So könnten Mini-Hubschrauber den Rovern der NASA helfen

(Screenshot: Gizmodo)

Auf der Oberfläche des Mars herumzufahren ist nicht leicht. Auch wenn der Rover Opportunity in diesen Tagen seinen 11. Jahrestag auf der Marsoberfläche feiert, ist das robuste kleine Geführt bereits schon in Sanddünen und andere Hindernisse gefahren. Da wäre es doch praktisch, wenn eine Art von Luftunterstützung diese potentiellen Gefahren ausfindig macht, bevor etwas passiert.

Glücklicherweise hatte die NASA dieselbe Idee und hat jetzt einige Details über einen geplanten Mars-Hubschrauber veröffentlicht. Dieser soll die Rover unterstützen und Wissenschaftlern einen Blick aus der Vogelperspektive auf die Umgebung geben.

Laut den aktuellen Plänen ist der Hubschrauber mehr eine Drohne, mit einem Gewicht von lediglich rund einem Kilo (auf dem Mars nur ein Drittel dieses Gewichts) und einem Rotordurchmesser von einem Meter. In einem Video, das von Jet Propulsion Labs als Teil der Reihe “Crazy Engineering” veröffentlicht wurde, erklärt Chefingenieur Bob Balaram einige der Herausforderungen, die sich ergeben, wenn man ein Gefährt für die Atmosphäre des Mars bauen möchte. So muss der Helikopter autonom sein, außerdem leicht und gleichzeitig so widerstandsfähig, dass er den rauen Bedingungen auf dem roten Planeten trotzen kann.

Während des Tages soll der Helikopter nur sehr kurz eingesetzt werden, für lediglich zwei oder drei Minuten. In dieser Zeit aber, so Balaram, könne er einen halben Kilometer weit fliegen. Weit mehr als Opportunity, der zur Zeit mit lediglich rund 3 km/h unterwegs ist.

Bildergalerie: Entwürfe für einen neuen Raumanzug der NASA

Wettbewerbsentwürfe

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Tags :Quellen:NASAVia:gizmodo.com

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