apple iPad Air 2 überstrahlte das Display des TrekStor SurfTab Wintron 10.1 das Display des Apple iPad Air 2 deutlich. Damit sollte eine Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung problemlos möglich sein.

Das Display des Trekstor SurfTab Wintron 10.1 (rechts) ist heller als das Display des Apple iPad Air 2 (links).

Das Display des Trekstor SurfTab Wintron 10.1 (rechts) ist heller als das Display des Apple iPad Air 2 (links).

Ein Putztuch sollte man jedoch immer dabei haben denn das Displayglas ist vergleichsweise anfällig für Fingerabdrücke.

Sound

Die zwei Stereo-Lautsprecher auf der Rückseite sind besser als ich erwartet habe! Sie sind sehr laut und bieten sogar etwas Soundvolumen. Dazu wurden sie von Trekstor geschickt positioniert, damit sie beim Halten des Tablets nicht verdeckt werden. Dadurch bietet sich das TrekStor SurfTab Wintron 10.1 hervorragend für Medienkonsum an.

Trekstor SurfTab Wintron 10.1

Leistung

Beim TrekStor SurfTab Wintron 10.1 kommt der Intel Atom Z3735F zum Einsatz. Der Quadcore Prozessor taktet mit 1,83 GHz und wird von 2 GByte RAM unterstützt. Der Prozessor ist klar im Einstiegssegment anzusiedeln. Trotzdem kann man mit ihm problemlos tägliche Office-Aufgaben bewältigen. Programme öffnen flott, Surfen geht gut von der Hand und auch Text und Bildbearbeitung sollten kein Problem darstellen. Wenn jedoch aufwändige Spiele gezockt werden sollen oder Videoschnittprogramme zum täglichen Business gehören, stößt der Z3735F sicherlich an sein Grenzen.

Trekstor SurfTab Wintron 10.1
Schön: Es wurden 32 GByte Speicher verbaut die über einen microSD-Kartenslot (der sich hier einer Plastikabdeckung verbirgt) erweitert werden kann.

Kamera

Das TrekStor SurfTab Wintron 10.1 kommt mit zwei Kameras. Allzu viel sollte man hier aber nicht erwarten. Für gelegentliche Schnappschüsse ist die 5 Megapixelknipse auf der Rückseite zu gebrauchen, mehr nicht. Dank der 2 Megapixel Kamera auf der Frontseite ist das TrekStor SurfTab Wintron 10.1 auch für Videochats geeignet.

Trekstor SurfTab Wintron 10.1

Akku

TrekStor SurfTab Wintron 10.1 findet ein 7.000 mAh Akku Platz. Bei unserem Akkutest verbrauchte das Tablet auf voller Bildschirmhelligkeit beim Streaming eines 720p Youtube-Videos in einer Stunde 22 Prozent seiner Akkuladung. Das ist ein ganz guter Wert. Im Vergleich verbrauchte das Apple iPad Air 2 beim gleichen Test 15 Prozent seiner Ladung.

Trekstor SurfTab Wintron 10.1

Konnektivität

Neben einer MicroUSB 2.0 Hast-Buchse verfügt das SurfTab über eine vollwertige USB-A Schnittstelle. Hier können direkt Maus, Tastatur, Drucker, Festplatte und so weiter angeschlossen werden. Kabellos kann das SurfTab über Bluetooth 4.0, Miracast und WLAN bis n-Standard kommunizieren.

Trekstor SurfTab Wintron 10.1

Gegen einen Aufpreis von 50 Euro kann auch eine 3G-Variante erworben werden, um mit einer geeigneten SIM-Karte standortunabhängig in das Internet zu können.

Trekstor SurfTab Wintron 10.1

Zubehör

Im Lieferumfang ist ein proprietäres 1,5 A Ladeteil enthalten. Wir finden es schade, dass das Tablet nicht über eine Standard-microUSB-Buchse geladen werden kann. Kommt noch hinzu, dass der sehr schmale Ladestöpsel zerbrechlich wirkt.

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Optional kann ab Mitte November für knapp 50 Euro die passende Tastatur w101a mit integriertem Mauspad erworben werden. Diese dient dann gleichzeitig als Standfuß und als Schutzabdeckung für das empfindliche Displayglas. Die Tastatur lag unserem Testmuster leider nicht bei.

Sofware

Beim TrekStor SurfTab Wintron 10.1 kommt Windows 8.1 mit Bing zum Einsatz – mit allen Vor- und Nachteilen, die ein vollwertiges Windows nun mal mit sich bringt. Das SurfTab bietet ein kostenfreies Jahresabo von Office 365 Personal, so dass Programme wie Word, Excel, Outlook oder PowerPoint nach Aktivierung ein Jahr kostenlos genutzt werden können. Außerdem beinhaltet sind 1 TByte Speicher über die OneDrive Cloud sowie 60 Skype-Minuten und die Möglichkeit der Programmnutzung auf einem Notebook oder Mac. Wer mag kann auch BildPLUS drei Monate kostenfrei nutzen.

