Oppo R5: 4,85 Millimeter dünnes Android-Phone für 399 Euro

(Bild: CNET.com)

Das Oppo R5 zählt mit einer Dicke von 4,85 Millimetern zu den dünnsten Android Handys. Wer sich für die Flunder interessiert, kann das 5,2 Zoll Gerät ab sofort für 399 Euro im europäischen Onlineshop des chinesischen Herstellers vorbestellen. Das Gerät soll noch in diesem Jahr ausgeliefert werden. Doch besonders dünne Smartphones wie das Oppo R5 haben auch hausgemachte Probleme.

Je dünner ein Smartphone ist, desto weniger Platz bleibt für einen ausreichend großen Akku. Das zeigt sich auch beim Oppo R5, in dem ein nur 2.000 mAh großer Akku verbaut wurde. Das diese Kapazität wohl in viele Fällen nicht reicht um das Oppo R5 über den Tag zu bringen scheint auch der Herstelle zu wissen und schickt deswegen als kostenlose Dreingabe den externen 6000-mAh-Akku “VOOC Power Bank” mit der regulär 59 Euro kostet.

Hier kann das Oppo R5 bestellt werden.

So scheint bei Smartphones die Regel zu gelten: Wer dünn sein will muss am Akku sparen. Das hat man auch schon beim Prestigo Grace (hier gehts zu unserem ausführlichen Test) gesehen. In dem 5,5 Millimeter dicken Handy wurde aber immerhin ein 2.300 mAh Akku verbaut. Beim 6,9 Millimeter dicken iPhone 6 findet gar ein nur 1.810 mAh großer Akku Platz. Hier wird die geringe Kapazität aber zumindest teilweise durch das stark optimierte iOS-Betriebssystem abgefedert.

Ein zweiter Punkt der wohl dem dünnen Gehäuse geschuldet ist: Es gibt keine Standart-Klinkenbuchse für Kopfhörer. Hier muss der von Oppo mitgelieferte Kopfhöreradapter für den Micro-USB-Port genutzt werden. Zwar eine Unsitte aber leider keine Seltenheit: Auch der MicroSD-Karteneinschub wurde wegrationalisiert.

Der Rest des Smartphones klingt vielversprechend: Das 5,2 Zoll große Super-AMOLED-Display hat eine Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten. Das entspricht einer Pixeldichte von 423 ppi. Als Prozessor kommt Qualcomms 64-Bit-Octa-Core-Chip Snapdragon 615 (MSM8939) mit 1,5 GHz Takt und Adreno-405-GPU zum Einsatz. Er basiert auf ARMs big.LITTLE-Technologie: Die schnellere Quad-Core-Einheit ist für leistungsintensive Anwendungen wie Spiele zuständig. Die zweite Einheit (mit 1 GHz Takt) übernimmt alle weniger arbeitsintensiven Aufgaben.

(Bild: CNET.com)

Der Arbeitsspeicher des Oppo R5 ist 2 GByte groß. Intern stehen 16 GByte Storage zur Verfügung. Für Fotos, Videos, Videotelefonie und Selbstportraits bringt das Android-Smartphone eine 4K-fähige 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite sowie eine 5-Megapixel-Webcam auf der Vorderseite mit. Die Hauptkamera verwendet einen Exmor-IMX214-BSI-Sensor von Sony. Das frontseitige Modell kommt mit einer 83-Grad-Weitwinkel-Linse. Beide Kameras verfügen über einen LED-Blitz. Wie beim iPhone 6 steht die Linse der Hauptkamera etwas hervor.

An Kommunikationsmöglichkeiten bietet das Oppo R5 neben WLAN nach IEEE 802.11a/b/g/n, Bluetooth 4.0 und UMTS mit HSDPA+ (bis zu 42 MBit/s) auch LTE Cat 4. Letzteres unterstützt die Frequenzbänder 1 (2100 MHz), 3 (1800 MHz) und 7 (2,6 GHz), nicht aber das auch in Deutschland eingesetzte Band 20 mit 800 MHz. Ebenfalls an Bord sind GPS und DLNA.

Als Betriebssystem ist Color OS 2.0 installiert, das auf Android 4.4 KitKat basiert. Das OS baut auf der Vorgängerversion auf und kommt mit einigen neuen Features sowie einem flacheren Design. Verbessert wurde beispielsweise die Gestensteuerung. Überarbeitet hat Oppo auch die Einstellungen.

Hier unser ausführliches Testvideo des 5,5 Millimeter dünnen Prestigio Grace

Tags :Via:Mit Material von Björn Greif, ZNet.de

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