Hackerangriff auf Regierungswebsites war das Werk ‚erfahrener Profis‘

(Bild: Shutterstock)

Der Hackerangriff auf die Websites der Bundesregierung während des Besuchs des ukrainischen Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk das Werk eines Expertenteams. Davon gehen die Personen aus, die für den Schutz der Websites verantwortlich waren.

Rainer Babiel, der für die Sicherheit der Websites verantwortlich ist, sagte dem Nachrichtenmagazin Focus: „Der Angriff hatte eine Qualität, wie wir sie nie zuvor gesehen haben.“

Die auf mehrere Teams verteilten Hacker hätten 36 Stunden lang mit einem Botnetz angegriffen, das 20.000 gekaperte Rechner in 137 Ländern umfasste. „Damit konnten mehrere Milliarden Anfragen in kurzer Zeit an die Websites gerichtet werden“, so Babiel.

Die Besonderheit sei aber nicht die Wucht, sondern die ständige Änderung der Strategie gewesen, sobald Babiels Experten eine Verteidigung gefunden hatten. „Das waren keine Anfänger, sondern erfahrene Profis“, folgerte Babiel.

Zu der Tat hat sich die Hackergruppe CyberBerkut bekannt. Das nächste Ziel der Hacker stehe auch schon fest: der G-7-Gipfel im Juni 2015 in Deutschland.

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