Twitter als Anhaltspunkt für Herzerkrankungen?

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Normalerweise orientieren sich Ärzte bei drohenden Herzerkrankungen eines Patienten an den klassischen Indikatoren: Rauchgewohnheiten, Ernährung, Körpergewicht und so weiter. Nun behauptet eine Studie der Universität von Pennsylvania, dass die Herren in Weiß auch die Tweets ihrer Patienten in die Krankenakte mitaufnehmen sollten.

Die Forscher versuchten herauszufinden, ob ein Zusammenhang zwischen der in Twitter-Accounts gebrauchten Ausdrucksweise und Stufen der Arteriosklerose (Arterienverkalkung) besteht. Dabei wurde die alte Theorie überprüft, derzufolge unterschiedliche Ausprägungen von Ärger oder Zufriedenheit in einer Gemeinde ein zuverlässiger Indikator für den allgemeinen Gesundheitszustand sei.

Während der Studie verglichen die Forscher 148 Millionen Tweets mit Ortsmarkierung aus 1.347 amerikanischen Counties zwischen Juni 2009 und März 2010. Der emotionale Ausdruck der Nachrichten wurde dabei gemessen und mit der county-eigenen Sterblichkeitsrate an Arteriosklerose unter Berücksichtigung des Alters verglichen.

Das (ziemlich überraschende) Ergebnis zeigte nicht nur, dass Twitter ein gutes Mittel zur Vorhersage der Neigung zu Herzkrankheiten der Counties ist, es schlägt sogar konventionelle Methoden bei einer Akkuranz von 42 statt 36 Prozent. Die Lektion daraus: Wer wütende Tweets verbreitet, stirbt jung. ;-)

Tags :Quellen:Pacific StandardVia:Gizmodo.com

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