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Fazit

Machen wir uns nichts vor: Das TrekStor SurfTab Wintron 10.1 ist ein in allen Belangen sehr durchschnittliches Tablet. Aber mehr will es auch gar nicht sein. Denn sein Alleinstellungsmerkmal ist der günstige Preis. Ich kenne kein anderes 10 Zoll Tablet mit Windows 8 für 200 Euro, welches so viel bietet wie das TrekStor SurfTab Wintron 10.1. Deswegen verdient es unsere Kaufempfehlung als Einstiegstablet.

Das TrekStor SurfTab Wintron 10.1 ist ab sofort als Volks-Tablet in Kooperation mit Bild.de für 199 Euro erhältlich. Für die 3G Variante fallen 249 Euro an. Für den Preis kann man beim TrekStor SurfTab Wintron 10.1 eigentlich nichts falsch machen.

Hier nochmal unser ausführliches Testvideo zum Trekstor SurfTab Wintron 10.1.

Tags :
  1. “ Ich kenne kein anderes 10 Zoll Tablet mit Windows 8 für 200 Euro, welches so viel bietet wie das TrekStor SurfTab Wintron 10.1.“

    … ähm …

    … wie sieht es mit dem Odys Wintab 10 aus ???

        1. Aber Halloooo!!!!
          Wie kann man un vergleich der Odys schrott mit dem Trekstor?
          Schal mal an die kameras,nur 2mp jedes,Keine 3G.
          Bitteeee!
          Jetzt nicht dass der Trekstor jergend ein Held soll sein aber ich finde schon Grösse unterschieden….
          Grüsse ,
          Michael

  2. Das Ding hat doch nur 16 GB Speicher, somit ist das Teil doch eh bald Elektroschrott. Schließlich passt da nicht viel rauf, auch wenn es MicroSD hat. Nur wer hat schon Lust ständig die Karte zu wechseln? Da hätte man es lieber für 300€ anbieten sollen und dafür mit 256GB internen Speicher.

    Ich halte nicht viel von diesem billig Zeug. Heißt ja nicht umsonst, wer billig kauft, kauft zweimal. ;)

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    1. Wer billig kauft, kauft zweimal…. Tablets/Smarthphones kauft man sich doch eh alle Naselang neu… :D Meistens holt man sich da iwat teures, nutzt dessen Funktion einmal, und nachher reicht dann doch der Durchschnitt :)

  3. stellt man die Helligkeit runter fängt das Teil an zu Flimmern flackern wird dunkler und hell
    koimscher Fehler hab ich noch kein Display gesehen.

    1. Dann schau doch mal bei Amazon unter den Bewertungen…da hat einer geschrieben man müsste nur die Einstellung des Energiesparmodus ändern…dann wäre das flackern weg.

  4. Habe das surftab mir gestern geholt.
    Finde nur keinen Druckertreiber für meinen Drucker
    Canon Mf8550cdn.
    Er findet den Drucker im Netzwerk, schreibt aber immer Druckertreiber fehlt.
    Wer kann mir helfen.
    Habe immoment Brett vorm Kopf.

    Danke

  5. mich würd es jetzt eher interessieren ob man damit auch maxdom und oder watchever nutzen kann im offline modus…
    ich selbst hatte mir ein tab besorgt mit nur 1 gb ram und maxdom verweigerte mit den download da nicht genug speicher vorhanden ist ..
    nun meine frage die detailierter ist

    hat jemand von euch maxdom und oder watchever auf dem tab
    und könnt ihr dem entsprechend filme runter laden und im offline modus schauen ?

    mit meinem alten handy sams s3 ging es nicht da es nicht soviel ram speicher hatte nun hab ich mir das note 3 besorgt mit 3gb ram und funzt besser
    das display ist aber wenn man unterwegs ist ( oder auf arbeit ) dann doch zu klein um da 3 std film material zb anschauen zu können darum auch die downloads bei maxdom in den offline modus..

    bitte um meldung ..
    danke schön

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  6. Hallo, normalerweise gebe ich keine Statements zu einem Produkt ab, weil es immer am User liegt, was er braucht oder haben will. Aber zum Trektstor Wintron 10 kann ich leider nicht umhin, um mal einen Kommentar einzustellen. Abgesehen von dem coolen Erklaerungsvidio von gizmodo ist das Teil eine Klasse für sich. Vollvertiges Mininotebook dank Win 8.1, Officepaket und guter Apps (je nachdem was man unbedingt braucht). Mit der Tastatur- Schutz-Keyboard- Erweiterung ist das Gerät perfekt, besser als Androide-Geraete, wo durch die Virtuelle Tastatur der halbe Bildschirm gefressen wird und ich gar nicht mehr sehe was ich wo eingebe, gerade bei Anmeldungsmasken. Mein Fazit: günstiger und besser für unter 300 geht nicht, und obendrein funktioniert alles. PS: Touch-Pad als Mausersatz ist obendrein im Keyboard integriert und als einziges der Tablets ist ein Standard-USB-Anschluss vorhanden.

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