Die USA bekommen ihren ersten Offshore-Windpark

(Foto: Shutterstock)

In Deutschland sind Offshore-Windparks ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. In den USA allerdings ist die Technologie noch nicht vertreten. Das soll sich jetzt ändern: Das Unternehmen Deepwater Wind hat angekündigt, genug Geld für den ersten Offshore-Park des Landes gesichert zu haben.

Das Projekt sieht vor, fünf Windkraftanlagen mit je 6 Megawatt Leistung vor der Küste von Rhode Island zu bauen. Die insgesamt 30 MW sollen über Unterseekabel auf die Inseln vor der Küste und ans Festland transportiert werden, wo ein Teil der Energie ins Netz gespeist werden soll. Berechnungen zufolge sollen die Bewohner der Inseln so bis zu 40 Prozent ihrer Energiekosten einsparen können, da sie bislang vor allem auf Dieselgeneratoren angewiesen sind.

Offshore-Windparks haben gegenüber Windräden an Land den Vorteil, dass sie auf weniger Ablehnung bei den Anwohnern stoßen, schließlich stören sie auf See weder die Landschaft noch nerven sie mit ihren Betriebsgeräuschen. Außerdem produzieren sie mehr Energie, da auf See stärkere Winde wehen als an Land. Die Installation der Offshore-Windanlagen ist allerdings komplex und teuer – und auch die Instandhaltung ist kostenintensiv.

Die Turbinen der Windanlagen werden vom dänischen Hersteller Alstom geliefert. Der Bau der Rotorblätter – drei pro Windrad – hat bereits begonnen. In diesem Sommer sollen die Arbeiten dann vor der Küste von Rhode Island beginnen, Ende 2016 soll der erste Strom erzeugt werden. “Wir stehen kurz davor, Offshore-Windanlagen in den USA Realität werden zu lassen”, so Deepwater Wind-CEO Jeffrey Grybowski in einer Pressemitteilung. “Wir werden so eine neue Cleantech-Industrie in den USA schaffen.” Zeit wurde es!

Tags :Quellen:Deepwater WindVia:gizmodo.com
    1. stimmt: Rotor-> langsame Welle -> Getriebe -> schnelle Welle -> Generator.
      oder ohne Getriebe => grosser Ringgenerator (zb. Enercon-Anlagen, die wie ein grosses Ei aussehen ;)

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