Microsoft: Licht macht müde Smartphones wieder munter

(Bild: Microsoft)

Eine Taschenlampe soll einen Smartphone-Akku wieder aufladen: Microsoft Research hat geforscht und eine Solarzelle, die Kinect und einen Scheinwerfer miteinander verbunden. Die Kinect sucht die Solarzelle im Zimmer, ein Motor richtet das Licht aus und - zisch. Schon wird der Akku aufgeladen.

Microsoft Research hat sich überlegt, wie man einen Smartphone-Akku laden kann – außer per Kabel oder Induktion. Heraus kam AutoCharge (PDF). Eine Mischung aus Kinect, motorbetriebener Taschenlampe und Solarzelle. Die Software sucht im Kamerabild die Umrisse des Smartphones, der Motor richtet das Licht darauf aus und über die Solarzelle wird der Akku geladen.

Damit die Lampe nicht umsonst eingeschaltet wird, leuchtet eine hilfesuchende LED auf, wenn der Akkustand zur Neige geht.

Microsoft zufolge würden sich insbesondere transparente Solarpanele für ein solches System eignen, etwa von Wysips, die das komplette Display überziehen könnten. Eine zweite Ladefläche auf der Rückseite würde das Handling zusätzlich vereinfachen. Dieses Problems nahm das Forscherteam sich beim Prototypen aber gar nicht erst an, der stattdessen ein externes Panel nutzte, sodass sich jedes marktübliche Telefon über USB laden ließ.

Besondere Aufmerksamkeit lässt Microsoft hingegen dem räumlichen Erkennungssystem für die Position des Smartphones im Raum zukommen, wo die Forscher Kinect-Technik einsetzen. Im Bericht heißt es: “Die Schlüsselidee von AutoCharge ist das Potenzial, Nutzeraktionen wie das Ablegen eines Smartphones auf dem Schreibtisch für automatisches Laden zu nutzen, ohne zusätzliche explizite Handlungen zu erfordern.”

Der Forschungsbericht gesteht einige verbleibende Schwierigkeiten ein, etwa die benötigte Stärke des Lichtstrahls und verbundene Energieverluste. Um das Smartphone auch nachts in einem dunklen Raum laden zu können, wäre alternativ der Einsatz von Infrarotlicht möglich.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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