Apple: Fester auf das iPhone 6S drücken hilft

(Bild: Sarah Tew/CNET)

Die nächste iPhone-Generation soll druckempfindliche Displays bekommen, die mehrere Druckstärken auswerten können. Das schreibt das Wall Street Journal unter Berufung auf interne Quellen. Die Serienproduktion soll im Mai 2015 starten.

Nach der Apple Watch und dem Macbook 12 soll nun auch das iPhone die Force-Touch-Technik erhalten. Sie registriert unterschiedliche Druckstufen des Fingers. Mit den geeigneten Apps sollen so je nach Druckstärke unterschiedliche Aktionen ausgewählt werden können, ohne dass der Anwender herumwischen muss.

Das neue MacBook Pro wie auch das völlig neu entwickelte Macbook mit 12-Zoll-Retina-Display sind mit dem Force Touch Trackpad ausgestattet, das über eingebaute Drucksensoren verfügt. Damit kann man überall klicken und erhält eine haptische Rückmeldung. Es ist sogar möglich, die Empfindlichkeit des Trackpads zu personalisieren, indem man den benötigten Druck verändert, bei dem ein Klick registriert wird. Ein intensiverer Druck könnte beispielsweise dem Rechtsklick mit einer Maus entsprechen.

Bei Apples Smartphones hält das WSJ dank Force-Touch-Technik neue Anwendungen für möglich wie etwa eine App fürs Pianospielen, bei der leichtere oder kräftigere Berührungen unterschiedliche Klänge hervorrufen. Die Zeitung zitiert den Analysten Kylie Huang von Daiwa Capital Markets, der insbesondere innovativere Spiele erwartet.

Den Quellen aus der Lieferkette zufolge will Apple bei den für den Herbst erwarteten neuen Modellen die Displaygrößen von iPhone 6 sowie iPhone 6 Plus beibehalten und auch bei ähnlichen Auflösungen bleiben. Das entspräche der bisherigen Gepflogenheit des Herstellers, erst nach zwei Jahren wieder auffallende äußere Veränderungen vorzunehmen. Angedacht sein soll aber, die bisherigen Farben Silber, Gold und Spacegrau mit einem Modell in Pink zu ergänzen – einer offenbar bei asiatischen Käufern beliebten Farbe.

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Tags :Quellen:WSJVia:Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de
  1. Endlich Spiele und apps mit taktiler Komponente. Wer wollte nicht schon einmal kräftiger auf den Scheiß FlappyBird drücken, damit er länger fliegt oder die ApplePay App drücken damit auch mehr Geld fließt wenn man mal im Restaurant bezahlen will?

  2. Auch wenn ich kein Fan der Firma Apple bin, finde ich das das hier eine gute Erweiterung ist. Was mich noch interresieren würde wäre wie sich das Feedback bei unterschiedlichen Druckstärken bemerkbar macht.
    Falls es tatsächlich so vorteilhaft ist wie ich es mir erhoffe, wird der Markt diese Funktion bald adaptieren.

  3. Den Gedanken finde ich an sich gut. Aber, es soll ja grob motorische Menschen geben…. Wie viel Druck ist nun gut und wie viel Druck hält es aus, bevor das Display aufgibt oO

  4. Das soll noch mal einer sagen, Apple würde sich nichts gutes einfallen lassen. Beim Macbook, sowie vermutlich beim neuen iPhone sind das grandiose Fortschritte in Sachen Bedienkomfort.

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