Notlauf-Modus für die Apple Watch

(Bild: Apple)

Damit die Apple Watch auch bei niedrigem Akkustand nicht zum nutzlosen Armband verkommt, wurde ihr eine Notlauf-Funktion spendiert. Sie sorgt dafür, dass wenigstens noch die Uhrzeit angezeigt wird.

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Die Apple-Schlange ist schon von weitem zu erkennen.

Was ist peinlicher, als eine Smartwatch, der der Saft ausgegangen ist? Richtig – eine Apple Watch, die es nicht über den Tag geschafft hat. Das wollen Apples Ingenieure um jeden Preis verhindern. Bei intensiver Nutzung soll die Uhr nur 5 Stunden durchhalten, aber in der Regel sollte nach Ablauf des Tages noch 25 % Restladestand vorhanden sein. Nun haben 9to5Mac sowie Techcrunch berichtet, dass Apple die Uhr ab einem gewissen Akkustand in einen Notmodus versetzt.

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Zur verlängerten Laufzeit soll ein Batterie-Sparmodus beitragen, der nicht nur bei geringem Ladezustand einsetzt, sondern auch schon bei einer Ladung von 100 Prozent aktiviert werden kann. Dieser Modus sorgt für ein stark gedimmtes Display, reduziert die Kommunikation mit dem iPhone auf gezielte Anforderungen und schaltet den Bildschirm schon nach zwei Sekunden Inaktivität ganz ab. Bei einer erprobten Smartwatch waren im Energiesparmodus noch alle Funktionen der Apple Watch zugänglich, während bei einem anderen Muster nur noch das Zifferblatt verfügbar war.

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Fällt die Ladung unter 20 Prozent, signalisiert die Batterieanzeige das mit mit einem Farbton zwischen Orange und Bernstein. Bei 10 Prozent verschärft sich die Warnung mit roter Farbe. Die Batterie des gekoppelten iPhones wird den Informanten zufolge durch das Zusammenspiel mit der Apple Watch nicht in “bedeutsamer” Weise beansprucht. Sie erwähnten außerdem eine ständig verfügbare Anzeige der Herzfrequenz, die augenblicklich Messwerte liefere und “dem Anschein nach genau” sei.

Sofern es nicht der iPhone-Hersteller selbst durchsickern ließ oder eigene Mitarbeiter plauderten, kann es sich bei den Quellen eigentlich nur um die ausgewählten Entwickler mobiler Apps handeln, die Zugang zu einem geheimen Testlabor in Cupertino erhielten. Laut Bloomberg mussten sie sich dabei aber Apples harschen Maßnahmen zur Geheimhaltung unterwerfen. In den Testräumen war demnach kein Internetzugang verfügbar, und die Entwickler konnten keinerlei eigene Materialien mitbringen. Den Code der fertigen Apps durften sie nur auf Apple-Festplatten speichern.

Aus Gesprächen mit Informanten leitet Techcrunch ab, dass sich die Apple Watch schon nach kurzer Zeit auf die Handhabung des iPhones auswirkt. Mehrere Smartwatch-Träger hätten berichtet, dass sie ihre Mobiltelefone weit seltener aus der Tasche holten als zuvor. Interaktionen mit dem Smartphone würden abgelöst durch eine Antwort mit einfachem Fingertipp auf die Uhr, einen Blick zum Handgelenk oder ein kurzes Diktat. “Es scheint sicher, dass die Apple Watch bald der bevorzugte Zugang zum iPhone während des Tages wird”, schlussfolgert die Publikation.

Eine ausführliche Vorstellung der Apple Watch wird am 9. März beim “Spring forward”-Event im Yerba Buena Center for the Arts Theater in San Francisco erwartet. Die Veranstaltung wird auch als Live-Stream im Internet zu sehen sein.

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Tags :Quellen:Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de
  1. Verstehe immer noch nicht, wofür man:

    1. Eine Smartwatch brauch
    2. Eine Applewatch kaufen sollte (P/L Verhältnis der letzte DRECK)

    Wer’s mag, OK. Ich halte davon null.

    Dieser Kommentar hat zu viele negative Stimmen erhalten hat. Klicken Sie hier, um die Nachricht zu sehen.
    1. Frage 1 musst du mit dir selbst ausmachen. Bei Frage 2 frage ich mich was du als zum einen als Preis und zum anderen als Leistungskriterium ansetzt. Weder das eine noch das andere steht, zumindest heute noch, endgültig fest.
      Man bekommt den Eindruck, dass du etwas nicht nach Preis und Leistung beurteilst sondern pauschal verurteilst.

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