Klingt irgendwie unbequem: Ein Kleid aus dem 3D-Drucker

(Screenshot: Gizmodo)

Manchmal macht es Sinn, Dinge von einem 3D-Drucker ausspucken zu lassen. Spielzeug zum Beispiel oder Ersatzteile. Aber Kleidung? Kling nicht unbedingt bequem. Ist aber möglich.

Das Kleid auf dem Bild und in diesem Video wurde vom Designstudio Nervous System entworfen und 3D-gedruckt. Es ist zwar nicht das erste Kleidungsstück aus einem 3D-Drucker, aber eines der ersten, das mit einer neuen Software erstellt wurde, die komplexe Strukturen erschaffen kann, die aus einem Stück bestehen und nicht zusammengesetzt werden müssen. Das heißt: Der Drucker spuckt ein fertiges Kleidungsstück aus, das nur noch gereinigt, nicht aber aus Einzeilteilen zusammengesetzt werden muss, um getragen zu werden.

Dieses spezielle Kleid wurde vom Museum of Modern Art in New York für die ständige Sammlung erworben. Die neue Technologie wird wohl nicht nur dafür sorgen, dass sich Designstudenten weltweit Gedanken darüber machen werden, wie die Zukunft der Kleidung aussieht – auch andere Anwendungsmöglichkeiten sind denkbar, wenn es jetzt möglich ist, ein komplexes, mehrteiliges Objekt zu drucken, das nicht zusammengesetzt werden muss. Ganze Fabrikationslinien könnten davon betroffen sein.

Wenn man für einen Augenblick vergisst, dass das 3D-Kleid nur ein Kleid ist, und sich vor Augen führt, dass es eigentlich ein komplexes Objekt aus hunderten Einzelteilen ist, die nicht zusammengesetzt werden müssen, ist es umso beeindruckender – und vielleicht auch ein klein wenig bequemer zu tragen.

Tags :Quellen:Nervous SystemVia:gizmodo.com

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