SunnyBAG Action Case soll der unerschütterliche Stromlieferant werden

(Bild: SunnyBAG)

Ein Crowdfunding-Projekt von SunnyBAG soll deren nächste portable Photovoltaik-Station finanzieren. Das Action Case kann mit einem Gesamtgewicht von weniger als 300 Gramm Gadgets aufladen und ist selbst wasserdicht, stoßfest und kratzsicher. Das elektronische Medi-Pack also.

Das Action Case mit 3,15 Watt Leistung soll laut SunnyBag 100 Minuten zum Laden einer GoPro-Action-Kamera brauchen – sofern es im direkten Sonnenlicht liegt. Dann lädt der kleine Koffer mit praktischen, innenliegenden Fächern, die zum Teil perfekt auf GoPro-Kameras abgestimmt sind, nicht nur die Action-Cams, sondern jegliches Gadget mit USB-Anschluss.

Ein wenig davon passt auch direkt in das aus Polyurethan bestehende Action Case, deren Maße 24 x 17,5 x 7,11 Zentimeter betragen. Um sich nicht allzu abhängig von unserer Sonne zu machen, liegt ein PowerStick bei, also ein externer Akku, der anstelle eines Mobilgeräts von der Photovoltaikpanele geladen werden kann, um zu einer späteren Zeit, beispielsweise nachts, das Smartphone oder die Kamera damit zu laden. Seine Kapazität reicht laut Hersteller für zwei Ladungen einer GoPro Action-Kamera.

(Bild: Screenshot Gizmodo)

Das Action Case von SunnyBag reiht sich damit in deren bestehendes Produktportfolio aus Solar-Taschen und -Rucksäcken ein, die sich ebenfalls den spärlichen Akkulaufzeiten verfügbarer Mobilgeräte widmen. Hinzu kam dieses Jahr bereits SunnyBag Leaf, das flexible und bestechend leichte Photovoltaik-System, das sich schlichtweg auf den Rucksack klemmen lässt.

(Bild: SunnyBAG)

Bevor das neue Action Case für 129 US-Dollar (etwa 104 Euro) im Mai 2015 in den Einzelhandel gelangt, bietet SunnyBag die Ladetasche auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo an. Dort lässt sich bis 31. Dezember ein Action Case für mindestens 59 US-Dollar (etwa 48 Euro) erstehen. Mit Power Stick kostet das Produkt 89 US-Dollar (etwa 72 Euro). Ausgeliefert werden diese voraussichtlich im April 2015.

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Das Smartphone und der Akku

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Was bei Ladekabeln wichtig ist
Wir haben es ja fast alle in der Schule gelernt: Die Leistung ist Arbeit pro Zeit, gleichzeitig aber auch Spannung mal Stromstärke. Demzufolge hängt die Ladedauer auch von der Stromstärke ab, also wie viel Ampere das Netzteil hat. Wer anstelle eines 1A-Netzteils aber einfach ein 5A-Netzteil mit seinem Smartphone verbindet, wird deshalb nicht immer viel schneller laden, da die Elektronik im Gerät das Gerät selbst vor zu hohen Stromstärken schützt.

Kaputt machen kann man also nichts - Ausprobieren darf man deshalb allemal. Die maximalen 1,5 Ampere, die man per USB aus der Steckdose ziehen kann, können im Vergleich zu 1 Ampere schließlich schon für schnellere Ladezeiten sorgen. Die Ladegeräte von Fremdherstellern können also durchaus einen Vorteil bringen.

Anders jedoch bei No-Name-Netzteilen. In einem Test der Computerzeitschrift c´t konnten sich die billigen Ladekabel in nahezu keinster Weise behaupten. So erreichten sie fast nie die vom Hersteller angegebenen Leistungswerte. Übrigens: Der nächste USB-Standard, genannt Typ C, wird Stromstärken von 3 Ampere für Standardkabel und 5 Ampere für Netzkabel liefern. 2015 wird er laut VESA auf den Markt kommen.

Ebenfalls beherzigen sollte man die Länge der Ladekabel. Je mehr Strecke der Strom zurücklegen muss, desto größer ist auch der gesamte Leitungswiderstand der Kupferdrähte. Der kann auch bei billigen Ladekabeln höher sein als gewöhnlich. Bild: Shutterstock
Tags :Quellen:SunnybagIndiegogo

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