Uber probiert es anders: Reguläre Taxifahrer sollen abgeworben werden

(Bild: Uber)

Uber ist in Deutschland aber auch ins anderen Ländern auf massiven Widerstand gestoßen: Ihre Taxi-artigen Dienstleistungen werden als Bedrohung der Branche gesehen und auch die Sicherheit der Passagiere sei strittig, so Kritiker. Nun will Uber etwas ganz neues versuchen.

Der umstrittene Fahrdienstvermittler Uber setzt nach einem Bericht des Spiegel auf einen Strategiewechsel, um auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Anstatt Taxibetrieben das Geschäft streitig zu machen, will das US-Unternehmen ihre Fahrer nun mit Geld zum Überlaufen bewegen.

Uber reagiert damit auf die Entscheidungen mehrerer deutscher Gerichte, die Vermittlung von Privatfahrern ohne Taxischein einzuschränken. Seit Ende 2014 versuchen Uber-Mitarbeiter systematisch, Taxifahrer in Berlin und Hamburg für das Angebot „Uber- Taxi“ anzuwerben.

Ihr Versprechen: Wenn Fahrer eine Tour über die firmeneigene App annehmen, müssen sie, anders als bei der Taxikonkurrenz, keine Vermittlungsgebühr an Uber zahlen, zumindest derzeit. Zusätzlich legt das Unternehmen fünf Euro auf jede absolvierte Tour drauf, wie interne Abrechnungen belegen. Fahrer, die einen Kollegen anwerben, belohnt Uber mit 250 Euro.

„Werbungsmodelle gehören zum Markteintritt dazu“, erklärt ein Sprecher von Uber Deutschland gegenüber dem Spiegel.

Der Konzern kann sich das Verlustgeschäft leisten, weil Investoren wie Google und Goldman Sachs ihn mit über vier Milliarden Dollar Kapital ausgestattet haben.

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