Arctic Apple: USA erlauben Anbau des genmanipulierten Apfels

Arctic Apple (Bild: Okanagan Specialty Fruits)

Das kanadische Unternehmen Okanagan Specialty Fruits wirbt bereits seit einigen Jahren für seinen „Arctic Apple“, einen Apfel, der nicht braun wird, wenn man ihn aufschneidet. Jetzt hat das Unternehmen vom US-amerikanischen Landwirtschaftsministerium die Erlaubnis bekommen, den genmanipulierten Apfel anzupflanzen.

Laut dem Ministerium stelle der Apfel keine Gefahr für andere Pflanzen dar, gegen eine genmanipulierte Apfelplantage sei also nichts einzuwenden. Damit der Apfel nicht braun wird, verändert das kanadische Unternehmen die RNA (Ribonukleinsäure, so etwas ähnliches wie die DNA) des Apfels. So blocken sie das Enzym, das für die bräunliche Färbung verantwortlich ist.

Eine auf ähnliche Weise genmanipulierte Kartoffel erhielt bereits im vergangenen Jahr eine Anbauerlaubnis. Große Nahrungsmittelkonzerne wie zum Beispiel der Snack-Produzent Frito-Lays und McDonalds haben sich jedoch bereits von der Kartoffel distanziert.

Bis die ersten Apfelbäume Früchte tragen, zieht noch eine Menge Zeit ins Land. Okanagan Specialty Fruits will nun in Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Lebensmittelbehörde nachweisen, dass der Apfel auch als Nahrungsmittel sicher ist.

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1-Perrier
Wasser für Reiche.
Tags :Quellen:Wall Street JournalVia:Gizmodo.com
  1. Super und mit dem transatlantischen Freihandelsabkommen auch bald bei uns… nein danke. Ich frage mich wie lange es noch dauert bis die Götter in Weiß an Tieren Mutationen vollziehen, denn genau das ist es was dieser Apfel ist… eine Mutation.

    1. Und selbst wenn. Wir müssen es ja nicht kaufen. Und wenn es keiner kauft, dann wird es sich auf Dauer nicht lohnen den hier anzubieten. Und wenn er doch gekauft wird….selber schuld.

      1. Das Problem ist (wie Reisender bereits ansprach) das du nicht weißt ob ein Gen Produkt in Apfelerzeugungsprodukten enthalten ist, da die Kennzeichnungspflicht in den USA (mein aktueller Kenntnissstand) nicht gegeben ist. Mit dem freihandelsabkommen werden auch Klagen aus den Vereinigten Staaten Tür und Tor geöffnet (natürlich werden diese dann in den USA ausgefochten).

        1. Das Herkunftsland sollte mindestens drauf stehen. Das sollte reichen, um Äpfel aus den USA zu vermeiden.
          Außer die werden falsch gekennzeichbet.

          Aber auch hier hilft: Produkte aus der Heimat kaufen!

      1. Selber machen allein hilft da wenig. Wenn dann nur lokale Produkte verwenden. Aber auch hier sehe ich schon Klagewellen auf uns zu rollen. Wie bereits erwähnt werden dann was Rechtsstreitigkeiten betrifft die Angelsachsen hier neue Standards setzen. Ich kann mir sogar vorstellen, das bei Absatzschwierigkeiten in Europa eine Amerikanische Firma klage erhebt um das Herrkunftsland zu verschleiern damit der Wettbewerb nicht gehindert wird (so könnte ich mir die Argumentation vorstellen). Das ganze kann einen gigantischen Rattenschwanz nach sich ziehen welchen wir unter umständen nur erahnen können. Amerikanische FDA vorschriften willst du in Europa garantiert nicht haben. In meinem geistigen Auge sehe ich gerade tausende Anwälte die Finger reiben.

        1. Sehe dennoch beim Hofverkauf beim Bauern meines Vertrauens kein Problem (außer der würde sich verboten :D). Da weiß ich wo es herkommt. Und das gilt unabhängig von TTIP bereits für viele Lebendmittel.

          Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin strikt gegen TTIP! Jedoch sollte man immer eine gewisse Sensibilität besitzen wenn es um Lebensmittel geht. Auch unabhängig von TTIP. Stichwort: Massentierhaltung

          Aber Hey, die meisten Zahlen 5€ für nen Kaffe, aber sehen es nicht ein 3€ für ein paar leckere Freilandeier auszugeben…das ist das eigentliche Problem!

        2. @me
          Da können wir uns die Hände geben. Sehe ich genauso. Beim Hofverkäufer des vertrauens macht man selten was falsch.
          Außerhalb dessen, also bereits bei einem Zwischenhändler kannst du dir da schon nicht mehr sicher sein. Bei verarbeiteten Produkten (Wurst, Käse etc.) darf z.B. bereits mit deutscher Herrkunft geworben werden wenn lediglich der letzte Bearbeitungsschritt in Deutschland stattfand.

  2. Nach meinen Erfahrungen sind die Enzyme, die für die Färbung verantwortlich sind, auch diejenigen, die ihn für Allergiker erträglicher machen. Diejenigen, die ein paar Sorten essen können, müssen auf alte Sorten zurückgreifen. Denen ist das Enzym nicht weggezüchtet. Alle neuen Sorten werden weniger braun – als ob das das einzige Qualitätsmerkmal ist, auf das es heutzutage ankommt. Denn die meisten alten Sorten schmecken bekanntlich auch besser.

  3. Gott hat den Apfel nicht umsonst so erschaffen, dass er „braun“ wird – es hat einen Sinn und Zweck. Kalium, Eisen etc. die durch den schnitt in Kontakt kommen und die neue Farbe bilden. Dieser Geldgeilen interessiert die Gesundheit der Menschen und evtl. folgen für Mensch, Tier und Umwelt einen Dreck! Genmanipulation von Tieren und Lebensmittel hat doch an oberster Stelle den Zweck Geld zu verdienen. Warum wird es nicht unterbunden? Weil wir in einer schein Demokratie leben. Scheiß drauf was die Konzerne, Lobbyisten etc. wollen – die schlam#e MEDIEN verkauft sich und legt uns alles zurecht. Die Masse entscheidet. Die Masse ist aber Dumm. Diese Masse wird von den Medien dann zurechtgebogen. Wie Schiller schon sagte „Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn! Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen.“

    Ich melde mich für die Marsmission und wandere aus.

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