MWC 2015: Jolla Tablet – minimalistisches Design mit Sailfish OS

(Bild: NetMediaEurope)

Gut, inzwischen haben wir auf dem Mobile World Congress so viele neue Android-Geräte gesehen, dass uns allmählich die Augen zufallen. Umso interessanter ist daher das via Crowdfunding finanzierte Jolla Tablet mit eigenem Sailfish OS genannten Betriebssystem - ein Werk, das von einigen ehemaligen Nokia-Entwicklern auf die Beine gestellt wurde.

Wie bereits erwähnt wurde das Jolla Tablet im Zuge einer Crowdfunding-Kampagne finanziert, welche ihr Ziel von 380.000 Dollar bereits nach sage und schreibe zwei Stunden erreichte. Das Interesse nach Alternativen zu den Großen im OS- und Smart-Device-Geschäft scheint also zweifelsfrei vorhanden zu sein. Als Betriebssystem kommt das Sailfish OS 2.0 zum Einsatz, welches in der gezeigten Version jedoch noch nicht final ist. Aber schon nach ein paar Wischs durch die Menüs merkt man, dass man etwas ganz Besonderes in Händen hält.

Das Jolla Tablet verzichtet fast vollständig auf Hardware-Buttons. Zwar sind einige wenige vorhanden, doch diese werden kaum benötigt. Ähnlich wie bei LG-Geräten lässt sich das Tablet nämlich durch Doppeltippen auf den Screen aus dem Standby wecken.

Statt eines ARM-Prozessors beruht das Innenleben auf einem Intel Atom Vierkerner mit 1,8 Gigahertz-Taktung. Dazu gesellen sich 2 Gigabyte RAM und wahlweise 32 oder 64 Gigabyte Flash-Speicher, der mittels microSD nachgerüstet werden kann. Etwas schwachbrüstig sind dagegen die Kamers mit 2 beziehungsweise 5 Megapixel vorder-/ rückseitig. Der Akku hat einen Nennwert von 4.450 mAh. Auf dem 7,85 Zöller leuchten knackscharfe 2.048 x 1.536 Pixel. Drahtlos verbinden kann sich das Jolla Tablet ausschließlich über WLAN, eine Mobilfunkanbindung ist nicht in Planung.

Erscheinen wird das Jolla Tablet im zweiten Quartal und je nach Speicher-Variante 219 beziehungsweise 249 Dollar kosten.

 

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising