Ghost Drone: Einfaches Drohne-Fliegen ohne Vorkenntnisse

(Bild: Indiegogo)

Drohnen werden immer beliebter, sowohl als Hobby oder als Hilfsmittel für die Arbeit. Aber es ist nun einmal keine gottgegebene Fähigkeit, ein solches Fluggerät sicher bewegen zu können. Damit das Fliegen deutlich einfacher wird, wurde die Ghost-Drone entwickelt.

Bei vielen technischen Geräten ist auch bei Drohnen eine gewisse Einarbeitungszeit von Nöten, um sie möglichst störfrei zu bedienen. Die Steuerungselemente gleichen dabei gerne einem Cockpit.

Die Ghost-Drone dagegen setzt auf das Prinzip der Vereinfachung: Einfache Steuerung und ein komplett flugfähiges System bei Auslieferung garantieren Flugspaß von der ersten Sekunde an. Gerade bei der Steuerung hebt sich Ghost-Drone von anderen Angeboten ab: Mit der Handy-App gelingt sie sehr einfach. Zum Abheben genügt ein Knopfdruck. Soll die Drohne zu einem Punkt fliegen, drückt man einfach auf die Stelle auf dem Bildschirm.
(Bild: Indiegogo)
Zur Rückkehr reicht der Knopf „Return“ und auch die Landung erfolgt per Knopfdruck. Wer selber fliegen will, kann dies natürlich tun. Einfach die manuelle Steuerung aktivieren und schon kann es losgehen.

Bei 30 Minuten Flugzeit schafft die Drohne knapp 80 km/h und hält Wind mit bis zu 21 Knoten stand. Des Weiteren ist sie auf verschiedenste Weise aufrüstbar, unter anderem mit einem Radar für einen sichereren Flug in der Stadt, mit einer Kamera-Stabilisierung für bessere Fotos und noch vielem mehr.
(Bild: Indiegogo)
Bis zum 10. Dezember 2014 können Interessenten das Projekt auf Indiegogo unterstützen, die Gelder werden benötigt um die Produktion anlaufen zu lassen. Bisher wurden bereits fast 379.000 US-Dollar gesammelt, dies entspricht mehr als der dreifachen Summe des ursprünglichen Ziels. Alles Weitere gibt es hier.

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  1. Hm…
    „Bei 30 Minuten Flugzeit schafft die Drohne knapp 40 km/h“,
    das wären bis 40 km Flugweite.
    Wenn das Teil aber nur via Smartphone- WLAN oder Bluetooth ferngelenkt wird, reicht es nur bis max. 300 Meter Umkreis.
    Und auch der eigener (nur 80 mW) Sender für präzisions- GPS, dürfte kaum 2 km weit reichen.
    Und bei größeren Entfernung nix „präzisions- GPS“.
    Dazu kommt noch, die Frequenz für 433 MHz (bei Sender für präzisions- GPS) durch viele Funkdienste verseucht und gestört ist.

    1. SELL, denk nicht soviel. Geh lieber auf die Seite von indiegogo und lies es nach oder höre es Dir an. Da wird alles recht verständlich erklärt …

  2. So einfach wie das hier dargestellt wird ist es nicht. Diese UAV´s oder auch Multicopter genannten Flugobjekte unterliegen gewissen Richtlinien. Es ist nicht möglich in DE einfach so aus purer Laune raus in der Stadt „rumzufliegen“, zumindestens nicht in DE. Es bedarf der Zustimmung des Grundstückinhabers um legal fliegen zu dürfen. Zudem bedarf es noch einer Modellflugversicherung (oder eine Versicherung die Schadensfälle abdeckt) um diese Gerätschaft in Betrieb nehmen zu dürfen. Zudem ist das autonome fliegen (in diesem Artikel das „einfache Zurückkehren per Knopfdruck“) auch rechtlich fragwürdig wenn es in keinem Notfall (wofür es an sich ja ursprünglich gedacht war) verwendet wird. Also out of the box ist das sicherlich nicht. Zudem muss man die maximal erlaubte Steighöhe etc. beachten. Das sind nur ein paar Punkte die beachtet werden müssen. Es sind keine Spielzeuge und können erhebliche Sach- und Personenschäden verursachen wenn sie vom Himmel fallen. Das sollte jeder im Hinterkopf haben, wenn er sich so eine Gerät zulegt.

    1. ..und eine Aufstiegsgenehmigung wird auch gebraucht sonst wird das RICHTIG teuer. Auch Aspekte wie das Recht am Bild werden schlagend.. Ich bin selbst dabei und wundere mich wie blauäugig manche durch die Welt tappen.

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