David Cameron geht mit Ende-zu-Ende-Kryptoverbot in den Wahlkampf

(Bild: Mattbuck/OGL)

Wenn David Cameron die Wahl in Großbritannien gewinnt, dann könnte die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verboten werden. Denn genau mit diesem Versprechen zieht der britische Premier in den Wahlkampf. Behörden sollen die Kommunikation wieder mitlesen dürfen, meint Cameron.

David Cameron hat etwas gegen die Ende-zu-Ende Verschlüsselung und will sie in Großbritannien verbieten, berichtet der britische Independent. Das würde bedeuten, dass man zum Beispiel über WhatsApp und iMessage nicht mehr kommunizieren könnte, denn diese Anwendungen setzten die Verschlüsselung ein, bei der Behörden und selbst der Betreiber nicht mehr mitlesen können.

Der britische Premier will mit dem Verbot der Verschlüsselungsart verhindern, dass der Staat nicht mehr die Kommunikation seiner Bürger aufklären kann, wenn dies nötig erscheint. Cameron verlangt natürlich rechtsstaatliche Prinzipien – ohne einen Richter soll niemand abgehört werden.

Was haltet ihr davon? Darf man den Staat technisch von jeglicher Mithörmöglichkeit ausschließen?

Tags :Quellen:Independent
  1. Ja genau, zurück zu Steine klopfen. Die “Demokratie” geht langsam aber Schritt für Schritt flöten. Die EU Politiker kritisieren zwar Türkei, Russland oder China – aber im Grunde sind die nur neidisch. Das System könnte ohne die Medien nicht überleben, Medien machen alles Mundgerecht für die Bevölkerung, die werden schon auch für die neue Ideen von Cameron eine Rechtfertigung finden. Zumal wir vor kurzem in Paris was erlebt haben – auf Terrorwelle lassen sich immer dumme Gesetze durchboxen. Mehr Sicherheit gibt es bis heute nicht.

    1. Wahrscheinlich eine der gehaltvollsten Aussagen, die seit langem ausgesprochen wurde.
      Stammt sie von dir selber, oder ist das ein Zitat?

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