MWC 2015: Das sind Fords intelligente Elektroräder für iPhone-Nutzer

Ford

Auch Ford greift die Verkehrsprobleme in Großstädten mit E-Bikes an. Die auf dem Mobile World Congress vorgestellten Prototypen kommunizieren mit dem iPhone, um den Fahrer beispielsweise nicht ins Schwitzen kommen zu lassen. Was die High-Tech-Bikes sonst noch können, haben wir uns auf der Messe in Barcelona angesehen.

Ford MoDe:Me & MoDe:Pro

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Ford MoDe:Pro

Der Mobile World Congress in Barcelona ist bei weitem kein Ort, der sich ausschließlich Smartphones, Tablets und modernen Computeruhren verschrieben hat. Findet smarte Technologie beispielsweise in mobilen Objekte wie Autos oder Fahrräder einen Platz, werden entsprechende Neuheiten auch in Barcelona präsentiert. So geschehen bei den E-Bikes MoDe:Me und MoDe:Pro, zwei Fahrrädern von Ford, die vorerst mit dem iPhone 6 kommunizieren, um die Pedalunterstützung abhängig von der Herzfrequenz des Fahrers zu schalten.

Die dazugehörige App MoDe:Link hilft zukünftig natürlich auch bei der Navigation. Muss der Radfahrer abbiegen, vibriert der entsprechende Griff. Aktuell handelt es sich bei den vorgestellten Modellen allerdings noch um Protoypen. Beide Fahrräder kommen mit 9-Ampere-Akkus sowie einem 200-Watt-Elektromotor, der bei Trittunterstützung eine Maximalgeschwindigkeit von bis zu 25 Km/h erreichen soll.

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Die intelligente Technologie hat beim Einsatz des iPhones aber nicht Halt gemacht, so integrierte Ford zusammen mit dem Hersteller Dahon ein vom Automobilbau inspiriertes Warnsystem, welches per Vibrationen im Lenker auf überholende Fahrzeuge aufmerksam macht.

Ford MoDe:Link & MoDe:Me im Hands On

Die App achtet außerdem darauf, Routen zu empfehlen, die für Radfahrer geeignet sind und kann darüber hinaus vor Gefahren warnen oder mit anderen Fahrzeugen kommunizieren. Für diese Dienste bezieht das System alle genutzten Fahrzeuge sowie öffentliche Verkehrsmittel aber auch Informationen zu Parkgebühren, Reisezeit, Wetter und verfügbaren Ladestationen mitein.

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Die App MoDe:Link kommuniziert auch mit Fords SYNC-System, das in seinen neuen Automobilen eingesetzt wird. Anwender können damit beispielsweise im Auto den Ladezustand ihres E-Bikes abrufen. Gerade das E-Bike sieht Ford als Alternative zum Auto und sucht unter dem experimentellen Projekt „Handle on Mobility“ neue Mobilitätslösungen, um den Verkehrsproblemen in Großstädten entgegenzuwirken.

Einer Untersuchung zufolge verlieren Autofahrer in europäischen Großstädten durchschnittlich 111 Stunden pro Jahr aufgrund Staus im Berufsverkehr. Die dadurch verursachten Kosten belaufen sich angeblich auf rund 100 Milliarden Euro. Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel sind einfache und vorhandene Alternativen. Die E-Bikes von Ford lassen sich deshalb auch zusammenklappen, um mit ihnen beispielsweise die Tram zu nutzen.

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