Apples Photos-App für OS X 10.10.3 vorgestellt

(Bild: Apple)

Apple hat in einer neuen Vorabversion von OS X 10.10.3 das Geheimnis um die neue Photos-App gelüftet und ermöglicht es Entwicklern, sich mit der neuen Anwendung vertraut zu machen, die iPhoto und Aperture ersetzen wird. Wer die App schon ausprobieren konnte, ist recht begeistert. Wer jedoch ein zweites Aperture erwartet, dürfte enttäuscht sein.

Eine iCloud-Zwangsanbindung ist bei Apples neuer “Photos”-App glücklicherweise nicht dabei. Das hatten viele Anwender aufgrund von Apples Aussagen während der WWDC-Präsentation von OS X 10.10 befürchtet. Die jetzt vorgestellte Betaversion von Photos dürfte schon recht genau den endgültigen Funktionsumfang der App entsprechen, die Apple im Frühjahr verteilen will.

Apple Photos

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Einige Websites durften die App schon testen und haben ihre durchweg positive Eindrücke veröffentlicht.

“Insgesamt ist Photos eine visuell viel beeindruckendere und angenehm zu nutzende Anwendung”, urteilte Recode. “Photos bietet die gleichen Bearbeitungswerkzeuge wie iPhoto an, aber sie sind leichter zu gebrauchen und bieten mehr Funktionalität.” The Verge meint, dass die App, “ein ziemlich riesiger Sprung nach vorn” gegenüber iPhoto ist.

Die neue OS-X-App ähnelt in vielen Bereichen der Fotos-App von iOS 8. Auch bei Photos organisiert die neue Desktop-Anwendung Bilder nach Zeitpunkt und Ort der Aufnahme.
(Bild: Apple)
Die Fotos stehen deutlich mehr im Mittelpunkt als zuvor – laut Apple erhielten sie 67 Prozent mehr Platz für ihre Darstellung im Vergleich zu iPhoto. Die wichtigsten Bearbeitungswerkzeuge wurden schneller zugänglich über die Toolbar am oberen Rand des Bildschirms. Als eine der wichtigsten Neuerungen führt der iPhone-Hersteller die Anbindung an die iCloud-Fotobibliothek an. Sie erlaubt Nutzern die Synchronisation ihrer gesamten Bildersammlung über iCloud.com und verschiedene Apple-Geräte hinweg. Auf einem Gadget vorgenommene Bearbeitungen wirken sich auch auf anderen Geräten aus.

Im Vergleich zu Aperture hingegen bietet Photos weniger mächtige Werkzeuge für die Bearbeitung und Organisation von Bildern. Apple ging es offensichtlich mehr darum, eine Anwendung für alle zu schaffen, als die besonderen Ansprüche professioneller Fotografen zu erfüllen. Diesen legt es sogar selbst den Umstieg auf Adobes Lightroom nahe.

[Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

Tags :Quellen:ZDNet.de
  1. Ich finde es bedenklich, dass man bei Apple in letzter Zeit immer mehr auf Funktion zu Gunsten der einfachen Bedienung verzichtet…

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