Test: Jawbone Up Move – Toller Fitness-Tracker für kleines Geld [Videotest]

Jawbone Up Move (Bild: Gizmodo)

Du willst einen Fitness-Tracker für Einsteiger? Dann hole dir den Jawbone Up Move. Für 30 bis 50 Euro kann der Jawbone Up Move alles, wofür du bei anderen auch gerne mal 130 Euro zahlst. Noch dazu hält die Batterie 6 Monate. Meine Kaufempfehlung, mit Testvideo.

Jawbone Up Move

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Jawbone Up Move

Fitness-Tracker wohin man sieht. Kein Wunder, die Marge scheint galaktisch zu sein. Schließlich werden für Akku, Gyroskop und Bluetooth meist deutlich mehr als 100 Euro fällig. Nicht so beim Jawbone Up Move, das gerade einmal 50 Euro kostet. Bei verschiedenen Händlern habe ich das Teil kurzzeitig sogar für 30 Euro gesehen!

Hier mein ausführliches Testvideo zum Jawbone Up Move:

Ich empfehle, in einem sich derart rasant entwickelnden Markt, nicht allzu viel Geld für einen Fitness-Tracker auszugeben. Schon morgen könnte der teure Fitness-Tracker funktionell von günstigeren Konkurrenten überholt werden. Deswegen lohnt sich gerade als Einsteiger ein Blick auf das Jawbone Up Move.

Jawbone Up Move (Bild: Gizmodo)

Design

Der Tracker an sich kommt in den Farben Blau, Schwarz, Lila, Grau und Rot. Er misst einen Durchmesser von knapp 3 Zentimeter auf etwa 1 Zentimeter Höhe. Damit ist er von seiner Größe in etwa vergleichbar mit vier übereinander liegenden 2-Euro-Münzen.

Auf der Rückseite befindet sich ein Schlitz. Mit dem mitgelieferten Werkzeug kann so das Batteriefach geöffnet und vor dem erstmaligen Benutzen die mitgelieferte Batterie eingesetzt werden.

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Die gesamte Vorderseite ist eigentlich ein Knopf. Drück man diesen einfach wird über eine einfache Grafik die tägliche Laufleistung angezeigt. Bei einem Doppelklick die Uhrzeit. Klickt man dreimal, zeigt das Jawbone Up Move, wie viel man von seinem Schlafziel erreicht hat. Hält man den Knopf etwa 2 Sekunden lang gedrückt, wechselt man zwischen Tag- und Nachtmodus. Vibrieren kann das Jawbone Up Move leider nicht.

Jawbone Up Move (Bild: Gizmodo)

Dieser kleine Knopf bildet das Herzstück des Trackers. Außerdem findet man in der Packung einen farbigen Clip aus Latex in dem das Jawbone Up Move etwas fummelig eingelegt werden kann. Optional kann man sich für 14 Euro auch ein weiches Latexarmband in verschiedenen Farben kaufen (Stand 5.2.14: nicht vorrätig). Auch hier kann der Clip eingelegt werden.

Jawbone Up Move (Bild: Gizmodo)

Optisch ist vor allem das Armband etwas gewöhnungsbedürftig. Mich persönlich erinnert es an einen Seniorennotruf für das Handgelenk. Der Clip kann dagegen gut versteckt werden, wenn man ihn zum Beispiel an der Jeans befestigt. Praktisch ist der Clip auch, wenn man das Jawbone Up Move als Sleeping-Tracker nutzen möchte. So kann der Clip Beispielsweise am Schlafanzug befestigt werden. Mich persönlich stört beim Schlafen ein Armband am Handgelenk.

Jawbone Up Move (Bild: Gizmodo)

Ich habe mir angewöhnt, das nackte Jawbone Up Move ohne Clip in die fünfte Jeanstasche zu stecken. Dort ist es sicher, trägt nicht auf und ist dennoch immer unsichtbar mit dabei und zeichnet meine Bewegung auf.

Hier gehts zum Test des aktuellen Konkurrenten Fitbit Charge.

App

Ein elementarer Bestandteil des Jawbone Up Move ist die kostenlose App „Up“. Der Fitness-Tracker funktioniert nur mit Android und iOS, nicht mit Windows, MacOS und Windows Phone. Jawbone Up Move verbindet sich via Bluetooth mit dem kompatiblen Smartphone (Android ab 4.3, iPhone ab 4S). Problematisch war das im Test nie.

Jawbone Up Move (Bild: Gizmodo)

Die App an sich wirkt auf dem ersten Blick etwas unaufgeräumt. Allerdings findet man sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit gut zurecht. Sie zeigt detailliert an, wann man wieviele Schritte zurück gelegt hat und wann in der Nacht welche Schlafphase erreicht wurde. Sie gibt Tipps, wie man leichter abnimmt, mehr schläft, sich gesünder ernährt. Hier kann man sich mit Gleichgesinnten vergleichen, Ziele festlegen, Trends beobachten und sein Profil verfeinern.

Jawbone Up Move (Bild: Gizmodo)

Sehr schön ist die Integration von Fremdanwendungen gelungen. So war es beispielsweise ein Kinderspiel, die App Up mit meinem Withings Konto zu verbinden. Dadurch sehe ich in der App Up jede Messung der Withings Waage in meinem Bad.

Insgesamt kann sich die App durchaus sehen lassen. Allerdings gefällt mir persönlich die Fitbit-App einen Tick besser.

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Batterie

Die 6 Monate Batterie-Laufzeit ist das Killerargument für das Jawbone Up Move. 6 Monate! Da schreiben andere Hersteller auf vergleichbare Produkte stolz 7 Tage. Jawbone macht daraus beim Up Move mal eben über 180 Tage. Als Batterie kommt eine Panasonic CR2032 zum Einsatz. Die kostet auf eBay im Fünferpack 2,95 Euro.

