Revolver-Prinzip: Kameraobjektiv mit eingebauten Wechselfiltern

(Bild: Fujifilm)

Fujifilm hat mit dem XM-FL einen Deckel für seine Systemkameras vorgestellt, der selbst ein kleines Objektiv beinhaltet und mit Filtern ausgerüstet ist. Sie werden wie eine Revolver-Patronenkammer bewegt.

Das Einfach-Objektiv XM-FL von Fujifilm mit 24 mm Brennweite und einer Blendenöffnung von f/8 ist nicht viel höher als ein normaler Schutzdeckel für eine Kamera, enthält jedoch ein winziges Löchlein, durch das Licht auf den Sensor fallen kann. Die Lockkamera kann sogar mit unterschiedlichen Filtern bestückt werden, die ebenfalls im Deckel untergebracht sind.
(Bild: Fujifilm)
Mit einem kleinen Rädchen auf der Seite wird von Filter zu Filter geschaltet. Die Filter sind auf einer Scheibe untergebracht, die sich drehen kann.

Der XM-FL wiegt 32 Gramm, ist 21 mm hoch und kann erst ab einer Distanz von einem Meter zum Objekt genutzt werden.

Die Erfindung wird in Japan für umgerechnet rund 90 Euro auf den Markt kommen. Wann sie auch hierzulande verkauft wird, steht noch nicht fest.

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  1. Und wozu soll das heutzutage noch gut sein, wenn ich jedes Bild in jeder Art mit digitalen Filtern am PC oder Smartphone nachbearbeiten kann?

    1. Es gibt viele Filter die nicht digital bereitgestellt werden können. Z.B. Farbfilter für SW Fotografie, Polfilter, ND Filter und noch einige mehr.
      Ausserdem möchte man manchmal auch einfach direkt mit Filtern arbeiten wenn man durch den Sucher schaut oder unmittelbar am Ergebnis.

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