Aus für DeepFlight: Virgin legt Projekt für Reisen zum Grund des Ozeans vorerst auf Eis

Unterwasser-Welt (Quelle: Gizmodo.com)

Wie der Telegraph berichtet, hat das US-Unternehmen Virgin sein DeepFlight-Programm vorerst auf Eis gelegt. Grund dafür ist die Untauglichkeit des U-Bootes, mehrmals zum Grund des Ozeans zu reisen und zurück. Der Hersteller des U-Bootes sieht bei einer einmaligen Tour keine Gefahr, geht aber davon aus, dass das Cockpit auf Dauer Probleme bereiten könnte.

Virgin verfolgt den ambitionierten Plan, Reisen zum Grund des Ozeans anzubieten. Das Ticket sollte 500.000 US-Dollar kosten, das U-Boot die Strecke fünfmal bewältigen. Für den Hersteller des U-Bootes, das ursprünglich für nur einen einzigen Trip gedacht war, ein riskantes Unterfangen. „Als wir hörten, dass Virgin das U-Boot für fünf Tauchgänge benutzen und Tickets dafür verkaufen wollte, wollten wir damit nicht assoziiert werden“, so Adam Wright, Chef des Unternehmens DeepFlight. „Für ein solches Vorhaben können wir als Hersteller keine Verantwortung übernehmen.“

DeepFlight konstruierte das U-Boot vor einigen Jahren für den US-Segler und Milliardär Steve Fosset. Fosset verstarb 2008, das Boot ging in den Besitz von Virgin-Gründer Richard Branson über. Er hat das U-Boot und die Tauchmission 2011 der Öffentlichkeit als „die letzte große Herausforderung für den Menschen“ präsentiert.

Den vorzeitigen Abbruch verkündete Branson bereits vor einigen Monaten in einem kurzen Statement, das weitgehend unbeachtet blieb. Auch die offizielle Website des Projekts verschwand recht still und heimlich aus dem Netz.

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