Woolet: Das bellende Portemonnaie für Zerstreute

(Bild: Woolet.co)

Gehört ihr wie ich zu Personen der zerstreuten Art, so solltet ihr vielleicht die Kickstarter-Kampagne zu Woolet, einem bellenden Portemonnaie unterstützen. Die mit Bluetooth 4.0 und Lautsprecher ausgestattete Geldbörse gibt auf Wunsch ein Signal von sich und signalisiert andererseits das Smartphone, wenn sich dieses zu weit vom Woolet entfernt.

Schnell ist es passiert, dass der Geldbeutel verloren geht, schlimmstenfalls gestohlen wird. Der Aufwand, sich im Anschluss um sämtliche Kartensperrungen und Behördengänge zu kümmern, ist nicht annähernd so schnell erledigt. Deshalb haben sich die drei polnischen Unternehmer Marek Cieśla, Bart Zimny und Teodor Kosch das Woolet ausgedacht. Die Idee dahinter ist so simpel und dämlich, dass sie fast schon wieder genial ist: Dank Bluetooth 4.0-Modul verbindet sich das Portemonnaie mit dem Smartphone (die notwendige App wird es für Android und iOS geben) und lässt das Telefon ertönen, sollten sich beide Gegenstände voneinander zu weit entfernen. Die Alarm auslösende Entfernung lässt sich auf bis zu 30 Meter einstellen.

Wer nun zwar bemerkt, dass sich der Geldbeutel nicht mehr in unmittelbarer Nähe befindet, das verschollene Objekt aber partout nicht bergen kann, darf das Versteckspiel mittels App beenden: Denn dann fängt das Woolet lauthals an zu bellen. Einfach, seltsam, aber zielführend. Was nützt das alles, wenn das Woolet sich irgendwo ungehört wie ein ausgesetzter Hund die Seele aus dem Leib bellt? Dafür haben die Macher die sogenannte Crowd Detection entwickelt: nach der Aktivierung dieser Funktion scannen alle anderen Besitzer der Geldbörse nach dem verlorenen Verwandten. Befindet der sich in der Nähe eines Kollegen, wird der Standort des Findlings direkt das das Smartphone des Suchenden übertragen. Das setzt natürlich eine recht hohe Verbreitung der Woolet voraus, woran der Erfolg dieser Funktion wahrscheinlich scheitern wird.

(Bild: Woolet.co)

Die Kickstarter-Kampagne läuft 35 Tage und hat heute (Stand: 25.02.2015) fast 3.900 Euro des Finanzierungsziels von 15.000 Euro erzielt.

Tags :Quellen:Kickstarter

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising