Akku, Adapter und 128 GByte – das winzige Survival-Kit

(Bild: PKparis)

Eine Box, klein wie eine Streichholzschachtel, beherbergt ein Sync/Ladekabel, bis zu 128 GByte Speicher, einen USB-Anschluss sowie eine Notfallbatterie. Das K´isauve genannte Survival-Kit für Smartphones von PKparis soll das quasi unverzichtbare Zubehör für Digital Natives vereinen, ohne zuviel Stauraum in Anspruch zu nehmen. Ein ambitioniertes Projekt, das auf Indiegogo nach Unterstützern sucht.

Tatsächlich erscheint es mir bei einem Blick in meinen Freundeskreis so, als trügen mehr und mehr Personen einen externen Akku mit sich rum, um auch bei anhaltender Strom- und Steckdosenknappheit online zu bleiben. Gelegentlich ist das aber nicht das einzige Zubehör, das man mit sich herumschleppt, umso nervtötender wird es also, wenn die Hosentaschen an ihre Grenzen gelangen.

Diesem Problem soll sich der wasserdichte K´isauve von PKparis annehmen, USB-Speicher, Ladekabel und Notfallakku in einem. Schade nur, dass mit der 100mAh-Powerbank im K´isauve lediglich weitere 30 Minuten garantiert werden. Einen direkten Steckdosenadapter beinhaltet das Gadget für fortwährend anhaltenden Energiemangel zwar nicht, dafür aber die entsprechenden Schnittstellen, um das iOS- oder Android-Smartphone am Computer anzuschließen.

(Bild: PKparis)Der K´isauve fungiert dementsprechend auch als Lightning- beziehungsweise MicroUSB-auf-USB-Adapter, um den Strom vom Notebook oder Desktop-Computer zu zapfen und bei Bedarf auch Daten zu transferieren. Auch der Notfallakku kann so binnen acht Minuten geladen werden, wobei drei kleine LEDs den Ladezustand anzeigen.

Angenehm ist hierbei, dass sich die Kontakte nicht nur ausklappen lassen, sondern an kurzen Kabeln hängen, um etwas mehr Flexibilität zu gewährleisten. Einen ungenießbaren Kabelsalat soll es deshalb aber trotzdem nicht geben, denn: Die Stecker können samt der Kabel im K´isauve verstaut werden.

Wer seine Daten also auf dem K´isauve sichern möchte, kann dazu die kostenlose Rich App „PK Air“ verwenden. Mit drei Klicks sollen sich dort laut Hersteller alle Medienformate vom Mobilgerät auf das Gadget mit 16, 32 oder 128 GByte Speicher übertragen lassen.

(Bild: PKparis)Um zwischen den Funktionen „Speicher, Batterie oder Kabel“ zu wechseln, muss außerdem der Schalter an die entsprechende Position geschoben werden. Umso angenehmer sind hingegen die Saugnäpfe am K´isauve, mit denen das Gadget beispielsweise an der Rückseite des Mobilgeräts befestigt werden kann, wenn es dem Smartphone oder Tablet gerade die Laufzeit verlängert oder den Speicher vergrößert.

Der K´isauve ist zu den meisten Mobilgeräten kompatibel, wenn auch nicht zu jedem. PKparis spricht hierbei von Apple iPhones, iPads, iPod Touchs sowie älteren Versionen mit 30-Pin-Adapter oder Android, wobei die Funktionen „Speicher“ und „USB-Synchronisation“ hierbei ein Android-Gerät mit OTG voraussetzen. Abgesehen von Smartphones und Tablets ist K´isauve aber auch zu jedem PC und Mac sowie allen weiteren Geräten mit MicroUSB-Ladefunktion, wie Smartwatches oder Action-Cams, kompatibel. Eine vollständige Liste findet man hier. Beides, also Android und iOS, funktioniert übrigens nicht. Hier muss man sich vor dem Kauf für eines der beiden Systeme entscheiden, um den passenden Anschluss zu erhalten.

Wie bei der Größe von 43 x 43 x 11 Millimeter zu vermuten ist, hat PKparis seinem K´isauve auch eine Schlüsselbundschlaufe spendiert. Ab wann genau das französische Start-up, das unter anderem den kleinsten USB-3.0-Stick in seinem Portfolio hat, auch den K´isauve an den Mann, die Frau oder Menschen mit anderen Geschlechtern bringt, ist hingegen noch nicht ganz gewiss.

(Bild: PKparis)Zunächst startet am 02. Februar das Crowdfunding-Projekt auf Indiegogo, in dessen Rahmen man sich die extravaganten Survival-Kits für circa 35 Euro (16 GByte Android-Version) oder etwa 58 Euro (32 GByte Android-Version) vorbestellen kann. Geliefert wird dann voraussichtlich im Sommer 2015. Die regulären Preise liegen anschließend bei 69,99 Euro für den K´isauve mit 16 GByte, 99,99 Euro für den K´isauve mit 32 GByte und satte 159,99 Euro für die Variante mit 128 GByte Speicher. Weitere Informationen zum K´isauve sowie der dazugehörigen Crowdfunding-Kampagne gibt´s auf Indiegogo.

Tags :Quellen:Bilder: PKparisIndiegogo

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