Audioquest NightHawk – Der nachhaltige Kopfhörer mit 3D-Druckelementen

(Bild: Audioquest)

Audioquest´s erste Kopfhörer haben sich Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben. Mit umweltverträglichen Materialien handelt man hier aber nicht nur ökologisch und wirtschaftlich, sondern bietet auch richtig was für´s Auge! Obendrein soll von den Innovationen und dem Einsatz von 3D-Druck-Erzeugnissen auch der Klang profitieren.

Rein optisch sind diese Kopfhörer schon einmal ein echter Hingucker. Da fühlt man sich an edles, teures Nussholz und braunen Marmor erinnert, analysiert die an den Muscheln sitzenden, einem Lenkrad ähnelnden Bügel und ahnt nur flau, dass die Kopfhörer zum Teil mithilfe der 3D-Drucker von Sculpteo entstanden sind. Für die NightHawk gab es sogar den Best of CES-Innovation-Award 2015 in der Kategorie Eco-Design und nachhaltiger Technologie.

Die halboffenen Kopfhörer, die von Skylar Gray designed wurden, sind AudioQuest´s erste Kopfhörer und noch dazu laut Herstellerangaben auch die ersten in Massen produzierten Kopfhörer mit Teilen aus dem 3D-Drucker. Diese wären der biomimetische Grill, der von der Struktur von Schmetterlingsflügeln inspiriert wurde. Im Falle des Insekts zerstreut es das Licht, bei den NightHawk von Audioquest sollen es hingegen die Schallwellen sein, die zerstreut werden. Zur Produktion dieses Resonanzen reduzierenden Grills kam Sculpteo´s 3D-Druck-Expertise zum Zug – und das war Gray zufolge auch das entscheidende Moment: „Ohne Sculpteo´s Hilfe wären wir nicht in der Lage gewesen ein solch unwiderstehliches Produkt zu entwickeln.“

„Online-3D-Druck erreicht neue Level der Präzision, Qualität und des Preises, wodurch die gefragtesten Kundenerwartungen getroffen werden“ so Clément Moreau, Co-Founder von Sculpteo.

(Screenshot: Gizmodo)

Bei dem Plastik, das Sculpteo zum Drucken verwendet, handelt es sich um Nylon. Das markanteste Material der NightHawk ist aber sicherlich das sogenannte „Liquid Wood“, auch bekannt als Arboform. Der Biowerkstoff besteht hauptsächlich aus den Holzbestandteilen Lignin sowie Cellulose und soll im Vergleich zu Plastik oder herkömmlichem Holz deutlich überlegene akustische Eigenschaften mit sich bringen. Damit wird auch der Nachhaltigkeit, einem der Schlagwörter unserer Zeit, Rechnung getragen.

Einen ähnlichen akustischen sowie ergonomischen Vorsprung versprechen die Hersteller vom Bügel und dem Sitz der Kopfhörer – unter anderem dank des angeblich besonders haltbaren Proteinleders. Die Membran auf den 50 Millimeter-Treibern besteht überdies aus Zellulose, was im Vergleich zum herkömmlichen Mylar klarer und weniger spröde, vor allem über Frequenzen von 6 bis 10 kHz, klingen soll. Der patentierte Split-Gab-Motor verringert darüber hinaus Intermodulation und Verzerrung. Außerdem kommen die NightHawk mit einem 1/4-Zoll auf 3,5 Millimeter-Kabeladapter.

Freilich gibt es mittlerweile äußerst entwickelte Kopfhörer mit ansprechenden Features wie Touch-Bedienung oder ausgefeilter Sensorik. Die NightHawk von Audioquest bestechen jedoch vor allem ob ihrer Optik und nachhaltiger wie auch innovativer Produktion. Wie sehr auch der Sound beeindrucken kann – und das stellt eigentlich das Hauptkriterium beim Kauf eines Kopfhörers dar – vermögen wir natürlich noch nicht zu beurteilen. Auf der CES in Las Vegas werden sie Anfang Januar 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt, dann kann man sich auch ein besseres Bild Klangbild von den NightHawk machen. Ob auch der Preis die Exklusivität wiederspiegelt, ist bislang unklar. Der Hersteller konnte ihn zumindest noch nicht kommunizieren.

(Bild: Sculpteo)

Tags :Quellen:Bilder: Audioquest/Sculpteo

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