Beinahe ein Tricorder: Der Blutsensor rHealth X

ya0wgxlqycce3gbjf3rg

Zusammen mit fliegenden Autos und Hoverboards gehören die Tricorder aus "Star Trek" zu den Dingen, von denen wir alle träumen - und die gar nicht einmal so weit entfernt scheinen. Noch gibt es keine Tricorder, aber dieses Gerät, das Krankheiten mit einem einzigen Tropfen Blut diagnostizieren kann, kommt dem schon heute sehr nahe.

Der rHealth X, entwickelt von DMI aus Massachusetts (USA), ist der Gewinner der diesjährigen Sensing X Challenge von Nokia. Aber wichtiger als das Preisgeld von einer halben Million US-Dollar ist, was in dem Teil steckt: Mit einem einzigen Tropfen Blut werden durch Laser und winzige Teststreifen Krankheiten ermittelt – von einer einfachen Erkältung oder Grippe bis hin zu Ebola. Das Gerät entspricht dabei den hohen Standards der US-Zulassungsbehörde FDA, kann also offiziell in der Medizin eingesetzt werden.

Der rHealth X kommt außerdem mit einem tragbaren Gerät, das Atemfrequenz und Herzrate überwacht und die Daten dann auf ein Smartphone übermittelt. Theoretisch kann also diese Kombination aus Blutanalyse und Vitalfunktionsüberwachung eine Ferndiagnose einfacher machen und den Gang zum Arzt ersparen.

Wann das Gerät erscheinen und was es kosten soll, steht noch nicht fest. DMI will den rHealth X aber auf jeden Fall auf den Markt bringen und dabei sowohl Ärzte als auch normale Kunden ansprechen.

Geek-Test: Alan Turing ist der Godfather der Computertechnologie und vielen nicht so bekannt, wie er es sein sollte. Teste dein Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Tags :Quellen:XPrizeVia:gizmodo.com

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising