Samsung Galaxy Note Edge: Smartphone mit abgerundetem Display kommt bald nach Deutschland

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Das auf der IFA in Berlin präsentierte Samsung Galaxy Note Edge wird Ende November auch im deutschen Handel erhältlich sein. Das Phablet mit dem markanten Display, das am rechten Rand ähnlich einem Infinity Pool ums Eck läuft, wird allerdings zunächst nur als limitierte Sonderedition erscheinen, ehe es ab 2015 auch in seiner Standardausführung erhältlich ist.

Auf der eigens dafür eingerichteten Website für den deutschen Marktstart forderte Samsung eine Mindestanzahl von 120.210 Stimmen – mit Erfolg. Mehr als 163.000 Interessenten haben für das Android-Phablet votiert. Ab Ende November wird das Galaxy Note Edge deshalb vertrieben, allerdings vorerst ausschließlich in Samsungs Onlineshop und nur als Premium Edition in den Farbvarianten „Charcoal Black“ und „Frost White“. Der Verkauf dieser limitierten Geräte endet dann am 31.12.2014, ehe mit Neujahr 2015 die Standardausführung des Galaxy Note Edge seinen Marktstart im freien Handel feiern darf. Was das Phablet hierzulande kosten wird, ist derweil nach wie vor ungewiss. In den USA kostet das Galaxy Note Edge beim Mobilfunkprovider AT&T ohne Vertrag allerdings satte 946 US-Dollar – iPhone-Verhältnisse also.

Die technische Ausstattung des Galaxy Note Edge entspricht weitestgehend der des bereits verfügbaren Galaxy Note 4 (hier geht´s zum Test). Das Display ist mit 5,6 Zoll 0,1 Zoll kleiner und an der rechten Seite gebogen. Die Auflösung beträgt identische 2.560 mal 1.440 Pixel.

Der gekrümmte Bildschirmrand dient unter anderem zur Anzeige von App-Shortcuts (ähnlich der Taskleiste in Windows) oder innerhalb von Apps als Werkzeugleiste. Er kann auch über Benachrichtigungen informieren, während beispielsweise ein Video läuft. Im Nachtmodus zeigt das Gerät außerdem bei ansonsten ausgeschaltetem Display die Uhrzeit an. Die Funktionen können Anwender über die Einstellungen wählen. Zehn Konzepte stehen standardmäßig zur Verfügung, weitere können heruntergeladen werden. Ein SDK ermöglicht auch externen Entwicklern, den Edge-Bereich in ihren Anwendungen zu nutzen.

Unter der Haube des Galaxy Note Edge kommt mit dem 2,7 GHz schnellen Qualcomm Snapdragon 805 und der Grafikeinheit Adreno 420 GPU einer der schnellsten aktuell verfügbaren 32-Bit-Smartphone-Prozessoren zum Einsatz. Er hat Zugriff auf 3 GByte RAM und 32 GByte internen Speicher. Letzterer lässt sich mittels MicroSD-Karte um bis zu 64 GByte erweitern.

Für Foto- und Videoaufnahmen verfügt das Galaxy Note Edge über eine rückseitige 16-Megapixel-Kamera. Sie wird durch eine 3,7-Megapixel-Webcam in der Front ergänzt, die Videotelefonie und Selbstporträts ermöglicht. Der Akku hat eine Kapazität von 3000 mAh und ist damit etwas kleiner als der des Galaxy Note 4 (3220 mAh). An Kommunikationsoptionen sind LTE-A, WLAN nach IEEE 802.11ac, Bluetooth, NFC sowie GPS respektive Glonass vorhanden. Als Betriebssystem dient ab Werk Android 4.4.4 KitKat.

Das Galaxy Note 4 ist schon seit 17. Oktober in Deutschland erhältlich. Das 5,7-Zoll-Phablet kostet mit 32 GByte Speicher im Einzelhandel knapp 700 Euro ohne Vertrag.

Tags :Via:Mit Material von Christian Schartel, CNet.de
  1. unglaublich innovativ! darauf hat die welt gewartet.

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