ElectricMood präsentiert E-Scooter, der in einer Stunde lädt

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Die französische Designschmiede Elium Studio und Electricmood wollen mit dem gleichnamigen Roller den urbanen Personenverkehr aufmischen. Zwanzig Kilometer Reichweite bei nur zehn Kilogramm Gewicht setzen diesbezüglich tatsächlich ein Ausrufezeichen. Am 11. Februar startet die dazugehörige Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo.

„Leichter, schneller, schmaler und komfortabler als alles andere auf dem Markt.“ ElectricMoods Ankündigung hat mit vorsichtiger Zurückhaltung nicht viel gemein, dabei existiert das Unternehmen erst seit 2014. Das hält die Franzosen freilich nicht davon ab, ein urbanes Transportmittel zu schaffen, das man ohne größere Probleme durch die öffentlichen Verkehrsmittel schleppt, um beispielsweise die letzte Strecke zur Arbeit ohne Anstrengung und Schweißfilm auf der Stirn zurückzulegen. Und mit maximal 25 km/h ist man außerdem schneller als die meisten Radfahrer.

Besonders stolz sind die Macher des faltbaren Elektroscooters auf den zuschaltbaren Antrieb. Ihr eigens kreierter 500 Watt-Elektromotor befindet sich im Hinterrad und wird von einer 8-Zellen-Lithiumbatterie mit 33,6 Volt betrieben. Binnen weniger als einer Stunde ist diese an der Steckdose auch wieder geladen, dabei muss nicht mal ein Kabel mitgeführt werden. Das ist im ElectricMood nämlich bereits integriert.

Einmal „volltanken“, so der Hersteller weiter, koste dabei nur ungefähr 3 Cent. Bei 20 Kilometer Fahrleistung entspräche dies im Vergleich zu einem PKW mit Ottomotor und sechs Liter Spritverbrauch auf 100 Kilometer sowie einem Preis von 1,40 Euro je Liter einer Relation von 1:56.

(Bild: ElectricMood)

Das Display am Lenker zeigt Geschwindigkeit, Ladezustand und gefahrene Kilometer an. Darüber hinaus schätzt die Software auch die Strecke, die mit der aktuellen Ladung noch möglich ist, sowie die verbleibende Ladezeit, wenn der Scooter dann an der Steckdose hängt. Außerdem können hier die rückseitigen roten LED sowie das weiße Frontlicht – ebenfalls LED – eingeschaltet werden. Mit Software-Updates soll der elektrische Scooter laut Hersteller immer auf dem Stand der Technik gehalten werden.

Der hauptsächlich aus Aluminium bestehende und vollständig in Frankreich zusammengebaute ElectricMood kommt außerdem mit kleinen Schutzblechen und verstellbarem Lenker. Um die beiden 12-Zoll-ETRTO 50-203-Reifen im Zaum zu halten, verwendet ElectricMood die „neueste Generation Scheibenbremsen“.

Antriebswunder

Der im Hinterrad integrierte Motor reduziert nicht nur das Gewicht, sondern auch den nötigen Kraftaufwand. Das sorgt für einen Verbrauch von 200 Watt pro Stunde. ElectricMoods Technologie und die Idee, die Magneten des Motors in die Felge zu bauen, hat auch weitere positive Auswirkungen. Ist der elektrische Antrieb beispielsweise deaktiviert oder der Akku leer, lässt sich der Roller auch ohne zusätzlichen Widerstand der Magneten per Fuß betreiben.

(Bild: ElectricMood)

Zum Anschieben gezwungen ist man aber wohl nur selten, schließlich beschleunigt der ElectricMood auch von alleine binnen sieben Sekunden auf 25 km/h. Hat man ihn nach der Fahrt auf seine Faltmaße von 92,5 x 20,5 x 57 Zentimeter komprimiert bleibt der Roller dank kleiner Rollen an der Trittbrettvorderseite seiner Rolle weiterhin treu (siehe Bild unten).

Für 795 US-Dollar (etwa 700 Euro) kann der schlicht doch hübsch designte ElectricMood derzeit bei Indiegogo vorbestellt werden, ehe er im tatsächlichen Einzelhandel 1.199 Dollar (etwa 1.060 Euro) kosten wird. Da gibt es auch teurere Alternativen.

Crowdfunding-Unterstützer müssen allerdings trotzdem noch bis Sommer warten, schließlich geht man bei ElectricMood derzeit von einer Auslieferung im Juni diesen Jahres aus. Hier geht´s dafür schon ab 11. Februar zur Kampagne auf Indiegogo!

(Bild: ElectricMood)

Tags :Quellen:Bilder: ElectricMoodIndiegogo

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