Mind4: Automatische Android-Drohne landet auf Kickstarter

Mind4-Drohne (Bild: Airmind)

Eine Android-Drohne, die automatisch fliegt und filmt: das ist die Mind4-Drohne des US-Startups AirMind. Sie soll in der Lage sein, ausgewählten Personen und anderen beweglichen Objekten zu folgen - ohne, dass sie jemand steuern muss.

Die Überlegung hinter der Mind4-Drohne: Bergsteiger, Snowboarder und gleichgesinnte Abenteurer verdienen gute Bilder aus der Luft, auch wenn sie keinen Profi dabei haben, der eine Kameradrohne fliegt. Die Mind4 setzt deshalb auf computergestütztes Sehen: Mit einer entsprechenden Android-App entscheidet ihr, wem die Kamera folgen soll. Dafür tippt ihr die Person einfach auf dem Bild an, welches die Drohnenkamera an euer Smartphone schickt.

Darüber hinaus reagiert die Drohne auf gestische Signale. Ein Arm nach oben gibt der Drohne den Befehl, näher zu kommen, zwei Arme nach oben lassen sie ein Foto schießen. Wer auf den Boden zeigt, startet den automatischen Landevorgang der Mind4.

Die Mind4 wird von einer Gruppe junger Ingenieure entwickelt, die bereits seit zwei Jahren die benötigten Technologien entwickeln. Laut eigenen Angaben seien sie damit so gut wie fertig und wollen in absehbarer Zeit die erste Drohen bauen. Deshalb befindet sich die Mind4 aktuell auf Kickstarter – mit einem Finanzierungsziel von 100.000 US-Dollar. Wenn alles nach Plan läuft, soll die Mind4 im September 2015 auf den Markt kommen und 899 US-Dollar kosten (ca. 725 Euro).

Tags :Quellen:AirMindVia:Kickstarter
  1. Interessantes Projekt, jedoch nicht wirklich innovativ. Autonom fliegende Drohnen, welche z.B. per GPS dem Piloten folgen können gibt es schon seit geraumer Zeit. Tracking per Bildverfolgung habe ich so noch nicht gesehen, zweifle aber etwas an der Funktionalität und Sicherheit dieser Lösung. Weicht die die Mind4 auch automatisch Bäumen, Menschen und anderen Hindernissen aus?
    In Deutschland wäre der Betrieb einer solchen Drohne verboten. Unser Gesetz schreibt vor, dass ein UAV einerseits immer in Sichtkontakt mit dem Piloten stehen muss, andererseits muss dieser jederzeit per Fernsteuerung in autonome Flugmodi eingreifen können. Dies wäre hier beides nicht gegeben – von daher für mich und die meisten Westeuropäer nutzlos.

    1. Sichtkontakt ist nicht näher festgelegter Begriff.
      Wenn die Aufsichtsperson ein Fernglas / Spektiv nutzt, können es bei guten Sicht viele Kilometer sein…

      Und Zielnachführung via Cam erfolgt bei militärischen Flugobjekten bereits seit vielen Jahren.

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