Unser erster Eindruck der neuen Fitbit-Produkte [Hands-On]

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Wir konnten uns bereits vorab einen ersten Eindruck von den drei neuen Fitbit-Fitness-Trackern machen. Das Fitbit Charge sieht sich dabei als Alltagsfitness-Tracker. Das Fitbit Charge HR ergänzt hierzu einen Herzfrequenzmesser und richtet sich an Gelegenheitssportler. Die Spitze der neuen Fitbit-Geräte bildet das Fitbit Surge. Damit sollen unter anderem Leistungssportler angesprochen werden. Wir verraten euch unseren ersten Eindruck.

Fitbit Charge HR Surge

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Fitbit Surge von hinten.

Heute macht wohl so ziemlich jeder Hersteller irgendwas mit tragbaren Fitness- und Schlaf-Trackern. Aber das war nicht immer so. Fitbit gehört zu den Wegbereitern der Branche. Nicht umsonst sind sie auch einer der Marktführer. Speziell der Fitbit Fitness-Tracker Flex und das Fitbit One, die etwas ab 80 Euro erhältlich sind, verkaufen sich nach eigenen Angaben auch nach über einem Jahr immer noch blendend. Teilweise sei man mit der Produktion gar nicht nachgekommen.

Trotzdem war es für Fitbit an der Zeit neue Produkte vorzustellen, hat die zum Teil neue Konkurrenz doch in den letzten Monaten deutlich aufgeholt und locken nun mit Features wie einer Herzfrequenzmessung über optische Sensoren im Armband.

Deswegen zeigt Fitbit nun drei neue Produkte, die allesamt um das Hangeleng geschnallt werden können und mit unterschiedlicher Sensorik ausgestattet sind.

Fitbit Charge HR (links) und Fitbit Charge (rechts)

Fitbit Charge HR (links) und Fitbit Charge (rechts)

Fitbit Charge / Fitbit Charge HR

Die beiden neuen Armbänder sehen sich optisch sehr ähnlich. Sie sind etwa 15 Millimeter breit und an der dicksten Stelle geschätzt 5 Millimeter hoch. Sie verfügen über ein kleines und recht helles OLED-Display. Das Fitbit

Charge soll zu einer UVP von 129,95 Euro ab dem 17. November in verschiedenen Farben in den Handel kommen. Das Fitbit Charge HR kostet 149,95 Euro und kommt im Frühjahr 2015.

Beide Armbänder erfassen zurück gelegte Schritte, Distanz, Kalorienverbrauch und bewältigte Stockwerke. Workouts können einfach aufgezeichnet werden. Die Aktivitätsstatistik wird auf dem Display gezeigt. Neu ist bei beiden eine automatische Schlaferkennung. Außerdem wird nun bei einem Anruf die ID des Anrufers im Display angezeigt und das Armband vibriert.

Fitbit Charge HR (unten) und Fitbit Charge (oben)

Fitbit Charge HR (unten) und Fitbit Charge (oben)

Die beiden Armbänder unterscheiden sich bei ihrem Verschlussmechanismus. Das Fitbit Charge verwendet ein ähnliches „Druckknopfsystem“ wie das Fitbit Flex. Das Fitbit Charge HR bietet ein klassisches Verschlusssystem wie wir es von Armbanduhren gewohnt sind.

Ich persönlich bevorzuge die klassische Variante. Zum einen mag ich das Gefühl nicht wenn ich den Druckverschluss schließe, zum anderen vertraue ich in den Punkten Lebensdauer und Stabilität dem seit unzähligen Dekaden bewährten Lochsystem. Auch wenn uns Fitbit hier auf Nachfrage versicherte, dass ihr System genauso gut und lange halte.

Übrigens empfand ich die Armbänder als sehr angenehm. Sie bestehen aus einer weichen Plastik und schmiegen sich perfekt am Arm an.

Fitbit Charge (links) und Fitbit Charge HR (rechts)

Fitbit Charge (links) und Fitbit Charge HR (rechts)

Der wohl größte Unterscheid des Fitbit Charge HR zum Fitbit Charge ist sein optische Herzfrequenzmesser. Dieser soll die Herzfrequenz ohne Unterbrechung messen und das Ergebnis optisch aufbereitet in einem Graphen auf der App zeigen. Tatsächlich funktionierte der Herzfrequenzmesser beim Ausprobieren sehr gut. Das liegt wohl auch daran, dass beim Sensor zwei LEDs statt nur einer zum Einsatz kommen.

Schön ist auch die trotz permanentem Herzfrequenzmessen recht lange Akkulaufzeit von fünf Tagen. Der Akku beim Fitbit Charge soll sieben Tage durchhalten bis er geladen werden muss.

Fitbit Surge

Das Fitbit Surge erinnert optisch an eine Smartwatch und ist Fitbits leistungsstärkster Tracker. Sie soll Anfang 2015 in Schwarz, Blau und Orangerot für 249,95 Euro in den Handel kommen.

Fitbit Surge

Fitbit Surge

Auch sie besteht zu großen Teilen aus einer weichen Plastik und liegt sehr angenehm am Arm. Hier kommt ein etwa 25 mal 25 Millimeter großes, monochromes, touch-sensitives LCD zum Einsatz. Das Fitbit Surge bietet alles Funktionen, die auch bei dem Fitbit Charge und Fitbit Charge HR zu finden sind. Außerdem kommt bei ihm GPS zum Einsatz. Durch diese Standortbestimmung ergeben sich einige Vorteile. Zum einen natürlich Tracking beim Workout. Aber auch die restlichen Werte profitieren vom GPS. So können zum Beispiel die verbrannten Kalorien oder zurück gelegten Schritte genauer bestimmt werden.

Auch die Smartwatch-Features wurden um Textbenachrichtigungen und eine Musikkontrolle erweitert. Der Akku soll bei der Fitbit Surge bis zu sieben Tage durchhalten bevor das Gerät wieder ans Netz muss.

Fitbit

Fazit

Die neuen Fitness-Tracker präsentieren sich als konsequente Weiterentwicklung des bisherigen Portfolios. Besonders gut gefällt mir das Fitbit Charge HR. Hier bekommt der Käufer zu einem vernünftigen Preis ein Feature, was so noch nicht viele anbieten: Kontinuierliche Herzfrequenzmessung. Kommt noch hinzu, dass Fitbit schon in der Vergangenheit bewiesen hat, dass sie zu ihrer guten Hardware auch gute Software programmieren können. Die Erfolggeschichte des jungen Unternehmens Fitbit könnte mit der neuen Produktreieh fortgesetzt werden.

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  1. Habe seit ein paar Wochen das Flex von Fitbit und bin davon sehr angetan.

    Das Charge HR halte ich für sehr interessant wg. der Frequenzmessung und
    wenn es dann kommt werde ich wohl eine Kaufüberlegung anstellen.

    Das Surge hat zwar mit dem GPS noch mehr Möglichkeiten (und ich müsste
    beim Jogging kein Smartphone mehr mitschleppen), allerdings sieht es
    mir zu sehr nach Uhr aus und ich bin eher froh, dass ich so ein klobiges
    Teil nicht mehr am Handgelenk trage.

    Ideal wäre also das HR mit GPS, aber notfalls geht es halt auch so…

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