Illumination Estimation: AR-Objekte werfen Schatten nach realem Vorbild

InsideAR, metaio illumination estimation

Während es schon einige interessante Anwendungsgebiete der Augmented Reality gibt, ist der nächste Schritt, Elemente auf dem Display möglichst realistisch mit der Realität zu vereinen. Illumination Estimation von Metaio ist ein derartiger Ansatz, die Grenzen zwischen virtueller und realer Welt verschwimmen zu lassen: Wir durften uns auf der InsideAR in München davon überzeugen, wie digitale Masken und Helme sich echten Lichtverhältnissen anpassen und sogar Schatten werfen.

Auf der InsideAR in München präsentierte Metaio seine neuesten Entwicklungen in der Augmented Reality. Neben Thermal Touch, einem Ansatz, mit nicht greifbaren Inhalten mittels Berührung interagieren zu können, beeindruckte uns das Unternehmen mit Illumination Estimation. Dabei reagieren virtuelle Objekte auf Lichtverhältnisse der Realität – sprich: Eine Maske, die von der rechten Seite beleuchtet wird, wirft auf der dem Licht abgewandten Seite in Echtzeit entsprechend Schatten. Auch auf Lichtquellen unterschiedlicher Farben reagiert Illumination Estimation akkurat und taucht den Punkt des Objekts, der dem Licht am nächsten ist, in die jeweilige Farbe. Interessant ist vor allem, dass das Prinzip auch auf auf unser Gesicht fallende Schatten anwendbar ist. In einer Demonstration wanderten die lichtlosen Flächen, die ein virtueller Rüstungshelm warf, weitgehend so auf der Haut, wie es in der Realität der Fall wäre. Somit verschmilzt AR ein Stück mehr mit unserer Welt.

Mehr Informationen über die komplexen Hintergründe von Illumination Estimation könnt ihr in diesem Sheet finden.

Und natürlich hat es sich Matthias nicht nehmen lasssen, auf der InsideAR 2014 Illumination Estimation selbst auszuprobieren:

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