Aviador: Die Brieftasche, die nicht verlorengeht

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Ein Portemonnaie mit eingebautem NFC-Chip und einer Wiederfinde-Funktion: Das ist die Aviador, die derzeit über Indiegogo finanziert wird.

Nachmittags, vor dem Kinobesuch: Die Familie möchte los, die Kinder drängeln schon, haben sie sich doch schon die ganze Woche auf den Filmabend gefreut. Alle sind rechtzeitig fertig. Fast alle. Der Vater hat seine Geldbörse verlegt. Also nimmt er sein Smartphone, wählt sein Portemonnaie an und nach kurzer Verfolgung des Klingel-Geräusches hält er es in seinen Händen.

Neben der Finde-Funktion (welche auch anders herum funktioniert), kann die „smarte“ Geldbörse durch einen NFC-Chip auch direkt als Zahlungshilfe und Chip-Karte für Eingänge benutzt werden. Aber auch vor Diebstahl schützt sie zuverlässig: So warnt sie ihren Besitzer, sollte sich jemand an ihr zu schaffen machen. Und wenn ein Überfall die unfreiwillige Herausgabe erfordert, wird mit einem Knick der unteren linken Ecke der Panik-Knopf aktiviert.

Sofort ist die Aviador-Brieftasche per App verfolgbar und sendet gleichzeitig einen Notruf ab, sodass die Polizei nicht nur schnell an Ort und Stelle ist, sondern die Diebe auch genauso schnell verhaften kann. So zumindest die Idee der Entwickler.

Gleichzeitig sind die Daten des integrierten 8GB-Speicherplatzes genauso sicher wie die Geldbörse selbst. Mehr Technik geht in der Größe kaum. Aviador wird aus Leder handgefertigt, sodass jedes Stück ein Unikat ist.

Noch bis 31. Dezember haben Interessenten Zeit, die Kampagne, die ihr Ziel von 1.000 US-Dollar bereits überschritten hat, auf Indiegogo unterstützen.

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  1. Ein NFC Tag Aufkleber kostet auf Ebay nur ca. 50 Cent, und könnte in vorhandene Brieftasche einklebt werden.

    Die Notruf Absendung selbst, ist eine interessante Funktion,
    wird aber nur der mitgeführter Smartphone auslösen können,
    womöglich mit automatischen Übertragung der GPS- Koordinaten des Tatortes, sofern GPS-Empfang da.

    Nur wohin es senden, und welcher Polizist (in BRD) weiß damit etwas anzufangen???
    SMS an Polizei? Haben die Notruf- Handynummer?
    Eventuell einen automatischen Anruf an 110, mit folgender Ansage:
    „Hier automatische Überfallmeldung. Tatort ist GPS- Koordinaten: 12345678,12345678“
    Aber automatische Notrufe an 110 / 112 in BRD sind unerwünscht.
    Man wird auf private Alarmmelde- Zentralen verwiesen, die ca. 50 Euro pro Monat kosteten.
    (Bei Einbruchmelde- Alarmanlagen)

    Und das Anpeilen des NFC- TAGs in der Brieftasche kann nur aus unmittelbaren kleinen (bis 50 cm) Entfernung erfolgen.
    Ist also praktisch nutzlos.
    Und die meisten Diebe entnehmen das „neutrale“ Geld sofort, und werfen die Brieftasche weg, um belastende Beweise loszuwerden.

  2. Ich liebe diese Art von Geldbörsen. Leider ist nicht ersichtlich wie viele Karten rein passen und wie die Scheine befestigt sind. Bilder einer „gefüllten“ Version mit Innenleben und Angaben fehlen leider.

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