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Fazit

Das Jawbone Up Move erhält meine uneingeschränkte Kaufempfehlung für jeden, der in den Markt der Fitness-Tracker schnuppern will. Die zwei herausragenden Merkmale des Jawbone Up Move sind sein unschlagbares Preis- / Leistungsverhältnis sowie die irre Batterielaufzeit von 6 Monaten.

Nur die Optik passt in meinen Augen nicht. Aber auch hier könnte die Schönheit im Auge des Betrachters liegen. Außerdem sieht man das Jawbone Up Move gar nicht unbedingt, wenn man sich für die Clip-Variante entscheidet und den Fitness-Tracker entsprechend versteckt.

Hier mein ausführliches Testvideo zum Jawbone Up Move:

Pro / Con

plusplusSehr günstig

plusplus6 Monate Batterielaufzeit

minusOptisch gewöhnungsbedürftig

minusKeine Vibration

Herstellerangaben

LIEFERUMFANG
UP Move Tracker
UP Move Clip
Auswechselbare Batterie
Kurzanleitung

MATERIALIEN & PFLEGE
Gerät: Nylonähnliches Material
Rückseite: Eloxiertes Aluminium mit weniger als 0,5 % Nickel.
Clip: medizinisch unbedenkliches TPU-Gummi
Band: medizinisch unbedenkliches TPU-Gummi
Spritzwasserfest, aber tauche es nicht unter

UP MOVE – MASSE UND GEWICHT
Geräteabmessungen: L 27,64 mm x B 27,64 mm x H 9,75 mm
Gewicht des Geräts (nur Tracker): 6,8 g

LEISTUNG & BATTERIE
Nicht aufladbare CR2032 3V 225mAh Lithium-Knopfbatterie
Batterielaufzeit: bis zu 6 Monate

SENSOR & SCHNITTSTELLE
Bluetooth 4.0 BLE
Tri-Achsen-Beschleunigungssensor
12 weiße LEDs, 1 orangefarbene LED und 1 blaue LED zeigen Zeit, Fortschritt und aktuellen Status an.

KOMPATIBILITÄT
Vollständige Liste der kompatiblen Geräte ansehen »

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  1. Ich hoffe mal, dass ich nicht Dein einziger “Fan” bin (wegen der wenigen Kommentare)!?
    Zumindest wollte ich Dir mal sagen, dass Du einen guten Job machst und ich Deine Videos gern als Inspiration anschaue.

    Danke schön :^D

  2. Super Testvideo -hat mir bei meiner Kaufentscheidung sehr geholfen.
    Bin genauso begeistert von dem Up Move wie du!
    Nochmals danke -super Arbeit.
    Weiter so! Ich beneide Euch um Euren Job!

  3. hej,
    sag mal, weißt du, wie es mit dem sycn läuft – heißt, wenn ich tagsüber mal nicht mein smartphone dabei habe oder es über’s iPad kopple und erst z.b. abends snycen möchte? geht das /wie lang speichert der “up move” die daten? merci.

  4. Hallo umd danke für den klasse Bericht.
    Ich hab das Teil seit ner Woche und frage mich, wie er echte Schritte erkennt? Weißt Du das? Und wie weuß das Gerät, ob ich eingeschlaüfen bin oder nur lange ruhig lag und auf den Schlaf gewartet habe?
    VIele Grüße Janine

  5. Hallo! Hab mir auch dein Video angesehen und danach den up move gekauft. Bin total begeistert!!
    Ich hab nur eine Frage: ist es richtig, dass ich bei den Vortagen nicht mehr sehen kann, wann ich joggen war, also die Stoppuhr genutzt hatte?! Ich sehe lediglich den Tagesverlauf, jedoch ohne den jeweiligen markierten Lauf….danke!

  6. Hallo, ich habe mir den up Move am 5. Februar gekauft. Ich habe ihn 6 Wochen benutzt, in diesen 6 Wochen war es alle 6-7 Tage nötig die Batterie zu wechseln. Mache ich etwas falsch oder ist mein Gerät defekt? Überall lese ich das der Akku bis zu 12 Monate halten soll. Dem ist leider nicht so. Ingrid

  7. Hallo. Ich habe den up Move zum Geburtstag bekommen. Mit Clip und zusätzlichem Armband. Das Armband sieht sehr minderwertig aus meiner Meinung. Habe es trotzdem angezogen da ich das tragen mit dem Armband angenehmer fand als den Clip irgendwo festzumachen. Das Armband hat jetzt genau 8 Tage gehalten. Dann hat sich der kleine popelige Plastikschnippel zum einhängen verabschiedet. Gestern trug ich dann gezwungenermaßen den up Move mit dem Clip an meiner Kleidung. Gestern Abend wunderte ich mich über die geringe Schrittzahl die ich trotz meinem Training erreicht hatte. Gerade mal die Hälfte meiner sonstigen Schrittzahl. Heute trage ich den up Move wieder mit dem Armband, das ich provisorisch mit einem Gummi repariert habe. Und oh Wunder ich habe schon nach einem halben Tag fast die doppelte Schrittzahl als gestern. Hääääääää? Wie geht denn das? Bin jetzt ein wenig verwirrt!!! Wie kann das sein? Zählt das Gerät auch “Schritte” wenn man nur den Arm bewegt? Das kann ja nicht sein. Hat noch jemand Erfahrungen mit dem tragen des up Move und daraus resultierenden unterschiedlichen Ergebnissen????? Würde mich echt interessieren!!! Danke Annette

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