Kraftwerk: Feuerzeuggas versorgt eure Gadgets künftig mit Strom

(Bild: Kickstarter)

Man nehme: Feuerzeuggas, ein Dresdner Startup, ein paar geniale Ingenieure und Kickstarter. Fertig ist ein Ladegerät für Gadgets, das seinesgleichen sucht. Kraftwerk heißt die Kombination aus Brennstoffzelle und Akku, die unsere Geräte künftig mit Strom versorgen soll.

Das Unternehmen eZelleron hat eine winzige Brennstoffzelle entwickelt und zusammen mit einem kleinen Tank und einem Akku in ein tragbares Gehäuse gepackt. Befüllt wird der Tank wie ein Gasfeuerzeug mit Butan.
(Bild: Kickstarter)
Das Gas ist der Wasserstofflieferant für die Brennstoffzelle, die dann den Akku lädt. Dank USB-Schnittstelle können dann Gadgets wie Smartphones und Co. direkt am „Kraftwerk“ aufgeladen werden. Auf Kickstarter wird ein halbe Million US-Dollar eingesammelt, um die Geräte bauen zu können.

Die Crowdfunding-Kampagne ist außergewöhnlich erfolgreich angelaufen. Seit dem Start am Dienstag kamen bereits über 220.000 Dollar zusammen. Mit dem Geld will das Unternehmen die Serienproduktion seines mit Brennstoffzellen arbeitenden mobilen Ladegeräts anstoßen.

Interessenten können das “Kraftwerk” auf Kickstarter zu einem Preis ab 79 Dollar bestellen. Es soll Ende 2015 ausgeliefert werden. Der anvisierte Preis im Handel liegt dann bei 149 Dollar. Das Gerät wiegt 200 Gramm und ist ungefähr so groß wie eine Zigarettenschachtel. Laut Anbieter lässt sich mit einer Gasfüllung zum Beispiel ein iPhone elfmal neu aufladen.

Kraftwerk soll Ende 2015 auf den Markt kommen.

[Mit Material von Peter Marwan, ITespresso.de]

Tags :Quellen:ITEspressoVia:Kickstarter
  1. endlich mal eine mit einem teibstoff den man überall bekommt wobei ich immer noch auf ethanol brennstoffzellen für unterwegs warte

  2. Also so einen Mist würde ich nicht mal geschenkt nehmen. Denken die Leute den nicht nach? Des Ding soll ja eine Brennstoffzelle sein, haben die keine Angst dass genug Wasserstoff auf Sauerstoff trifft und z.b. ein Funke beim einstecken des USB Kabels das ding sprengt?

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  3. Konrad, du machst Witze, oder? Das ist alles gekapselt und läuft in einem chemischen Prozess ab, dort gibt es kein zündfähigen Wasserstoff. Wenn überhaupt ist es halt wegen des Flüssiggases so gefährlich wie ein Feuerzeug, da hat man auch keine Angst, dass es explodiert.

    1. Ich glaub du machst Witze. Es gibt keine 100 %tige Lagerung für Wasserstoff. Das kann raus diffundieren. Du kannst dass Ding noch so gut verkapseln. Wir schaffen es ja nicht mal OLEDs so zu verkapseln dass sie 10 Jahre heben und da diffundiert Sauerstoff aus der Luft rein, Sauerstoff ist ein fettes Atom im vergleich zum Wasserstoff.

      1. Nebenbei bemerkt, 100%ige Lösungen gibt es nicht, weil Absoluta in diesem Universum nicht erreichbar sind. Gilt aber nur für Menschen ;-)

      2. Konrad, du tust so, als sei Wasserstoff ein Gas mit dem man keine Erfahrung hätte. Brennstoffzellen sind schon lange in Einsatz, selbst UBoote fahren mit solchen Antrieben. Und in diesem Fall wird ja nicht mal Wasserstoff getankt, der Wasserstoff wird bei Bedarf durch eine Chemische Reaktion gewonnen und so gleich mit Sauerstoff zu Strom umgesetzt, da sind einfach keine Mengen vorhanden, die zündfähig wären.

  4. Der wesentliche Vorteil gegenüber einer gleichwertigen Powerbank (Ich habe eine mit 22400mAh, das Ding lädt 15 Stunden…) ist, dass es in wenigen Sekunden voll ist. Der Preis ist natürlich nicht ohne. Auf jeden Fall interessant, werde das mal beobachten.

  5. 2W Dauerleistung bei 5V sind nur 400 mA. Scheint mir bei weitem zu wenig um aktuelle Smartphones in erträglicher Zeit zu laden?!

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