Lufthansa spendiert seinen Piloten 5.000 Surface Pro 3 für die Arbeit

Lufthansa

Die Lufthansa will den Sprung zum Surface Pro 3 bei ihren Piloten wagen. Ab Februar 2015 will die Fluggesellschaft die neuen Microsoft Tablets zur Verfügung stellen.

Der Flugbetrieb der Lufthansa soll bald noch effizienter ablaufen. Bereits seit 14 Jahren arbeitet man laut eigenen Angaben mit Microsoft zusammen. Nun sollen die aktuellen Notebooks mit Windows der Piloten durch Surface Pro 3 Tablets eingetauscht werden. Und auch die Tochtergeselltschaft Austrian Airlines AG wird von dieser Umstellung profitieren. 950 Surface Pro 3 werden dann in Zukunft als Electonic Flight Bag (EFB) die Cockpit-Crew begleiten. Insgesamt hat die Lufthansa 5.000 Tablets geordert.

„Microsoft ist stolz, die hohen Anforderungen an einen modernen Arbeitsablauf von Lufthansa und Austrian Airlines mit dem Surface Pro 3 erfüllen zu können.“

Doch wer jetzt vom teuersten und besten Surface Pro 3 ausgeht, hat sich geschnitten. Für die hohen Anforderungen an die Technologie im Flugbetrieb reicht anscheinend auch schon das Pro 3 mit Intel Core i5 und 128 Gigabyte Speicherplatz aus. Bezogen werden in erster Linie Informationen wie Flugplan, Streckenerlaubnis oder Wetterinfos direkt über das Surface Pro 3. Zudem sollen Piloten über interaktive Trainingsprogramme auf dem Tablet die Umschulung auf einen neuen Flugzeugtyp durchführen können.

Doch der Umstieg auf neue Geräte zur Unterstützung der Crew ist nie ganz einfach. So haz American Airlines erst vergangenes Jahr den Umstieg von Papier auf das iPad bei der US-Luftfahrtbehörde genehmigt bekommen. Und so gestaltet sich das Verfahren bei der Zulassung von Tablets und Notebooks bei jeder Fluggesellschaft und jedem Device in einzelnen Anträgen.

Laut dem Spiegel würde man hierzulande aber weniger auf Apple vertrauen. iPads seien aufgrund ihrer geringen Leistung nicht gut einsetzbar im Vergleich zu Geräten mit Windows. Sogar alte Windows XP Tablets hätte man daher dem iPad noch vorgezogen.

Tags :Quellen:microsoft.comspiegel.de
  1. Janee, is klar. So’n iPad hat ja viel zu wenig Leistung, um Flugpläne, Streckenerlaubnis oder Wetterinfos darzustellen…
    Was hat MS wohl gezahlt?

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    1. Nicht böse gemeint, bin selber von Apple überzeugt und besitze einige iDevices.
      ABER iPads sind halt nur Spielzeuge. Klar kann man damit Wetterinfos und Flugpläne darstellen, man ist softwaretechnisch aber immer sehr auf Apple angewiesen. Surface Tablets nutzen einfach die (angepasste) Windows-Software weiter – das wird hier sicher als Leistung betitelt – und nicht die reine Taktraten, wobei die bei den Surfaces natürlich auch weit über denen von Apple liegen ;-)

  2. Nehme ich auch gerne eines. Kann dieses überteuerte Klump verkaufen und bekomme 2 wesentlich nützlichere iPads

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        1. Hier geht es doch gar nicht wirklich um Leistung. Sondern mehr um Kompatibilität.
          Für iOS müssten neue Apps geschrieben werden um die Geräte in den Business Alltag integrieren zu können.
          Das Surface Pro hingegen kann mit allen vom PC bekannten Programmen bedient werden. Hier muss lediglich die Touchoberfläche berücksichtigt werden und das wars dann auch schon.
          So können Millionen an Kosten gespart werden, da das Rad nicht neu erfunden werden muss.
          Der größte Vorteil des Surface Pro ist es eben, das es ein vollwertiger PC ist.

        2. „93 % Marktanteil bei den Business-Apps“
          Was für ein gequirlter Bullshit!
          „93 % Marktanteil bei denen, die den Rotz von Good Technology¹ nutzen“ wäre die richtigere Aussage.

          ¹: wer sein Unternehmen so nennt, muss es nötig haben!

        3. Ja genau, alles nur Rotz, deswegen haben sie unter den 5000 Unternehmen auch Kunden wie Vodafone, Mitsubishi, Barclays, AT&t, Raiffeisen Bank, R+V Versicherung, usw.

        4. Wow, deine Argumente werden immer besser!
          Blackberry hat auch einige prominente Kunden, Microsoft ebenfalls. Und? Sogar SAP hat welche.
          Und würdest du aus den Aktivierungszahlen der Blackberry-Aps, die für die Zusammenarbeit mit dem Blackberry Enterprise Server benötigt werden, irgendwas über Marktanteile „bei den Business-Apps“ ableiten wollen? Sicher nicht. Das würde nur ein kompletter Vollidiot.

