Wir haben Fujitsus Touchscreen mit Gefühl ausprobiert [Video]

(Bild: Gizmodo)

Dieses Display von Fujitsu simuliert verschiedene Oberflächen abhängig vom gezeigten Bild. Dadurch wird auf dem Display abgebildete Krokodilshaut rau und das Metall glatt. Sogar feine Saiten einer Zitter geben beim Darüberstreichen einen spürbaren Widerstand. Wir konnten das haptische Display auf dem Fujitsu Forum in München ausprobieren.

Tablets sind in ihrer derzeitigen Form so gut wie zu Ende entwickelt. Deswegen wartet die Branche ungeduldig auf die nächste Innovation die einen echten Mehrwert bringt. Der nun erstmals in Deutschland auf dem Fujitsu Forum (Weltpremiere auf dem MWC 2014) gezeigte haptische Touchscreen könnte so eine Innovation sein. Durch Vibration im Ultraschallbereich wird die Haftung des Fingers auf dem Display beeinflusst. Dadurch gleitet der Finger entweder über das Display oder man erlebt einen spürbaren Widerstand – je nachdem was gerade auf dem Display dargestellt wird.

Die Technik ist laut Fujitsu praktisch marktreif. Man sei mit verschiedenen Herstellern für eine Serienproduktion im Gespräch. Genaueres wollte man uns nicht verraten. Denkbare erste Einsatzgebiete wären im Automotive-Bereich sowie am Point-of-Sale. Ich persönlich würde mich auch freuen die Technik am heimischen Tablet zu sehen / fühlen. Eine Schwachstelle gibt es jedoch noch: So entfaltet das haptische Ultraschall-Display nur seine volle Wirkung, wenn man lediglich einen Finger auf das Display auflegt. Multitouch bringt die Vibrationstechnik durcheinander.

(Bild: Fujitsu)

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  1. Was passiert denn dann bei Berührung mit mehreren Fingern? Dann kann sich der Display nicht für eine Frequenz entscheiden oder? :) Multitouch ade?

    1. Das ist wirklich noch problematisch. Klar funktioniert Multitouch, aber einzelne Bereiche des Displays vibrieren zu lassen geht nicht. Entweder alles vibriert oder nichts.

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