Das Problem mit dem Beamen bei Star Trek

(Screenshot: Gizmodo)

Es gibt Themen, die unter Trekkies für Dauerdiskussionen sorgen. Etwa, ob ein Bird-of-Prey einen romulanischen Warbird besiegen kann. Oder wer besser ist: Kirk oder Picard. Jetzt stellt The Nerdist eine interessante Star Trek-Frage: Ist ein Mensch, der irgenwohin gebeamt wird, bei der Ankunft noch dieselbe Person?

Wie Kyle Hill von The Nerdist erklärt, ist die Frage weniger technischer als vielmehr philosophischer Natur:

Das Problem mit dem Beamen und der Identität ist etwas, über das sich die Menschen schon seit Jahrtausenden Gedanken machen. Der griechische Geschichtsschreiber Plutarch hat dieses Problem mit dem “Schiff des Theseus” illustriert: Theseus, der Kapitän, will, dass sein Schiff immer in einem perfekten Zustand ist. Wenn eine Planke verrottet ist, wird sie durch eine neue, einwandfreie Planke ersetzt. Die meisten würden sagen, es handelt sich dann immer noch um dasselbe Schiff, aber was ist, wenn alle Planken irgendwann ersetzt worden sind?

Das systematische Austauschen der Planken entspricht im Falle des Beamens dem neuen Zusammensetzen der menschlichen Zellen. Wie Hill verdeutlicht, ersetzt der Mensch in sieben bis zehn Jahren sowieso fast alle seine Zellen. Auch wenn wir dann physisch nicht mehr derselbe sind – technisch betrachtet bleiben wir dieselbe Person. Oder nicht?

Infinite-GIFs

Bild 1 von 16

Ganz komisch um den Baum zirkulieren
http://www.reddit.com/r/orbo/
Tags :Quellen:The NerdistVia:gizmodo.com
  1. Es wird nicht ersetzt. Die Information wird kopiert und der Mensch wird woanders aus “neuer” Materie wieder zusammen gebaut. Das Original ist immer noch da, außer man zerstört es. Will sich noch einer beamen lassen?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising