CES: LG AKA – Smartphone im Tamagotchi-Style

(Bild: Gizmodo.de)

Smartphones müssen nicht immer edler, besser oder teurer sein. Das beste Beispiel ist die neue LG AKA Serie. Hier treffen sich Smartphone und nette Spielereien auf einem Mittelklasse-Handy.

LG AKA - Spielerei und Smartphone

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LG AKA

„Schau mir in die Augen Kleines!“ Jawohl, mit diesem Casablanca-Zitat hat LG seine neue AKA-Serie auf der CES in Las Vegas vorgestellt. Gleich vorneweg: Die Smartphones werden fast ausschließlich auf den südkoreanischen Markt kommen. Verabschiedet euch also gleich von diesen fantastisch kitschigen Smartphones.

Nebensache: Hardware

Gönnen wir uns einen kurzen Moment für den langweiligen Part des AKA, die Hardware. Hier zeigt LG was ein Mittelklasse-Smartphone alles haben sollte. Angefangen bei einem 5 Zoll großen HD Display mit einer Auflösung von 1280 mal 720 Pixel. Im Inneren des AKA versteckt sich ein Quad-Core Prozessor mit 1,2 Gigahertz Taktrate und ein 1,5 Gigabyte großer Arbeitsspeicher. Das sind Werte, die ich mit Freuden bei einem Mittelklasse-Smartphone begrüße.

Auch die Rückkamera mit 8 Megapixel und die Frontkamera mit 2 Megapixel sind gute Module für solch ein Smartphone. Und einen 16 Gigabyte großen Speicher findet man auch nicht alle Tage bei der Mittelklasse. Dieser ist zudem per MicroSD-Karte erweiterbar.

(Bild: Gizmodo.de)

Die Kapazität des Akkus liegt bei 2.610 mAh, was für gut 2-3 Tage Nutzung halten sollte. Zudem wurden in das AKA LTE, Bluetooth 4.0 und NFC integriert. Als Betriebssystem bedient sich LG dem Android 4.4.

In Südkorea soll das AKA für umgerechnet 366 Euro auf den Markt kommen. Meiner Meinung nach für Mittelklasse wiederum etwas hoch angesetzt, doch der Preis fällt vielleicht noch. Und darüber müssen wir uns eigentlich sowieso keine Gedanken machen, denn die Chancen auf das AKA in Europa sind sehr gering.

Spaßprogramm des Smartphones

Die tatsächliche Besonderheit des AKA findet sich aber in der Individualisierung des Smartphones. Hier können nicht nur spezielle Hüllen erworben werden, sondern auch das Smartphone selbst besitzt einen eigenen „Charakter“. Dieser zeigt sich durch Glubschaugen, die das obere Fünftel des Displays in Beschlag nehmen. Ist das Display nicht in Benutzung kommen die Augen zum Vorschein.

Die Augen stellen einen bestimmten Avatar des LG AKA dar, der zum Charakter seines Besitzers passen soll. Verfügbar sind aktuell Eggy (Gelb), Wooky (Weiß), YoYo (Pink) und Soul (Schwarz).

(Bild: Gizmodo.de)

Je nach Akkustatus leuchten die Augen Rot (leer) oder Grün (voll). Schüttelt man das LG AKA ein bisschen ist den Smartphones „übel“ oder „schwindelig“ – hach, was für eine sinnlose, tolle Spielerei.

Soll das Smartphone in Betrieb genommen werden, muss der halbe Case vom Display auf die Rückseite gedreht werden. Neben den regulären Funktionen des Smartphones besitzt das AKA dann noch ein spezielles Widget, welches den Avatar des Smartphones zum Leben erweckt. Hier können verschiedene Features genutzt werden, unter anderem das Kamera-Feature aus dem Video. Weitere Funktionen sind uns aktuell noch nicht bekannt, da das LG AKA auf der CES nur ein Demo-Gerät war.

Zielgruppe

Wir dachten, dass das AKA eher etwas für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren wäre. Weit gefehlt, LG plant die Einführung des Smartphones für die Zielgruppe der 18 bis 25 jährigen Südkoreaner. So kann man sich täuschen. Würdet ihr euch das Teil kaufen falls ihr in dem Alter seid? Also ich schon, schließlich habe ich das Alibi des Testberichts ;-).

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  1. Hey,

    ich glaube da hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen.
    Und zwar im Punkt „Nebensache: Hardware“.

    Folgender Fehler hat sich eingeschlichen: „Angefangen bei einem 5 Zoll großen Full-HD Display mit einer Auflösung von 1280 mal 720 Pixel.“

    Ist es nun ein FHD-display oder ein HD-display?

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