MWC 2015: Nokia N1 – das erste Finnen-Kind seit Microsoft sieht edel aus

(Bild: NetMediaEurope)

Ja, Nokia kann auch schön. Als erstes Gerät nach der Microsoft Ära zeigt Nokia mit dem Nokia N1, dass ihre Produkte nicht unbedingt aus bunter Plastik bestehen müssen. Das Nokia N1 ist richtig edel! Wir haben das Tablet auf dem MWC unter die Lupe genommen.

Das wunderschöne Nokia N1

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Nokia macht nach der Liaison mit Microsoft eine gute Figur. Statt auf knallbunte Bonbonfarben in Plastik-Einwickelpapier setzt das Nokia N1 auf eine deutlich edlere Formsprache. Und daran dürften nicht wenige Gefallen finden. Das 7,9 Zoll Android-Tablet steckt in einem matten, grau-metallischen Aluminium-Gehäuse mit abgerundeten Kanten, was inzwischen natürlich sehr an die letzte iPhone-Iteration erinnert.

Auch der Z-Launcher sieht sehr aufgeräumt aus. Auf der Hauptseite werden die zuletzt genutzten Apps aufgeführt, in denen ihr suchen könnt, indem die Buchstaben mit dem Finger auf den Bildschirm gemalt werden. Eine Wischgeste nach links eröffnet den Einblick in eine fein säuberlich nach Alphabet geordnete App-Liste.

 

Eine weitere Besonderheit ist der neue USB Type-C-Anschluss, bei welchem es wie beim Lightning-Anschluss egal ist, wie herum der Stecker eingeführt wird.  Die Spezifikationen des Nokia N1 sind ganz ordentlich – für die nötige Rechenleistung sorgt ein Intel Atom Z3580-64 Bit-Prozessor mit einer 2,3 Gigahertz Taktfrequenz. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf 2 Gigabyte, während der nicht erweiterbare Gerätespeicher auf 32 Gigabyte begrenzt ist. Als Nennleistung des Akkus nennt Nokia 5.300 Milliamperestunden. Wenig auffällig sind die beiden Kameras: 5 Megapixel an der Front und 8 Megapixel kommen auf die rückseitige Kamera. Mit 318 Gramm ist das Nokia N1 recht schwer, bei seinen Abmessungen von 200,7 x 138,6 x 6,0 Millimeter liegt es aber gut in der Hand.

Durch das hochwertige IPS-Panel ist das Tablet sehr blickwinkelstabil, könnte auf den ersten Eindruck jedoch etwas heller sein. Eine weitere Gemeinsamkeit mit Apple-Produkten findet sich in der iPad-gleichen – sehr hohen – Auflösung von 2.048 auf 1.536 Pixel.

Bisher ist das Nokia N1 nur in China verfügbar, wo es den Händlern angeblich schon in den ersten Minuten aus den Händen gerissen wurde. Dort kostet es umgerechnet etwa 250 Dollar. Ob das Tablet auch in Europa erscheint ist noch nicht ganz klar – wir gehen jedenfalls stark davon aus.

 

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  1. Würde ich kaufen, wenn es gäbe… habe es schon damals gesagt, als es angekündigt wurde. Sah edel aus. Klang nach guter Technik. Verarbeitungsquali von Nokia. Android OS und der Preis passte auch. Den gibt es halt noch nicht zu kaufen…

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