        5. Kleine Annekdote aus einer nicht näher erwähnten Firma, bei der ich rein zufällig angestellt bin:
          Die Marketing Abteilung hat sich in den Kopf gesetzt, dass alle Außendienst Mitarbeiter und Projektmanager ein iPad bekommen, um damit ganz dolle Präsentationen vorführen zu können. Die ganze Firma stöhnt auf und argumentiert, dass 95% der eigenen Software auf diesen Geräten nicht funktioniert (vorher waren alle mit Windows Netbooks ausgestattet). Aber die Marketing hört auf so etwas natürlich nicht, sondern will *ganz doll hip* sein und setzt sich schließlich durch.
          Und was wird auf diesen iPads nun gemacht? Richtig Präsentationen vorgeführt und im Hotel Filme geschaut.
          Die Steuerungen vorgeführt, oder Simulationen der Geräte durchgeführt, oder einfach mal den Kunden zeigen, wie sie mit ihren eigenen Geräten selbst auf die Prozesse „einwirken“ können, ist da schlicht nicht drin. Aber hauptsache iPad…

        6. Gut, dann halt andere Beispiele, die nichts mit Good Technology zu tun haben, siehe VW/Audi, Deutsche Bank, Pepsi, Ducati, Procter & Gamble, dazu kommen noch einige Banken und Krankenhäuser, und die nutzen alle interne Apps für Forschung, Entwicklung und Vertrieb. So schlecht kann das dann ja gar nicht sein, sonst hätten sie sich nach einer Alternative umgesehen. Und was macht die Lufthansa? Flugpläne, Wetter? Dafür kann ich auch jede Billiggurke von Aldi nehmen. :-D

  3. Hat eigentlich jemand die Piloten gefragt, was sie lieber haben, ode hat ein ‚Interessenvertreter‘ die Sache entschieden ?

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  4. arbeite in der Baubranche und hatte es erst mit einem Ipad probiert weil ich privat mein Iphone und Ipad praktisch finde. Habs nach 1-2 Monaten aufgegeben, ist überhapt nicht geeignet für um mal schnell 3/4 des Büros dabei zu haben. Liegt aber nicht am Gerät sondern an dem für den für den flexiblen Einsatz nicht tauglichen IOS, für den anspruchlosen Privatkram ist es ideal weils so easy ist, aber mehr ist da nicht drin.
    Hab jetzt ein halbes Jahr das Samsung Note 10,4 2014 und bin total begeistert, da geht so gut wie alles, ist (für meinen Beruflichen einsatz) ne ganz andere Welt wie das Ipad.
    Privat bin ich zufrieden mit meinem Ipad und beruflich mit dem Note, also passts, warum nicht Kombinieren? :)

  5. Mir ist das sowas von Wurst mit was die da vorne im Cockpit sitzen, Hauptsache die landen sicher.
    Immer diese Glaubenskriege, am Ende ist doch das Einsatzgebiet und die vorhandene Software entscheidend was für ein Tablett zum Zuge kommt. Jedes System hat seine Stärken und Schwächen. Deshalb muss es nicht schlecht sein. Wer sehr gute Videos machen will kauft sich doch auch keinen Fotoapparat mit Videofunktion sondern eine richtige Videokamera. Für Einige wäre es ganz gut mal über den Tellerrand zu schauen, vorausgesetzt der Teller ist nicht so tief wo sie sich reingesetzt haben, und lassen auch mal eine andere Meinung gelten.

  6. MS Surface Pro Notebook hat die beste Ergonomie für arbeiten unterwegs.
    Tastatur und Display- Ständer ausklappen dauert keine 2 Sekunden, und man kann sofort los arbeiten.
    Zusammenklappen dauert auch keine 2 Sekunden.
    Und das geht fast überall.

    Im Bereich mobiles Arbeiten, sah ich keine Lösung die nur annähernd drankommt.
    Hierfür Pluspunkte für MS.

    1. SELL, ich hab die Zeiten auch gestoppt. 1,9 s fürs Surface und 1,2 s fürs MacBook Air. Ob’s überall geht kann ich nicht sagen, weil ich noch nicht überall war ;-)

    2. @Anreger
      Nicht Gurken mit Bananen verwechseln!
      „Surface Pro“ ist nicht nur ein Notebook, sondern auch ein Tablett. (auch Konvertibel genannt)
      Und „MacBook Air“ ist nur ein Notebook.
      Andere Kategorie!

  7. REGIN “ … Stufe zwei versteckt sich in der Registery-Datei des Windows -Betriebssystems, sie lädt Stufe drei nach. Diese richtet eine Art paralleles Betriebssystem auf dem Rechner der Opfer ein: Dienste für die Verschlüsselung von Daten, für die Kommunikation mit anderen infizierten Rechnern, für Netzwerkmanagement und Protokollierung der eigenen Aktivitäten. Nummer drei ist das Gerüst für Stufe vier, den Programmmanager, mit dem Regin für individuelle Aufträge angepasst wird. Die dafür nötigen Programmmodule finden sich in Stufe fünf.“ schreibt ‚Die Welt‘
    ALSO,
    wer es der eigenen Regierung oder anderen nicht noch schwerer machen möchte, sollte bei Microsoft bleiben. (Ich bin mir jetzt aber nicht mehr so sicher, dass alle Beiträge von SELL auch wirklich von SELL sind. Sein Surface ist wahrscheinlich schon gekapert und übernommen worden …)

      1. du scheinst der gizmo-red. leid zu tun, weil man sich immer über deine kommis lustig macht. erzähl uns doch mal bitte was von den anspruchsvollen aufgaben bei american airlines, die mit ipads durchgeführt werden.
        kannste nicht, also nur billiges bashing wie immer vom appel-marco :D

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