Kyoceras Outdoorhandy taucht 1,5 Meter tief

(Bild: Kyocera)

Kyocera will sein Outdoor-Smartphones Torque ab dem 2. Quartal 2015 nun auch in Europa anbieten. Der Touchscreen lässt sich mit Handschuhen bedienen und das Gerät kann auch kurzfristig tauchen.

Das Kyocera Torque soll recht klein sein. Neben einem 4,5 Zoll großen Touchscreen, der sich auch mit Handschuhen bedienen lässt, soll ein Qualcomm-Prozessor Snapdragon 400 MSM8928 mit 1,4 GHz Taktfrequenz eingebaut sein. Das Display erreicht eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln und das RAM soll 2 GByte umfassen. Der Flashspeicher von 16 GByte ist für das Betriebsystem, Anwendungen und Daten gedacht und kann über eine MicroSD-Karte um bis zu 128 GByte ausgebaut werden.

Das Baustellen- und Wander-taugliche Smartphone ist 13,6 x 6,8 x 1,4 Zentimeter groß und wiegt 182 Gramm. Kyocera nennt eine maximale UMTS-Gesprächszeit von 27 Stunden und maximal 1000 Stunden Standby.

Der Akku liefert 3100 mAh Kapazität und ist fest verbaut, also nicht wechselbar. Er lässt sich nach dem Qi-Standard drahtlos laden. Die rückseitige Kamera löst 8 Megapixel, die frontale 2 Megapixel auf. Als Betriebssystem kommt Android 4.4 KitKat zum Einsatz.

Gegen Umwelteinflüsse ist das Torque nach IPX 68 geschützt. Das bedeutet, dass es Spritzwasser ebenso wie 30 Minuten unter Wasser in einer Tiefe von maximal 1,5 Metern übersteht. Auch verfügt es über Schutz vor Staub und Erschütterungen. Unter extremen Temperaturen hält es mindestens drei Stunden durch. Der Hersteller spezifiziert -21 bis 50 Grad Celsius als zulässig. Es entspricht dem Militärstandard 810G.

Statt eines von außen erkennbaren Lautsprechers nutzt das Torque Kyoceras Technik Smart Sonic Receiver. Sie sieht einen Schallwellengenerator aus Keramik im Geräteinneren vor. Die Übertragung erfolgt nicht nur über den Hörkanal, sondern auch über die Knorpelmasse, aus der das menschliche Ohr besteht. So soll es möglich sein, Gesprächspartner auch in Situationen zu verstehen, in denen das selbst bei maximaler Lautstärke bisher nicht möglich war. Der Keramikwandler entspricht übrigens Kyoceras ursprünglicher Spezialdisziplin: Der Unternehmensname steht für Kyoto Ceramics, also Keramik aus Kyoto.

Unter dem Namen Torque XT (E6715) hatte Kyocera schon 2013 ein Modell in den USA eingeführt, und zwar über den Netzbetreiber Sprint, der es bis heute im Programm hat. Es verfügte allerdings über eine Saphirglasabdeckung, die dem Europamodell (S701) fehlt. US-Beobachter sehen daher eher eine Ähnlichkeit zwischen dem europäischen Torque und dem über Verizon erhältlichen Kyocera Brigadier (E6782).

Tipp: Kennen Sie alle wichtigen Smartphone-Modelle, die letztes Jahr vorgestellt wurden? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDnet.de]

Tags :Quellen:CNet.comVia:ZDNet.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising