Peek: Smartphone App jetzt im Crowdfunding

(Screenshot: Peek Vision)

Mit der Smartphone App Peek wollen britische Entwickler die Diagnose von Augenkrankheiten vereinfachen. Zur Finanzierung wurde jetzt eine Indiegogo Kampagne gestartet.

Laut den Peek-Entwicklern sind 39 Millionen Menschen weltweit erblindet. 80 % könnten leicht behandelt werden, hätten aber aufgrund schlechter Infrastruktur keinen Zugang zu Diagnosestätten. Mit einem Aufsatz für alle gängigen Smartphone-Modelle und einer zugehörigen App soll nun jeder mit minimalen Kenntnissen eine Augenuntersuchung durchführen können.

Peek wurde vor allem für den Einsatz in schwer erreichbaren Gebieten entwickelt. Getestet wurde die App bereits auf dem Land in Kenia, weitere Testläufe sind geplant. Ein mit Smartphone und Solarzellen-Rucksack ausgerüsteter Mitarbeiter kann erkrankte Menschen dank Peek direkt zu Hause erreichen, und die Diagnosedaten dann bequem an den Spezialisten in der Stadt schicken. Die Qualität der Bilder soll mit traditioneller Diagnosehardware vergleichbar sein.

Die größte Stärke von Peek ist der Preis. Ähnliche medizinische Geräte kosten ca. 1000£, während der Preis für App und Adapter bei 60£ liegt. Für NGOs und Ärzte im Einsatz soll der Preis noch einmal deutlich sinken. Die Gründer Stewart Jordan und Andrew Bastawrous wollen sich auf den Nutzen für die betroffenen Menschen konzentrieren, und nicht auf Profitmaximierung. Deswegen haben sie nun den Weg über indiegogo gewählt und schlugen mehrere Investorenangebote aus.

Das Projekt läuft in Zusammenarbeit mit Ärzte ohne Grenzen und der International Agency for the Prevention of Blindness. Die Indiegogo Kampagne läuft noch 43 Tage und hat bereits 49% der benötigten 70.000£ eingefahren.

(Screenshot: Peek Vision)

Tags :Quellen:Peek Indiegogo, Peek Vision

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