E-Zigarette – Zwischen Profit an der Sucht und neuem Lifestyle

(GIF: Gizmodo.com)

E-Zigaretten und E-Shishas sind längst kein reines US-Phänomen mehr. Das "neue Rauchen" und ein vollkommen neuer Lifestyle hat sich längst auch nach Europa bewegt. Ein Kurzfilm aus New York durchleuchtet nun beide Seiten, den Kommerz und den Lifestyle.

Sie sind meist aus Metall und relativ groß. E-Zigaretten sind das Sinnbild einer neuen Industrie, welche Tabak-Unternehmen das Leben zur Hölle macht. Doch während sich einige Tabak-Hersteller mittlerweile in den E-Zigaretten-Markt eingekauft haben, denken die Konsumenten meist nur an Lifestyle.

E-Zigaretten werden aus verschiedenen Gründen konsumiert. Ganz klar gibt es viele Anhänger, die durch den Konsum der E-Zigaretten ihre Abhängigkeit beenden wollen oder einfach nur gesünder leben wollen. Gesünder auf jeden Fall, doch wie sicher die neue Droge tatsächlich ist, weiß noch keiner.

Andere Konsumenten setzen auf Lifestyle. E-Zigaretten sind neu, technisch ähnlich interessant wie andere Gadgets und vor allem gibt es tausende von Geschmäckern, die jeden Menschen theoretisch ansprechen.

Die Hemmschwelle auf E-Zigaretten umzusteigen oder gar mit ihnen den Einstieg auf Nikotin zu finden, ist also relativ niedrig. Warum auch Angst haben? E-Zigaretten sind cool, günstig und quasi ungefährlich.

Doch Vorsicht ist geboten. Einst entsprachen auch normale Zigaretten diesem Sinnbild. Einst galten auch normale Zigaretten als Lifestyle und Sinnbild des vornehmen Menschen. Mit einer zunehmenden Anzahl an Studien zum Konsum von Tabak und dem Sterben vieler Tabak-Fernsehstars hat sich die Zigarette heutzutage aber eher als Werkzeug zum freiwilligen Selbstmord gewandelt.

Ein milliardenschwerer Markt rund um das “gesunde Rauchen”

Aktuell dürfen E-Zigaretten noch als harmlos eingestuft werden. Der in ihnen erhaltene Nikotingehalt reicht bei weitem nicht, um eine ernsthafte Abhängigkeit zu fördern. Doch ganz im Interesse der eingekauften Tabak-Unternehmen soll sich das auch bald ändern. Dann wird es Liquids – die nötige Flüssigkeit für die E-Zigarette – mit höherem Nikotingehalt geben. Die beängstigend simple Aussage der Unternehmen: Kunden wollen den gleichen “Kick” wie bei einer normalen Zigarette.

Die ganze Diskussion kann weiter und weiter geführt werden. Und während sich eine milliardenschwere Industrie um das “gesunde Rauchen” gebildet hat, kann man nunmehr davon ausgehen, dass diese Industrie vor allem ihren Absatz erhöhen will und weniger auf die Gesundheit ihrer Konsumenten bedacht ist.

Meine ganz persönliche Erfahrung

Ich selber rauche auch. Ehemals Zigaretten, nun eben E-Zigaretten. Der Geschmack ist milder und mittlerweile kommt mir der Ekel, wenn ich an einer regulären Zigarette ziehe. Doch aufhören will ich auch nicht. Es ist eben “gesünder” und irgendetwas brauche ich, um mir die Zeit am Schreibtisch zu vertreiben. Das glaube ich zumindest.

Wie steht es mit euch? Was sind eure Erfahrungen?

Thank You for Vaping: Die Debatte um die E-Zigarette

Thank You for Vaping: The E-Cigarette Debate from NewYorker on Vimeo.

Tags :Via:gizmodo.com
  1. Du dampfst selbst und verbreitest dann so einen von Halbwissen durchsetzten Schwachsinn? Gerade von einem Dampfer hätte ich mehr und tiefergehende Recherche zu diesem Thema erwartet.

  2. Was heisst höherer Nikotingehalt. Es gibt mittlerweile bis 22mg Nikotin im Liquid, was dem Normalraucher schon die Schuhe auszieht. Ich hatte 41 Jahre geraucht und bin auf E Zigarette umgestigen. Angefangen habe ich im Juni mit 12 mg und bin jetzt bei 3 mg und greife seltener zur E Zigarette, als vorher zur “normalen”. Nach eine Woche hatte ich keine Halsschmerzen und keine Herzproble mehr, nach ca 3 Wochen war der Husten weg. Hier gehts nicht nur um Nikotin, das baut sich nach ca. einer Stunde wieder ab. Das Problem der Zigarette sind noch Teer, Kondensate und die chemischen “Kampfstoffe” die die Tabakindustrie in den Taback mischt. In diese Richtung sollte die Diskussion gehen, den Nikotin ist der “harmloseste” Inhaltsstoff. Sicher, harmlos mag auch die E Zigarette nicht sein, aber was ist schon harmlos, wenn man sieht, was die Industrie uns noch alles unterjubelt?!

  3. Dass höhere Nikotinmengen “schädlicher” bzw. “suchtfördernder” sind, ist u.a. die grösste Lüge, welche u.U. die Tabakindustrie selbst in die Welt gesetzt hat vor 50 Jahren…evtl. sogar vor 190 Jahren, als Nikotin aus Tabak herausgeholt wurde (eine Festschrift über Nikotin des damaligen Nikotinentdeckers verschwand über 100 Jahre auf einem Berliner Dachboden…stand da bereits was drin, dass Nikotin selbst dem Rauchen die Wirkung gibt und in Dampfform einem Raucher reicht? Ich halte das inzwischen für möglich…das Wissen um die Wirkung von Dämpfen war damals schon gross).
    Nikotin hat definitiv eine Wirkung: Beruhigend/anregend/konzentrationsfördernd

    Diese Wirkung wollen Raucher überwiegend haben (neben dem noch wichtigerem gewohnten Rauchverhalten…das “sichtbare Wölkchenmachen”).
    Durch die “Nervengift-Lüge” (welche wohl auch die Tabakindustrie selbst mitgeschürt hat) konnte der Nikotingehalt in Tabakzigaretten immer weiter gesenkt werden.
    In den 60ern waren in Kippen im Schnitt zwischen 1,7 bis zu 2,8mg Nikotin pro Stück drin und davon rauchten die Raucher überwiegend bis zu 20 Zigaretten am Tag.
    Heute sind es im Schnitt ÜBER 20 Zigaretten pro Tag…der Nikotingehalt wurde MASSIV gesenkt:
    Eine “starke” Marlboro Red hat heute weniger Nikotin (0,8mg Nik) als in den 60ern eine Lord Extra (damals 0,97mg Nik), welche als “nikotinarm” galt.
    Die Folge: Die Raucher rauchten mehr und mehr, um ihren gewohnte Nikotinwirkung überhaupt noch zu bekommen.

    Wie sieht eine “perfekte Zigarette” aus (eine 100% sichere Zigarette wird es nie geben, wie sich jeder denken kann):
    -Nikotingehalt RAUF, (Verbrennungs-)Schadstoffe RAUS

    Haben wir: Nikotin rein, Tabak und Feuer weg….das wusste die Tabakindustrie bereits 1964 (die wohl erste Nikotinvernebel-Zigarette wurde entwickelt: Ariel von BATco…kam aber merkwürdigerweise nicht auf den Markt).

    S . 257 “Weil die Absorbtion von Nikotin der Hauptgrund
    für das Rauchen ist, würde die Entfernung aller
    XXI anderen Bestandteile vom Raucher toleriert werden,
    solange genügend Nikotin vorhanden ist . Das
    entfernen vom Nikotin wäre jedoch nicht annehmbar .
    Russell, M .A .H . ; The Lancet , 254 – 257 (1974)

    Wieviel Nikotin ist denn “genug”?
    1964 bei der Ariel waren es 2mg per 10 Züge und diese Menge galt bereits 1964 als “relativ unschädlich”….stand im berühmten “Terry-Report”.

    Soweit einiges Hintergrundwissen.
    Wenn Du selbst E-Raucher bist, dann ändere bitte deinen Artikel etwas ab. Du verbreitest (unwissend…kannst also nix dafür!) die Unwahrheiten/Halbwahrheiten der Gegenseite.

