So werden Videos für Virtual-Reality-Brillen gedreht [Galerie]

(Bild: Gizmodo)

Eine ganze Schar an Herstellern hat bereits seine eigene Virtual-Reality-Brille vorgestellt, doch eines fehlt ihnen allen: Ein großes Angebot an Inhalten, schließlich ist die Produktion solchen Contents deutlich aufwendiger. Wieso? Wir begleiteten ein Filmteam in Istanbul beim Dreh eines Virtual-Reality-Formats über die preisgekrönte Lounge der Turkish Airlines, um genau das herauszufinden.

Virtual Reality made in Istanbul

Bild 1 von 22

Die Jungs und Mädels arbeiten an einem Video mit 360-Grad-Perspektive -so, wie man es mit einer Virtual-Reality-Brille eben konsumieren kann. Wie das Bild schon zeigt, braucht es dazu aber mehr als nur eine Kamera.

Natürlich ist das nicht die einzige Möglichkeit, Videoinhalte für Virtual-Reality-Brillen zu produzieren. Mehr und mehr 360-Grad-Kameras wie die Ricoh Theta, Kodak SP360, Giroptic 360cam, Bublcam oder VSN V.360 bieten solche Features und auch YouTube wird schon bald 360-Grad-Videos abspielen können, deren Perspektive sich am Desktop-Computer mit der Maus verändern lässt. Immersiv wird´s aber erst mit einem Virtual-Reality-Gadget.

Sowohl billige VR-Brillen wie Google Cardboard, als auch teure Modelle wie die Samsung Gear VR sind bereits veröffentlicht, um den Massenmarkt auf das Medium der Virtuellen Realität vorzubereiten. Die heiß ersehnteste VR-Brille kommt allerdings von einem anderen Hersteller: Oculus. Spätestens seit Facebook letztes Jahr zwei Milliarden US-Dollar berappte, um Oculus zu kaufen, sind die Virtual-Reality-Spezialisten aus den Vereinigten Staaten in aller Munde.

Dabei ist die Oculus Rift bislang nur als Development Kit in zweiter Version erhältlich, um die Brille auf den großen Start vorzubereiten und Erfahrungen der Nutzer miteinzubinden. Die sind im Vergleich zu anderen VR-Brillen natürlich gut auf die Rift zu sprechen, so bietet das Oculus-Modell ein Sichtfeld von 110 Grad diagonal sowie 90 Grad horizontal. Hinzu kommt ein Magnetometer, eine zusätzliche Kamera, ein Bewegungssensor sowie ein 3-Achsen-Gyroskop, um unter anderem die Kopfbewegung des Nutzers zu erfassen und das virtuelle Bild daran anzupassen.

Audio-Ergänzung für Virtual Reality? Das könnten die besten 3D-Kopfhörer werden!

Damit es seltener zu störenden Verzögerungen kommt, arbeitet die Oculus Rift mit einer Abtastfrequenz von 1.000 Hertz. Ähnlich nervig sind sogenannte „Nachzieheffekte“. Diese wurden mit dem zweiten Development Kit, dessen OLED Display 960 mal 1.080 Pixel für jedes Auge bereithält, aber entfernt. Dass die Oculus Rift bislang keine Marktreife erlangte, hat natürlich seinen Grund. Perfekt ist die Virtual-Reality-Brille nämlich noch lange nicht, weshalb man bei Turkish Airlines auch noch Samsungs Gear VR für die letztendliche Präsentation des Virtual-Reality-Materials im Auge behält. Diese benötigt zwar ein Samsung Galaxy Note 4 als Wiedergabegegerät, liefert dafür aber eine etwas höhere Auflösung. Ansonsten greift Samsung bei seiner Brille aber auch auf Oculus als Partner zurück.

Wer die 360-Grad-Eindrücke der Business-Class-Lounge der Turkish Airlines in Istanbul selbst erleben möchte, muss im Zeitraum vom 4. bis 8. März die internationale Fachmesse für Reise und Touristik in Berlin (ITB) besuchen. Dort wird am Stand von Turkish Airlines eine Virtual-Reality-Brille bereitliegen.

Mehr davon? Mit diesen Brillen tauchst du in die Virtuelle Realität!

(Bild: The Next Web)

(Bild: The Next Web)

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising