BQ Aquaris M5.5, M5 und M4.5 offiziell vorgestellt [Hands-On]

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Der aus Spanien stammende Smartphone-Hersteller BQ hat in München ein Event abgehalten, auf dem es drei brandneue Smartphones mit Android 5.0 Lollipop vorgestellt hat. Das Aquaris M5.5, M5 und M4.5 verfügen ihren Bezeichnungen entsprechend über einen 5,5-, 5- und 4,5-Zoll-Bildschirm und werden von einer 64-Bit-CPU angetrieben. Wir konnten die neuen Geräte der Aquaris-M-Serie schon kurz in die Hand nehmen.

BQ, das vor Kurzem auch das erste Ubuntu-Smartphone herausgebracht hat, hüllt seine neuen Smartphones in ein angenehmes, leicht raues und griffiges Gehäuse aus Polycarbonat. Dank einer Beschichtung ist die Rückseite relativ unanfällig für Fingerabdrücke und Schmutz. Tapser sind zwar auch hier leicht zu sehen, aber nicht so deutlich wie wir es schon bei manch anderen Geräten erlebt haben. Bei der Entwicklung der Aquaris-M-Reihe hat BQ zudem auf eine leichte Bauweise geachtet. Das 5-Zoll-Modell Aquaris M5 kommt beispielsweise nur auf 130 Gramm, womit es sich zu den leichteren Smartphones dieser Größe zählt.

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Beim Display setzt BQ – zumindest bei den zwei größeren Modellen – auf ein Full-HD-IPS-Panel, das Farben dank seiner Quantum-Color+-Technologie und einem bereiteren Farbspektrum von 90 Prozent der NTSC-Farbskala etwas lebendiger darstellt als herkömmliche LCDs. Es siedelt sich im Grunde zwischen LCDs und AMOLEDs an. Eine Beschichtung soll zudem auch Fingerabdrücke auf dem Glas verringern, was sich in der kurzen Zeit, die wir mit den Geräten hatten, aber nicht großartig bemerkbar gemacht hat.

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Den Rand rund um den Bildschirm hat BQ mit 2,2 Millimetern recht dünn gehalten. Dadurch nimmt der Screen laut Hersteller 93,6 Prozent der Vorderseite ein. Dieser Wert erscheint uns jedoch etwas zu hoch. Das LG G3 kommt zum Vergleich auf 76,4 und das Huawei Ascend Mate 7 auf 83 Prozent. Möglicherweise war mit „Screen-Ratio“ aber auch nicht der „Screen-to-Body-Ratio“ gemeint. Das Display der Smartphones ist minimal in das Gehäuse eingelassen, sodass sich rundherum eine kleine Kante bemerkbar macht. Diese soll das Gerät laut BQ robuster machen und bei Stürzen vor einer Beschädigung der Anzeige schützen. 

Angetrieben werden das BQ Aquaris M5.5 und M5 von Qualcomms 64-Bit-Octa-Core-CPU Snapdragon 615 mit zwei Mal vier Cortex-A53-Kernen. Diese takten mit 1,7 respektive 1 GHz. Die Grafik übernimmt die integrierte Adreno-405-GPU. Unter der Haube des Aquaris M4.5 arbeitet dagegen der MediaTek-Chip MT6735, bei dem es sich um einen reinen Quad-Core-Prozessor mit 64 Bit handelt. Seine vier Cortex-A53-Kerne bieten einen Takt von 1,5 GHz. Das System lief aber auch auf letzterem flüssig. Die Speicherausstattung variiert bei den verschiedenen Versionen der M-Serie zwischen 8 und 32 GByte. Eine Erweiterung der Kapazität ist mittels einer microSD-Karte möglich.

Die Akkukapazität beträgt beim kleinsten Modell 2,400 mAh. Das Aquaris M5 kommt mit einem 3.200-mAh-Akku. Wie viel der Akku beim 5,5-Zoll-Modell fasst, ist noch nicht bekannt. Der Akku ist nicht austauschbar, soll aber auch bei intensiver Nutzung mindestens einen Tag halten. Das werden wohl erst ausführlichere Tests zeigen können.

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Für Fotos und Videos integriert BQ bei den zwei größeren Aquaris-M-Modellen eine 13-Megapixel-Kamera von Sony. Das M4.5 bietet eine rückseitige 8-Megapixel-Kamera aus dem Hause Samsung. Die Front-Cams für Selfies oder Videotelefonie lösen bei allen drei Modellen mit 5 Megapixel auf. Ein Blitz steht sowohl bei Aufnahmen mit der Haupt- als auch mit der Front-Kamera zu Verfügung. Die Audioausgabe erfolgt über einen Lautsprecher ähnlich dem Nexus 5 an der Unterseite des Gerätes.

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Im Bereich der Kommunikation bieten das Aquaris M5.5, M5 und M4.5 LTE (Cat 4), UMTS, WLAN 802.11n, Bluetooth 4.0, NFC und auch GPS. Zudem sind sie Dual-SIM-fähigen und bieten zwei Einschübe für microSIM-Karten. Ein SIM-Lock ist nicht vorhanden.

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Alle drei neuen Smartphones laufen mit Android 5.0. Die Lollipop-Oberfläche hat BQ weitgehend unberührt gelassen, wodurch das System auch schön flüssig läuft. Das in Spanien ansässige Unternehmen will seine Smartphones wie auch Google seine Nexus-Geräte 18 Monate lang mit Updates versorgen. Zur Anzeige von Benachrichtigungen integriert BQ übrigens auch eine farbige LED-Leuchte.

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Erhältlich sind das Aquaris M5.5, M5 und M4.5 in den Farben Schwarz und Weiß. Einem breiteren Publikum will BQ die neuen Geräte auch nochmals nächste Woche auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorstellen. Der erste Eindruck ist jedenfalls positiv. Wenn auch noch der Preis stimmt, könnten die neuen BQ-Smartphones interessante Mittelklasse-Geräte werden. Falls ihr euch einen Test zu den Geräten wünscht, schreibt uns ein Kommentar oder stimmt einfach bei nachfolgender Umfrage ab.

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Tags :Quellen:BQVia:CNET.de

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