  4. Dank E-Zigarette bin ich vom Pyorqualmen weckgekommen. So konnte ich über 3000 Giftstiffe gegen nur noch einen (ok PG ist nicht ausreichend erforscht) eintauschen.
    E-Zigaretten als Gesund zu bezeichnen halte ich für fahrlässig, jedoch ist es viel gesünder als der altbewährte Glimmstengel.

    Ich bin sehr froh das es die E-Zigarette gibt. Endlich schmecke und rieche ich wieder alles, habe keinen Raucherhusten mehr und stinke nicht nach Aschenbecher. Meiner Meinung nach ist die E-Zigarette einer der besten Erfindungen der letzten 20 Jahre.

  5. Als Nichtraucher finde ich Zigaretten und E-Zigaretten gut.

    Man fühlt sich herrlich überlegen, weil man nicht Teil der Gruppe ist, die durch Marketing oder Gruppenzwang angefangen haben, Ihr Geld und Ihre Gesundheit zu verbrennen.

  6. Was für ein Thema. Da braucht man gar nicht lange überlegen, was nun gut und schlecht ist, Fakt ist, wer seinem Körper freiwillig Gift zufügt, der hat sie eh nicht mehr alle.

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      1. Essen und Trinken mit Rauchen gleichzusetzen hinkt aber.
        Essen und Trinken sind biologische Notwendigkeiten, Rauchen nicht.
        Mit Essen und Trinken aufhören geht halt schlecht.

        Aber Du hast Recht. Wenn man nicht immer wieder ganz bewusst versucht, sich gesund zu ernähren, nimmt man genug schädliche Stoffe über Essen und Trinken auf.

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        1. Also isst du Chips und Gummibären deinem Grundbedürfnissen wegen und nicht für den Genuss?
          Die Diskussion kann man immer über alle Genussmittel führen; biologisch gesehen nimmt der Mensch Genussmittel zu sich, weil er es kann und manche Menschen tun es und manche nicht, jeder wie er will oder kann.

        2. @Kahni
          Kann man so sehen, aber wenn ich sehe, was die Krankenkassen jährlich für selbstverursachte Krankheiten zahlen, bzw. wir mit zahlen, dann sehe ich das schon wieder anders. Gut, bei Chips lenke ich ein, wenn ich davon jeden Tag eine Packung esse, gehe ich auch bei Zeiten in die Kiste. ;-)

      2. @surfingod
        Schwachsinn! Du hast Null Plan von meiner Ernährung, und wenn man irgendwo auswärts isst, dann weiß man eh nicht, was da alles so drin ist. Aber wenn ich rauche, dann weiß ich zu 100%, dass ich mich langzeitig gesehen freiwillig vergifte. Und wenn ich daran denke, was damit alles zusammenhängt, siehe Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, zurückgehendes Zahnfleisch, gelbe Zähne, usw., dann finde ich das noch bescheuerter. Und nun du.
        Aber das sind eh immer die typischen Argumente der Raucher, da sucht man für alles einen Grund. Ist wie bei Alkoholikern, die reden sich auch ein, dass andere Dinge gefährlicher sind. Echt arm diese Opfer der Tabak-, und Spirituosen-Industrie.

      1. Gift ist aber auch nicht gleich Gift, das solltest du unbedingt berücksichtigen.
        Ist es denn schädlicher 10 Liter Wasser als 1 Liter zu trinken? Oder sind 10 Äpfel schädlicher als 1 Apfel? Man sollte jetzt nicht krankhaft versuchen, irgendwas zu finden, was den Konsum rechtfertigt, das haben schon ganz andere versucht, und sind kläglich gescheitert.

        1. Ähm ja, es ist tatsächlich schädlich 10 Liter Wasser an einem Tag zu trinken. Höchstwahrscheinlich stirbst du dann an einer Wasservergiftung.
          Alles ist ein Genussmittel was du deinem Körper zuführen kannst.

          Ja, Nikotin ist nicht lebensnotwendig, aber die E-Zigarette kannst du auch nicht so einfach mit der normalen Zigarette vergleichen. Der Unterschied sind 3000 zu 1 Giftstoffe.

        2. Gut, war ein blödes Beispiel. Das alles ein Genussmittel ist, lasse ich mal so stehen, obwohl ich nicht immer esse wegen des Genusses, sondern weil ich Hunger habe, da kommt auch schon mal was in den Magen, was ich sonst nicht unbedingt zu meinen Favoriten zählen würde. ;-) Und Nein, da ist nicht bloß 1 Giftstoff enthalten, da gibt es noch Schwermetalle, wie Nickel und Chrom. Gesund? Bei weitem nicht.
          http://www.bankhofer-gesundheitstipps.de/news/e-zigarette-warnung-giftstoffen-1409901028.html
          Aber richtige Zigaretten sind schon ne ganze Ecke giftiger, da muss ich dir recht geben.

  7. Die E-Zigarette ist mittlerweile auch gut erforscht und die Inhaltsstoffe alle bekannt, einfach nach wissenschaftlichen Arbeiten suchen und bei -deutschen- Herstellern gucken. Die haben hohe Standards und da ist nicht einfach unbekannte Stoffe, wie in den meisten chemischen Produkten aus Deutschland.

    Im Grunde sind E-Zigaretten kleine Nebelmaschinen mit Aromen und Nikotin. Und Nebelmaschinen kann man auch nutzen ohne seine Gesundheit zu gefährden und die Aromen sind nach Lebensmittelrecht zugelassen und empirisch kann man schließlich feststellen, dass E-Zigaretten Nutzer gesünder sind als Raucher. Kein Rauch der die Lunge schwarz färbt.

    Aber Vorsicht ist natürlich wichtig, dich E-Zigaretten sind nicht erst seit gestern auf den Markt.

    Aber was kann man schlimmeres als Krebs durch Tabak kriegen? Die E-Zigaretten haben dann wenigstens nicht gestunken und können dich beim “während des einschlafens dampfen” nicht verbrennen.

    Ich selber rauche und dampfe nicht, sondern interessiere mich auf wissenschaftlicher Ebene für E-Zigaretten.

    1. Die Art der Verabreichung der Aromen? Es ist schon etwas ganz anderes etwas einzuatmen (direkt ins Blut), oder es durch den Verdauungstrakt (erst mal aufspalten, dann im Magen durch Salzsäure) aufzunehmen.

      Ein Teil der schädlichen Stoffe sind weg ok. Früher waren Zigaretten auch cool und hip. E-Zigaretten rauchen genau so und Unbeteiligte müssen den Kram ebenfalls mit inhalieren. Sie sind wie normale Zigaretten einzuordnen und sollten jedem Rauchverbot unterliegen.

      1. BlaBlubBlasenquatsch. Warum erlaubst Du einer Regierung etwas zu verbieten ? Ist diese nicht dazu da, Spielregeln zu definieren, die maximale Freiheit für jeden ermöglichen. Wollen mal sehen, wenn ‘sie’ etwas verbieten, was Dir Spaß macht, Viedeospiele etwa (?) Braucht bloß irgendein Heinzel ‘erforschen’, dass Videospiele den Augapfel zu sehr belasten und Videospieler ein um 0,1% erhöhtes Brillenrisiko haben. Dann kommt Marco mit seinem Krankenkassenargument und schon hast Du wieder ein schönes Verbot mehr. Denk darüber mal ne Sekunde nach …

        1. Dein genannter Fall ist nichts anderes als eine Vermutung, die durch das Rauchen ausgelösten Krankheiten sind Fakten! Aber blast euer Geld ruhig sinnlos in die Luft, ich habe so etwas nicht nötig, weil ich es besser weiß.

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        2. Ich finde Raucher extrem nervig, in Kneipen, Restaurants und an jedem öffentlichen Ort an dem ich den Müll einatmen muss. Die Minderheit darf gerne rauchen solange sie die Mehrheit nicht damit belastet. Daher kommen diese Verbote, die noch dazu auf einer gesundheitlichen Schädigung basieren. Deine Freiheit zu rauchen hört dort auf, wo meine Freiheit nicht zu rauchen anfängt.

          Dein Versuch auf ein anderes Thema abzulenken ist sinnlos, Videospiele belasten nicht andere Menschen direkt. Dein Vergleich ist unpassend, Raucher bekommen auch keine höheren Kassenbeiträge als Nichtraucher. Das habe ich auch nicht gefordert. Ich fordere von Rauchern nicht eingedampft zu werden. Und ich bin intelligent genug Gesundheitsrisiken vernünftig einzuschätzen. Da bist du erst garnicht drauf eingegangen – ist aber auch nicht nöitg. Für die Argumentation reicht: Ich habe das Recht nicht eingedampft zu werden, geh heulen.

        3. @blablub
          Du hast das Recht, in Kneipen zu gehen, wo Du nicht eingedampft wirst. Du hast nicht das Recht, in Kneipen wo geraucht wird, anderen das rauchen zu verbieten. Du kleiner Nachwuchsdiktator :-)

        4. Zwei Gegenargumente:
          1. Im öffentlichen Raum gilt das Recht der Mehrheit (Raucher sind eine Minderheit). Der deutsche Staat hat die Interessen der Minderheiten zu respektieren und zu schützen.
          2. Bei Interessenskonflikten werde die berührten Interessen gegeneinander abgewogen. Interesse des Rauchers: Freiheit zu tun was man möchte, wo man möchte und mit der eigenen Gesundheit anzustellen was man möchte. Dem gegenüber steht exakt das selbe Interesse des Nichtrauchers. Wenn der Raucher sich durchsetzt entsteht für den Nichtraucher ein gesundheitlicher Schaden. An dem Punkt hat, nachdem es sich über Jahrzehnte NICHT selbst geregelt hat, der Gesetzgeber eingegriffen und dem einen Rigel vorgeschoben. Überall wo du rauchst und andere betroffen sein könnten hat Rauchverbot zu herschen. Überall anders darf der Raucher machen was er möchte.

          Diktatoren sind eher die Raucher die ihre Sucht durchsetzen.

      2. @Marco
        Geht doch nichts über einen gesunden Selbstgerechtigkeitssinn, was ! Mal im Ernst, 11-15% der deutschen Ärzte rauchen. Aber wahrscheinlich eher Zigarren. Bei Deinen zitierten Beweisen wurde das Rauchen von industriell hergestellten Zigaretten untersucht, nicht das Rauchen von reinem Tabak. Aber darum geht es ja auch garnicht, sondern um die Verbotswilligkeit von Regierungen und die Akzeptanz derselben seitens der Bürger. Keine Regierung hat das Recht, für die Bevölkerung festzulegen, was diese im Rahmen der Gesetze so treibt. Steht ja (noch) keiner neben Dir und zählt die Bierchen ;-) obwohl die Schädlichkeit von Alkohol ebenfalls ‘bewiesen’ ist. Mann bekommt von dem mehr, was man belohnt und weniger von den, was man bestraft. Statt Verbote wäre ein Belohnungssystem angebracht. Wenn eine Regierung der Meinung ist, (Zigaretten)Rauchen sollte reduziert werden, soll das Nichtrauchen belohnt (Steuererleichterung/reduzierte Krankenkassenbeiträge, etc.), aber nicht das Rauchen verboten werden. Diese Verbieterei ist reine Bevormundung. (Das war noch das freundlichste Wort, was mir einfiel).

        1. Das kann ich bestätigen, mein früherer Hausarzt(gestorben übrigens mit Anfang 60) war sogar starker Raucher, der hatte hinter seinem Schreibtisch einen Balkon, und da ging er tatsächlich nach jedem Patienten eine durchziehen. Habe aber nirgends behauptet, dass ich für ein Verbot bin, nur um das mal klarzustellen.

  8. Muss die teure Nikotin Sucht aber stark sein, und seine Junkies voll in Abhängigkeit halten.
    Bei sooooo vielen Kommentaren…

    Arme süchtige Kreaturen, die es nötig haben die eigene klare Wahrnehmung mit Drogen zu verfälschen durch narkotisieren.
    Und dabei verkrüppeln die sich selbst auf Raten.
    Nur Frage der Zeit bis Kreislaufkrankheiten, Impotenz, Immunschwäche und sonstiges krankes Übel die erwischt und dahin siechen lässt.

    Sich von der Raucher / Nikotin Sucht zu befreien, lohnt sich immer.
    An besten ab sofort!

    Die Rentenkassen freut es, denn die Süchtigen streben mindestens 2 Jahre füher.
    Die Krankenkassen freut es NICHT, denn die Süchtigen sind wesentlich häufiger Krank, und kosten Milliarden.

    Interessant ist dabei sind die Milliardenflüsse:
    Der Staat bereichert sich mit Milliarden aus Nikotinsteuern,
    und der Bürger muss über Krankenkassenbeiträge die Nikotin- Kranken und Krüppel miut Milliarden durchfüttern…

    1. @SELL, den Durchblicker
      Wie gut, dass die Kur für Engstirnigkeit und Intoleranz nicht von den Kassen übernommen wird. Sonst müssten wir Vögel wie Dich auch noch durchfüttern.

  9. Nikotin ist nur ein mildes Suchtgift für sich alleine, ich konnte binnen 3 Monaten ohne jegliche Entzugserscheinungen von 12mg auf 0mg reduzieren. Vorher hatte 25 Zigaretten am Tag locker verbraucht.

    Ich finde den Erfahrungsbericht jetzt noch so schlimm, es wird ja nach den eigenen Erfahrungen gefragt. Nur weil man dampft wird man nicht zum Experten, also ruhig Blut. Schildert eure Erfahrungen aber seit nicht fanatisch, dass dient nicht der Sache.

  10. Wieder mal ein paar Fakten zur Erschütterung der Selbstherrlichkeit. In den Sechzigern haben die Engländer eine Untersuchung gestartet, um herauszufinden, warum mehr der eigenen Landsleute an Lungenkrebs sterben als die Franzosen, obwohl die Franzen mehr rauchten. Die Tatsache, dass Engländer mehr hell fermintierten Tabak (Typ Virginia) und die Franzosen dunkel fermentierten Tabak (wie er auch für Zigarren benutzt wird) bevorzugten, führte zu einem erstaunlichen Forschungsergebnis. Es ist nicht das Nikotin, welches süchtig machen kann, dieses wird vom Körper selber produziert und die Produktion wird reduziert, wenn es übers rauchen zugeführt wird – nein – es ist ein Spaltprodukt des Zuckermoleküls. Dieses Spaltprodukt entsteht, wenn man Zucker unter hohen Temperaturen verbrennt, im Glutkern bei Zigaretten etwa 225 und bei Zigarren 425 Grad C. Das hell fermentierte Blatt der Tabakpflanze enthält bis zu 25% Zucker, dunkel fermentierter Tabak in Zigarren beispielsweise nur 0.2%. Und dieses Spaltprodukt ist der EINZIGE Bestandteil von Tabakrauch, von dem bisher zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte, dass erSucht erzeugt und fast zu 100% zu Krebs führt. Nebnbei erklärt es auch, warum Zigarrenraucher keine Anzeichen von Sucht zeigen, obwohl eine einzelne Zigarre soviel Nikotin enthält wie eine ganze Packung Zigaretten. – Die Zigarettenindustrie hat diese Ergebnisse der Engländer auf ihre Weise interpretiert und Zucker nach der Fermentation zugemischt. Wurde aber schnell wieder untersagt ;-) .

      1. @SELL
        Dass Deine Selbstherrlichkeit nicht zu erschüttern ist, war klar. – Die Info war für alle anderen gedacht, denen Mutmaßungen und bloße Meinung nicht reichen ;-)

  11. Ich habe eigentlich nur positive Erfahrungen mit elektrischen Zigaretten gemacht… Der Geschmack ist schon echt anders, aber dafür stinkt man danach nicht so nach Rauch.

  12. Tipp an ALLE Nikotin- Süchtige Selbstverstümmeler auf Raten.
    Wendet euch zu anderen Befriedigungsarten zu positiven Stimulation eures Belohnungssystems im Hirn.
    Dazu lassen sich dort die Glückshormone, z.B. auch mit Sex generieren…

  13. Wie einige Vorredner bereits erwähnt haben, ist der Bericht leider nicht gerade von Fakten oder journalistischen Recherchen durchzogen – und die Überschrift etwas reisserisch ;)

    Aber nun gut, es wurden ja bereits einige gute Quellen genannt, auf denen man sich fundiert informieren mag, wenn man interesse hat. Dabei kann man es hier glaube ich belassen.

    Dampfende Grüße,

    Felix

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