CES: Volkswagen unterstützt CarPlay und Android Auto

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Kauft ihr ein anderes Auto, weil es eurer Smartphone nicht unterstützt? Sicherlich nicht. Doch bis vor kurzem sah es so aus, als würde Volkswagen nur Apples CarPlay anbieten, doch das Blatt hat sich gewendet: Android-Besitzer können aufatmen.

Besitzer von iPhones und Android-Smartphones können wohl noch 2015 ein Auto von VW kaufen, das beide Betriebssysteme unterstützt, d.h. auf dem Autodisplay Smartphone-Inhalte anzeigen kann. Dazu zählen die Navigation, die Mediensteuerung und die Telefon- und Nachrichtenfunktion. Der Benutzer kann sich eingehende Informationen vorlesen und das Gerät auch mit der Stimme oder den Bedienknöpfen im Auto steuern. Das soll die Fahrt sicherer machen als das Hantieren mit dem Smartphone in einer Halterung, zumal die Infotainment-Displays im Auto meist größer und besser ablesbar sind.

VW unterstützt neben Apples CarPlay und Googles Android Auto auch die Schnittstelle Mirrorlink mit seinem “Modularen Infotainment Baukasten” unter dem Namen “App Connect”.

Auf der CES in Las Vegas zeigt Volkswagen außerdem erstmals das Konzeptfahrzeug Golf R Touch, dessen Infotainmentsystem auf Gestensteuerung anstelle von Touchbedienung setzt. Das Fahrzeug soll Handgesten exakt verstehen und in die gewünschten Befehle umsetzen. Mit nur einer Handbewegung und ohne die Berührung eines Touchscreens soll es somit möglich sein, Anzeigen und Funktionen zu steuern. Ein Handwischen zur Frontscheibe hin kann etwa für das Schließen des Schiebedachs sorgen, während eine Geste in umgekehrter Richtung seine Öffnung bewirkt.

Entwicklungsziel war eine geringere Ablenkung des Fahrers trotz der ständig wachsenden Komplexität und Anzahl von Funktionen – sowie zugleich eine größtmögliche Personalisierung und intuitive Bedienung des Fahrzeugs. Golf R Touch ist mit nicht weniger als drei Displays ausgestattet, die über Diagonalen zwischen 8 und 12,8 Zoll verfügen.

Den Weg zum selbstfahrenden Auto will VW schrittweise zurücklegen und zeigt auf der CES “Trained Parking” als evolutionäre Weiterentwicklung seiner Einparkhilfe Park Assist. Dabei erkennt das Auto eine häufig gefahrene Einparkroute über die Kamera, um sie anschließend halbautomatisch zu fahren. In einer weiteren Phase soll der Fahrer in die Lage versetzt werden, das Einparken aus der Ferne über ein Smartphone zu steuern.

[Mit Material von Bernd Kling, ZDnet.de]

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