Mobile Encryption App: Telekom sperrt Lauscher aus

(Bild: Shutterstock)

Die Deutsche Telekom hat neue Lösungen zur verschlüsselten Kommunikation vorgestellt. Basis ist die Mobile Encryption App für Smartphones. Mit ihr sollen ab der CeBIT , verschlüsselte Telefonkonferenzen zu dritt abhalten werden können. Die Verschlüsselungslösung kann auch zwischen Smartphone und Festnetz genutzt werden.

„Zahlreiche Unternehmen haben hohen Bedarf an verschlüsselter Telefonie. Mit der neuen Verbindungsmöglichkeit mit dem Festnetz und der Dreierkonferenz eröffnen wir diesen Unternehmen neue Möglichkeiten der Kommunikation und machen unsere Lösung noch attraktiver“, sagt Jürgen Kohr, von T-Systems.

Die ursprüngliche App hatte die Telekom im Sommer 2014 auf den Markt gebracht. „Jetzt gehen wir noch einen wichtigen Schritt weiter. Und es wird nicht der letzte sein“, so Jürgen Kohr.

Bisher schon hat die Telekom den Source-Code der von der Berliner Firma GSMK entwickelten App interessierten Kunden zur Verfügung gestellt. Zur CeBIT veröffentlicht die Telekom den Code frei im Netz.

Die App funktioniert im Gegensatz zu anderen Lösungen in jedem Telefonnetz und sogar ohne SIM-Karte über WLAN. Selbst in Ländern, in denen das Telefonieren über das Internet blockiert wird, lässt sich mit Hilfe der Lösung verschlüsselt kommunizieren. Die App benötigt eine Bandbreite von 4,8 Kbit/s netto.

Wenn zwei Nutzer über die Lösung kommunizieren wollen, genügt es, dass beide die Mobile Encryption App auf ihrem Smartphone installiert haben.

Die Lösung ist für Geschäftskunden gedacht und kostet je nach Abnahmemenge zwischen 15 und 20 Euro pro Gerät und Monat.

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