Mooltipass: der Offline-Passwortspeicher

Bild: Indiegogo

Statt einem Online-Passwortsafes wie Lastpass zu vertrauen, empfielt dieses Indigogo-Projekt, ein kleines Kästchen und eine Smartcard zu verwenden, um seine Kennungen offline im Mooltipass zu sichern.

Um zu der Überzeugung zu gelangen, dass massenhaft gespeicherte Daten nicht sicher sind, muss man kein Verfechter von Verschwörungstheorien sein. Die letzten Monate haben aufgezeigt, wie häufig Kriminelle und Geheimdienste auf sensible Daten zugreifen. Passwörter sind bei Hackern dabei immer noch beliebter als Nacktbilder. Trotz dieser Erkenntnis lässt es sich nicht vermeiden täglich sensible Daten am PC einzugeben.

Um es möglichst einfach zu halten, verwenden viele von uns ein und dasselbe Passwort für mehrere Plattformen, was fatale Folgen haben kann. Auf der anderen Seite können verschiedene und besonders komplizierte Passwörter schnell vergessen oder verwechselt werden, zumindest bis jetzt: Mooltipass speichert und verschlüsselt Passwörter mittels Smart Card und persönlicher Pin.

Der Unterschied zu bisher angebotener Passwort-Software ist, dass die Daten offline gespeichert werden und so vor Angriffen geschützt sind. Selbst wenn die Smartcard abhanden kommt, sind die Daten nutzlos, da eine persönliche Pin benötigt wird, um Zugang zu erhalten. Mooltipass kann ohne Sicherheitsbedenken von mehreren Personen verwendet werden, da im Paket eine zweite Smart Card enthalten ist.
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Die Mooltipass gibt es für mittlerweile für 100 US-Dollar, die Early-Bird-Pakete sind leider schon vergriffen. Die Kampagne hat sich als Ziel gesetzt, 109.112 US-Dollar einzunehmen und hat bisher 60.000 US-Dollar erreicht. Wer gerne sichere Passwörter hätte oder die Kampagne unterstützen möchte, kann dies bis zum 4. Dezember tun. Alles Weitere gibt es hier.

Tags :Quellen:indiegogo
  1. Wieso nicht gleich einen USB-Stick mit KeePass Portable 2 drauf?

    Ist doch das selbe anstatt 100 schwachsinnige $ dafür auszugeben…

      1. Du weisst aber schon was KeePass ist?
        Die Datenbank mit den Passwörtern ist genauso verschlüsselt mit einem Masterpasswordund AES256.
        Als ob die Karte jemanden daran hindert das Passwort einzugeben falls man das Passwort doch iwo her hat.

        1. Ich halte das Gerät und die Karte für ziemlich sinnfrei..
          Man muss es überall mit sich rumschleppen (beides!) und wenn man überfallen ist bringt es einem auch nix mehr das Gerät und Karte getrennt ist da man beides rumschleppt..
          Zusätzlich wärs wie schon hier erwähnt leichter en usb stick rumzuschleppen.

          ODER die Masterlösung..
          Man merkt sich seine Passwörter einfach, und bastelt sich keine Passwörter wie “%$§%§)&/§%)§r&34$8” sondern “FunnyThingWithA456Grunnzzzz” .. lang, sinnlos, und niemals irgendwo aufschreiben und rumerzählen.. und druf achten das es nicht im Wörterbuch steht. Dann brauch das Knacken ewigkeiten und per eraten kommt niemand druf. Das reicht eigendlich völlig aus wenn man sich nicht total dämlich anstellt oder beim Militär oder sonstigen wichtigen Einrichtungen arbeitet..

  2. Sehe es ähnlich wie Cystasy!
    Und wer weiß ob dahinter NSA mit Backdoors steckt?

    Meine Lösung:
    Eine SD micro mit einer / mehreren verschlüsselten z.B. TrueCript Container- Datei/n,
    die eine Excel und eine *.txt Datei mit Passwörtern enthält.
    Dazu ein ultrakleiner Adapter: „SD micro auf USB-Stecker“.
    Die verschlüsselte Container- Datei ist viele GB groß, damit diese nicht so einfach / schnell online geklaut werden kann (falls Keyword ausgespäht wurde).
    Mit z.B. TrueCript, gibt es auch die Option unsichtbare Hintergrund- Container zu gestalten.
    Wer noch sicherer gehen will, der kann es steganografisch in Musik, Bilder oder Video verstecken.

    Und es ist mit überall verfügbaren Standard- Hardware nutzbar: Smartphone / Tablet / Notebook / Desktop / …
    Diese Lösung ist viel sicherer, viel kleiner und viel preiswerter und universeller nutzbar!

  3. Also ich find das Gerät super. Ich will es nichtmal mobil haben sondern Zuhause mit meiner Freundinn gemeinsam nutzen. Ausserdem kann keepass kein kennwort eingeben und plugins kommen sowieso nicht in frage. Nutze übrigens selbst Keepass.

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