So stoppt man Drohnen vor dem Überflug über das eigene Haus

(Bild: Humanitarian Space)

Vergesst einmal kurz die Späße, die in Zusammenhang mit Drohnen und Schrotflinten gemacht werden: Eine private Initiative von Drohnenherstellern und Datenschutzaktivisten will Flugverbotszonen für Drohnen einrichten und ihr könnt euch selbst in eine No-Fly-Zone-Datenbank eintragen.

Damit euch nicht irgendwann die Drohnen vor dem Balkon schweben, will die Initiative Noflyzone eine private Datenbank von Personen und Objekten erstellen, die nicht überflogen werden wollen. Diese Datenbank ist jetzt online und kann befüllt werden.

Natürlich ist diese Lösung nicht ideal, weil sich niemand daran halten muss. Die großen Hersteller wie DJI, Parrot und 3D Robotics machen derzeit noch nicht mit. Kleinere Hersteller haben schon bekundet, die Datenbank nutzen zu wollen und in die Software ihrer Drohnensteuerung einzubinden.

Aber selbst wenn irgendwann jeder Drohnenhersteller mitmacht: Selbstbauer von Drohnen werden wohl eher keinen Bock darauf haben, noch irgendwelche Flugverbotszonen zu berücksichtigen.

Bild: Humanitarian Space

Tags :Quellen:NoflyzoneVia:Gizmodo.com
  1. Hallo,
    also völlig falsche Headline „So stoppt man…“: Diese Initiative stoppt NICHTS.
    Wie wäre es denn man würde ein Gerät entwickeln, dass die Elektronik einer Drohne stört oder sie gar übernimmt und zum Abdrehen zwingt?
    VG
    Michael

    1. Es ist verboten den Flugraum zu stören. Es ist verboten das Funknetzwerk zu stören. Sich selbst verteidigen ist grundlegend bis auf Ausnahmen auch verboten. Welcome in Germany. (Gesetze darfst du dir selbst raussuchen, Selbstjustiz ist halt zurecht verboten)

      1. Dann lieber doch die Schrotflinte. Ist dann nur eine Sachbeschädigung die man u.U. sogar noch rechtfertigen kann und mit einem Freispruch rechnen, sofern der Dronenbesitzer klagt.

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