Filament lässt Sonne wie Fratze aussehen

(Bild: NASA)

Das Solar Dynamics Observatory der NASA hat am 10. Februar diese Aufnahme der etwas unglücklich dreinblickenden Sonne aufgenommen. Der unheimliche Riss, der den Mittelpunkt unseres Sonnensystems zu einer derartigen Fratze entstellt, ist tatsächlich eine Ansammlung kälteren Materials, das in der Atmosphäre des Sterns schwebt.

Forscher des NASA Goddard Space Flight Centers erklären das Phänomen wie folgt:

“Das Solar Dynamics Observatory (SDO) zeigt kältere Stoffe dunkler, und heißere heller. Bei der Linie handelt es sich folglich um eine enorme Ansammlung kälteren Materials, das in der Atmosphäre der Sonne schwebt – Filament genannt – und sich über eine Länge von fast 858.000 Kilometern erstreckt. Das ist mehr als 67 nebeneinander aufgereihte Erden. Filamente können für Tage ruhig schweben, bevor sie verschwinden. Manchmal brechen sie auch ins All aus, wobei sie Materie der Sonne mit sich reißen, welche entweder wieder zurück auf den Stern regnet oder ins All entschwindet. Diese sich fortbewegende Wolke ist als koronaler Massenauswurf  (CME; von engl. coronal mass eruption) bekannt.”

 

Tags :Quellen:Solar Dynamics Observatory/ NASAVia:Gizmodo.com

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