Apple soll eigene Mac-Prozessoren planen

(Bild: 9to5Mac)

Gibt es bald MacBooks mit Prozessoren, die nicht mehr von Intel sondern von Apple stammen? Dieses Gerücht hat KGI in die Welt gesetzt. In den nächsten 1 bis 2 Jahren soll es soweit sein.

Nach einem Bericht der Analysten von KGI will Apple in wenigen Jahren eigene Prozessoren für seine Macs verwenden, die von Samsung herstellt werden sollen. Das wird eventuell nicht alle Rechner sondern erst einmal nur ein Einsteigermodell wie das MacBook Air betreffen. Angeblich soll ja bald ein 12-Zoll-Modell auf den Markt kommen.

Das Geschwindigkeitsniveau soll zwischen Intel Atom und dem Core i3 liegen. Für ein günstiges und stromsparendes Einsteigermodell wäre das auf jeden Fall ausreichend – aber nicht für die Macs der oberen Klassen.

Was haltet ihr davon? Wird Apple in den nächsten Jahren eigene Prozessoren herstellen? Wächst dadurch vielleicht OS X und iOS stärker zusammen? Schreibt es einfach in die Kommentare.

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  1. Und was soll daran jetzt neu sein? Gerüchte, dass Apple künftig ARM-basierte Macs auf den Markt werfen könnte, kommen doch seit 5 Jahren immer mal wieder hoch – und tauchen ebenso zuverlässig wieder ab.
    Die Fakten:
    1.: Der OS-X-Kernel Darwin wurde 2010 auf ARM portiert: http://repository.tudelft.nl/view/ir/uuid%3A2f66fe0c-4080-4148-a01c-acd530160797/
    2.: Derzeit bietet Intel für alles ab Notebook aufwärts das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und ebenfalls das günstigste Verhältnis aus Performance und Energieverbrauch.
    3.: Die damalige Entscheidung für x86 und gegen PPC wurde getroffen, weil die PPC-Entwicklung (für Geräteklassen unterhalb großer Server) stagnierte, und x86 einfach besser war. Das war keine Liebesheirat. Und ebenso wird man sich, wenn die Zeit kommen sollte, dass x86 bei Notebooks und PCs perspektivisch nicht mehr gegen ARM anstinken kann, wieder von Intel lösen. Auch das völlig emotionsfrei. Schließlich will Apple Geld verdienen, und die Entscheidungsträger sind keine Vollidioten.
    Derzeit spricht aber nichts für einen solchen Schritt. Ich prognostiziere daher, dass Gizmodo uns diesen kalten Kaffee in einem Jahr abermals als brechende Neuigkeit verkaufen wird.

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